H. Vogelsanger AG vertraut auch weiterhin auf Scania

ENTSORGUNG In den vergangenen zwei Jahren durfte das in Arlesheim ansässige Unternehmen zwei neue Fahrzeuge mit aussergewöhnlich langem Radstand in Betrieb nehmen. Diese kommen in der Nordwestschweiz ausschliesslich für das Einsammeln von Altglas, Büchsen und Dosen zum Einsatz.

Der neueste Scania im Fuhrpark der H. Vogelsanger AG in Arlesheim ist ein Scania 420P BN 8×2*6 NB mit lediglich einer angetriebenen Hinterachse.

Die H. Vogelsanger AG optimiert ihre Entsorgungslogistik und setzt bei der Beschaffung ihres neuesten Spezialfahrzeugs erneut auf die bewährte Partnerschaft mit Scania in Pratteln. Durch den Wechsel von einem flexiblen Kombi-Konzept hin zu einer hochspezialisierten Fixinstallation steigert das Arlesheimer Traditionsunternehmen seine Effizienz in der Glassammlung markant.

Noch mit zwei angetriebenen Hinterachsen und einem Hakengerät unterwegs, das zweite Scania Sammelfahrzeug.

Für das Unternehmerpaar Gaby Grolimund und Filippo Meschi war die Entscheidung pro Scania eine logische Konsequenz aus der hohen Serviceverfügbarkeit und der technischen Beratungskompetenz der Niederlassung Pratteln. Das Vertrauen in die Marke Scania ermöglichte es zudem, basierend auf den Erfahrungen mit dem Vorgängerfahrzeug, das technische Konzept grundlegend zu hinterfragen und für das neue Einsatzgebiet zu perfektionieren.

Teamwork und «Familien-Geist» wird bei der H. Vogelsanger AG grossgeschrieben. Von links: Thomas, Armando und Joseph.

Zuerst ein flexibler Allrounder für Vogelsanger, dann ein spezialisierter Scania

Während beim ersten Scania noch eine 8×4*4-Radformel mit zwei angetriebenen Achsen und ein kombiniertes Kran- und Hakengerät für maximale Flexibilität gewählt wurden, geht das neue Fahrzeug einen spezialisierteren Weg. Die neuesten Erfahrungen zeigten, dass eine einzige Antriebsachse (8×2*6) in Kombination mit drei lenkbaren Achsen die ideale Balance aus Traktion und Wendigkeit bietet. Statt des Wechselsystems kommen nun ein fix installierter Kran hinter dem Fahrerhaus sowie ein permanenter Aufbau zum Einsatz, was das Eigengewicht optimiert und die Nutzlast für die Glassammlung maximiert.

Präzise Technik: HMF-Kran und Moser-Glasbox

Das funktionale Herzstück bildet die kippbare Glasbox der Moser AG. Dank hydraulisch verriegelbarer Trennwände kann das Altglas bereits während der Tour sortengerecht in drei Kammern getrennt werden. Die Entleerung erfolgt über eine pneumatisch gesteuerte Rückwand. Den nötigen Hub erledigt der von der W. Flück AG aufgebaute HMF-Frontkran 1920-K4 RCS. Dieser zeichnet sich durch ein Doppelkniehebel-System aus, das gleichmässige Bewegungen und eine hohe Reichweite garantiert – ideal für das präzise Manövrieren der Glascontainer.

Die H. Vogelsanger AG wird heute bereits in 3. Generation durch Gaby Grolimund und Filippo Meschi geleitet.

Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung seit 1944

Der seit 1944 bestehende Familienbetrieb wird heute in dritter Generation geführt und verbindet moderne Technik mit menschlichen Werten. Neben dem technologischen Fortschritt durch das neue Scania-Fahrzeug legt Filippo Meschi grossen Wert auf die Förderung seines Teams. Die H. Vogelsanger AG ist bekannt für die Integration von Schulabgängern und bietet insbesondere der Generation 50+ echte berufliche Perspektiven. Dieser familiäre Zusammenhalt bildet das Fundament für die Zuverlässigkeit, die Kunden im Recycling und in der Entsorgung seit Jahrzehnten schätzen.

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