Zingg Transporte AG profitiert von Scania Euro-7-Kampagne

ÜBERGANGSLÖSUNG Trotz politischen Herausforderungen und den damit fehlenden Investitionssicherheiten lässt sich die Zingg Transporte AG aus Hedingen nicht aus der Ruhe bringen. Die Scania Euro-7-Kampagne von Scania bietet eine Überganslösung an, bis solche Fahrzeuge auch verfügbar sein werden.

Gleich deren zehn neue 460R A 4×2 NB Sattelzugmaschinen beschaffte sich die Zingg Transporte AG mit der Scania Euro 7-Kampagne.

Die Euro-7-Norm (Verordnung 2024/1257) legt neue, strengere Emissionsgrenzwerte für Fahrzeuge fest, die in der EU und der Schweiz in Verkehr kommen. Sie betrifft sowohl Pw als auch Lastwagen und zielt darauf ab, Schadstoffe wie Stickoxide (NOx), Kohlenmonoxid (CO) und Feinstaub (PM) weiter zu reduzieren. Erstmals werden zudem Grenzwerte für den Abrieb von Bremsen und Reifen eingeführt. Für Hersteller bedeutet dies nicht nur strengere Grenzwerte, sondern auch erweiterte Prüfverfahren unter realistischen Fahrbedingungen sowie eine garantierte Langlebigkeit der Abgasreinigung über höhere Kilometerleistungen. Fahrzeuge müssen künftig mit On-Board-Diagnosesystemen (OBD) zur kontinuierlichen Überwachung ausgestattet sein.

Glückliche Gesichter bei der Fahrzeugübernahme (von links): Gabriele Minzoni, Diego Cunego und Gianluca Bottinelli.

Investitionssicherheit durch die Scania Euro-7-Kampagne

Da das Thema Euro 7 die Branche seit geraumer Zeit beschäftigt, setzt man sich auch bei der Zingg Transporte AG intensiv damit auseinander. Die Herausforderung: Dreieinhalb Jahre vor dem Einführungstermin am 29. Mai 2029 sind viele regulatorische Details noch unklar. Laut Conny Baumann-Zingg fehlt derzeit die gewohnte Investitionssicherheit von gegenüber früher mindestens sieben Jahren. Dennoch können notwendige Ersatzbeschaffungen nicht auf die lange Bank geschoben werden. Hier setzt die Scania Euro-7-Kampagne an, die zum idealen Zeitpunkt kommt: Sie ermöglicht einen regulären Fahrzeugersatz und bietet gleichzeitig die Option, diese Lkw bei Verfügbarkeit echter Euro-7-Modelle unkompliziert auszutauschen.

Der Scania 460R A 4×2 NB mit dem modernen Super-Antriebsstrang überzeugt im Fuhrpark der Zingg Transporte AG mit sehr tiefen Treibstoffverbräuchen.

Zehn neue Scania 460R A 4×2 NB für Zingg

Wer eine Flotte mit weit über 100 schweren Nutzfahrzeugen betreibt, muss jährlich einen Teil der Flotte erneuern, um einen Investitionsstau zu vermeiden. Aus diesen betriebswirtschaftlichen Überlegungen hat das Unternehmen zehn neue vollluftgefederte Scania 460R A 4×2 NB Sattelzugmaschinen in Betrieb genommen. Dank der Scania Euro-7-Kampagne lassen sich diese Fahrzeugwechsel turnusgemäss realisieren, ohne ein Risiko hinsichtlich der künftigen Zulassungsbestimmungen einzugehen. Normalerweise verbleiben die Fahrzeuge im Fuhrpark der in Hedingen ansässigen Firma rund sechs bis sieben Jahre und legen dabei etwa 600’000 Kilometer zurück.

Kostentransparenz und Wartungsverträge

Alle Lastwagen der Zingg Transporte AG verfügen über Wartungs- und Reparaturverträge. Dies garantiert dem Unternehmen maximale Planungssicherheit bei den Betriebskosten. Würde man den Ersatz der Fahrzeuge hinauszögern, stiegen die Unterhaltskosten aufgrund der höheren Laufleistungen sofort an. Daher erweist sich die Scania Euro-7-Kampagne für Transportunternehmungen als Gewinn, um die Modernisierung der Flotte wirtschaftlich fortzuführen.

Die neuen Scania-Sattelzugmaschinen von Zingg sind bereit zur ersten Liefertour.

Seit 1968 steht die Zingg Transporte AG für hochwertige Lebensmittellogistik. Als führender Dienstleister für Frisch- und Tiefkühlprodukte sichert das Unternehmen Lieferketten in der Schweiz und im nahen Ausland. Neben den modernen Dieselmodellen setzt der Betrieb bereits vier Lastwagen mit nachhaltigen Antriebskonzepten ein. Eine weitere Elektrifizierung der Flotte hängt jedoch stark von verbindlichen regulatorischen Vorgaben des Bundesrates ab.

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