ID. Buzz Cargo verstärkt TCS-Pannenflotte in Zürich

ELEKTROPANNENDIENST Der Touring Club Schweiz hat in Zürich den dritten ID. Buzz Cargo 4Motion übernommen. Allradantrieb, viel Stauraum und über 400 km Reichweite überzeugen die Patrouille im Alltag.

Die Batterie lädt mit 185 kW. Quelle: zvg

Der Touring Club Schweiz hat in Zürich einen weiteren ID. Buzz Cargo an seine Patrouilleure und Patrouilleurinnen übergeben. Es ist bereits das dritte Fahrzeug dieses Typs, das in der gelben Flotte des TCS zum Einsatz kommt. Anfangs 2025 wurde der erste ID. Buzz Cargo als Pannenfahrzeug in der Zentralschweiz beschafft, kurz darauf folgte ein zweites Fahrzeug im Grossraum Waadt. Die drei Elektrofahrzeuge ergänzen nun den rund 250 Fahrzeuge umfassenden Fuhrpark des landesweit grössten Pannendienstes.

Dritter ID. Buzz Cargo für den TCS Pannendienst

Im Vorfeld der Beschaffung hatte der TCS den Markt umfassend evaluiert, um ein vollelektrisches Modell zu finden, das den hohen Anforderungen des Pannendienstes gerecht wird. Dabei setzte sich der ID. Buzz Cargo 4Motion von VW Nutzfahrzeuge durch. Nach Angaben des Herstellers ist er aktuell das einzige Modell auf dem Markt, das Allradantrieb, ausreichend Stauraum und genügend Reichweite kombiniert, damit die Helfer und Helferinnen ohne Nachladen durch den Arbeitstag kommen.

Möglich macht dies die 79-kWh-Batterie, die an DC-Schnellladesäulen mit bis zu 185 kW geladen werden kann. Daraus resultiert eine kombinierte WLTP-Reichweite von über 400 km. Angetrieben wird der ID. Buzz Cargo 4Motion von je einer E-Maschine an Vorder- und Hinterachse, die zusammen eine Systemleistung von 250 kW (340 PS) zur Verfügung stellen. Das erste der neuen ID. Buzz TCS-Pannenfahrzeuge hat bereits über 60’000 Einsatzkilometer zurückgelegt.

Die Patrouille schätzt neben der Zuverlässigkeit des Fahrzeugs auch den kleinen Wendekreis des 4,71 m langen ID. Buzz Cargo. Zudem lässt sich dank der gleichmässigen, kräftigen Beschleunigung des Elektromotors das Anfahren beim Abschleppen sehr fein dosieren, was im Pannendienst-Alltag von Vorteil ist.

Der TCS rüstet seine Pannenflotte elektrisch auf. Quelle: zvg

Autarke Ausrüstung für den Pannendienst

Für den Einsatz beim TCS wurde das Gesamtgewicht des Fahrzeugs auf 3,5 Tonnen aufgelastet. Dadurch lässt sich das gesamte nötige Material laden, darunter ein vollwertiges Ersatzrad, zwölf verschiedene Ersatzbatterien, ein Luftkompressor, diverse Kanister und zahlreiche Werkzeuge. Auch ein Wechselrichter inklusive Akku ist mit an Bord. Damit ist das Pannenfahrzeug autark und kann sogar leere Hochvoltbatterien von Elektroautos laden, sodass diese bis zur nächsten Ladestation kommen. Damit wird das Hauptziel des TCS erreicht: die Panne direkt vor Ort zu beheben, was laut Angaben des Verbands in acht von zehn Fällen gelingt.

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