Bernmobil schenkt der ukrainischen Stadt Trostyanets sechs Busse

LINIENBUSSE Bernmobil unterstützt den Wiederaufbau des öffentlichen Verkehrs in der Stadt Trostyanets im Nordosten der Ukraine mit der Schenkung von sechs Bussen.

Eine Delegation aus Trostyanets unter Leitung des Bürgermeisters Yuriy Bova nahm am 22. Dezember 2025 die ersten drei Busse in Empfang.

Die ukrainische Stadt Trostyanets hat im Juni 2025 über die Stadt Bern um die Schenkung von Bussen gebeten. Sie sollen den Wiederaufbau des öffentlichen Verkehrs in ihrer Stadt unterstützen und der Bevölkerung in Trostyanets die Bewältigung des Alltags unter den gegebenen Umständen erleichtern. Bernmobil hatte sich sofort bereit erklärt, der Stadt Trostyanets sechs Busse zu schenken, die per Ende 2025 bei Bernmobil ausser Betrieb genommen werden.

Von rechts: Marieke Kruit, Stadtpräsidentin von Bern, Corinne Ribeli, Leiterin Technik Bernmobil, Samvel Arustamian, Botschaftsrat der Ukraine in der Schweiz, und Yuriy Bova, Bürgermeister von Trostyanets

Vorweihnachtsgeschenk für Delegation aus Trostyanets

Eine Delegation aus Trostyanets nahm am 22. Dezember 2025 unter Leitung des Bürgermeisters Yuriy Bova die ersten drei Busse in Empfang, um diese in ihre Heimat zu überführen. Die Übergabe erfolgte in Anwesenheit der Stadtpräsidentin Marieke Kruit und der ukrainischen Botschafterin in der Schweiz, Iryna Venediktova. Im Januar 2026 ist geplant, die drei weiteren Busse von Bern in die Ukraine zu überführen.

Die zwölf bis 15 Jahre alten Busse können bei entsprechender Wartung der Bevölkerung in Trostyanets noch lange gute Dienste erweisen.

«Ich hoffe, dass die Busse den Alltag der Bevölkerung von Trostyanets erleichtern. Die Solidarität der Berner Bevölkerung mit der Ukraine ist nach wie vor gross. Die Weitergabe der Busse ist eine Möglichkeit, diese konkret auszudrücken», sagte Stadtpräsidentin Marieke Kruit.

Zweites Engagement zugunsten der Ukraine

Bei den sechs Bussen handelt es sich um drei Gelenkbusse (18 Meter lang) sowie drei Standardbusse (12 Meter) mit Gasantrieb. Die Fahrzeuge sind rund 15 Jahre alt und befinden sich in gutem Zustand. Wie Corinne Ribeli, Leiterin Technik bei Bernmobil, ausführte, können diese Busse bei entsprechender Wartung der Bevölkerung in Trostyanets noch lange gute Dienste erweisen. Die Busse sind für mobilitätseingeschränkte Personen dank Niederflureinstieg gut zugänglich. Die Schenkung der Busse ist bereits das zweite Engagement von Bernmobil zugunsten der Ukraine. 2024 konnte Bernmobil elf Trams, die Ende 2024 ausser Betrieb gesetzt wurden, dank der Unterstützung des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO der ukrainischen Stadt Lviv kostenlos übergeben. Diese befinden sich dort im täglichen Einsatz.

Der Bürgermeister von Trostyanets, Yuriy Bova, ist persönlich angereist, um sich für das wertvolle Geschenk zu bedanken.

Zur Stadt Trostyanets

Die Stadt Trostyanets liegt im Nordosten der Ukraine unweit der russischen Grenze. Sie wurde zu Beginn des Ukrainekriegs während 31 Tagen von russischen Truppen besetzt. Während der Besetzung wurden grosse Teile der öffentlichen Infrastruktur zerstört, so unter anderem auch die Busflotte des öffentlichen Verkehrs. Die Schenkung von sechs Bussen ermöglicht der Stadt, den öffentlichen Verkehr wieder aufzubauen.

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