EcoVadis-Platin: Renault Trucks unter den besten 1 Prozent

NACHHALTIGKEIT Nach sieben Jahren mit Gold-Status erhält Renault Trucks im EcoVadis-Ranking 2026 erstmals die begehrte Platin-Medaille. Mit 88 von 100 Punkten gehört der französische Nutzfahrzeughersteller nun global zum besten Prozent aller bewerteten Firmen.

Dieses Ergebnis bestätigt die Spitzenleistungen und kontinuierlichen Fortschritte des Unternehmens im Bereich der nachhaltigen Entwicklung.

Nach sieben aufeinanderfolgenden Jahren auf Gold-Niveau erreicht Renault Trucks 2026 die höchste Auszeichnung der Ratingagentur EcoVadis: die Platin-Medaille. Mit einer Gesamtbewertung von 88 von 100 Punkten reiht sich der Lkw-Bauer in die oberste Liga ein und zählt nun weltweit zum besten Prozent der geprüften Unternehmen. Gegenüber dem Vorjahr konnte sich das Unternehmen um fünf Zähler verbessern, seit 2019 beträgt das Plus sogar 25 Punkte. Ein besonderer Meilenstein: Sowohl für die definierten Nachhaltigkeitsrichtlinien als auch für deren praktische Umsetzung vergab EcoVadis die maximale Punktzahl von 100 von 100 Punkten.

2026 hat Renault Trucks sein Angebot an Elektrofahrzeugen erweitert und neue Modelle eingeführt, die ein immer breiteres Einsatzspektrum abdecken.

Mit Höchstnote für Umweltleistung zu EcoVadis-Platin

Bereits im fünften Jahr in Serie erzielt der Hersteller in der Kategorie Umwelt das absolute Maximum von 100 Punkten. Dieses Ergebnis honoriert nicht nur Massnahmen zur Dekarbonisierung im Strassentransport, sondern auch die konsequente Reduktion des ökologischen Fussabdrucks in der eigenen Produktion. 2026 hat das Unternehmen sein Portfolio an rein elektrischen Nutzfahrzeugen weiter ausgebaut. Dazu gehören der schwere Fernverkehrs-Lkw E-Tech T 780 mit über 660 Kilometern Reichweite, die kompakten Verteilerfahrzeuge E-Tech D 12 und D 14T sowie der Transporter E-Tech Trafic. Parallel dazu optimiert der Hersteller die Treibstoffeffizienz seiner Dieselfahrzeuge weiter, um Emissionen auf Strecken zu senken, auf denen eine Elektrifizierung bisher nicht realisierbar ist.

Grüne Logistik und Wärmerückgewinnung in den Werken

Auch die internen Betriebsabläufe werden zunehmend dekarbonisiert. Für den Transport von Komponenten und Bauteilen zwischen den Produktionsstätten setzt der Hersteller schrittweise auf Elektro-Lkw statt auf Dieselfahrzeuge. Am französischen Industriestandort Lyon-Vénissieux nutzt das Werk seit 2026 die bei Fertigungsprozessen anfallende Abwärme direkt zur Gebäudebeheizung. In Kombination mit dem Anschluss an das städtische Fernwärmenetz der Metropolregion Lyon spart diese Massnahme jährlich über 2000 Tonnen CO₂ ein und senkt den Gesamtenergieverbrauch des Standorts um rund zehn Prozent.

Die Punktebewertung im Detail

Fortschritte bei Ethik, Menschenrechten und Beschaffung

Deutliche Zuwächse verzeichnet das Unternehmen zudem in den weiteren drei Prüffeldern. Im Bereich Ethik kletterte die Bewertung dank strengerer Richtlinien in der Unternehmensführung von 80 auf 90 Punkte. In der Kategorie Arbeits- und Menschenrechte stieg das Resultat innerhalb eines Jahres von 65 auf 74 Zähler, was auf verstärkte Massnahmen bei Gesundheitsschutz, Arbeitssicherheit und Weiterbildung zurückzuführen ist. Im Bereich nachhaltige Beschaffung hält der Hersteller ein starkes Niveau von 90 Punkten: Gemeinsam mit der Volvo-Gruppe treibt das Unternehmen strenge ökologische sowie soziale Standards in der gesamten Zulieferkette voran.

Visited 1 times, 1 visit(s) today

Weitere Beiträge zum Thema

Vorsprung in der Transportbranche
TIR transNews 
Newsletter
Nutzfahrzeuge und Transportbranche, Digitalisierung und Dekarbonisierung: Mit dem TIR transNews Newsletter sind Sie immer einen Schritt voraus.
anmelden!
Sie können sich jederzeit abmelden!
close-link