Der Toyota Hilux startet voll elektrisch in die neunte Generation
MODELLPFLEGE Toyota hat die neunte Generation des Toyota Hilux enthüllt. Der legendäre Pickup setzt auf eine Mehrwege-Strategie und kombiniert bewährte Allrad-Performance mit einem 48V-Mildhybrid-Diesel sowie erstmals einem rein batterieelektrischen Antrieb (BEV).

Der neue Toyota Hilux wird in Europa exklusiv als Fünftürer (Double Cab) angeboten. Das Design folgt dem Konzept «Tough x Agile» und verleiht dem Nutzfahrzeug eine dynamischere Optik, während die Aussenabmessungen weitgehend unverändert bleiben. Im Innenraum orientiert sich der Pickup am Toyota Land Cruiser. Fahrer profitieren von einem voll digitalen Cockpit mit einem 12,3-Zoll-Multi-Media-Display und zentral angeordneten Allrad-Bedienelementen.

Toyota Hilux Hybrid 48V und erster Vollelektriker
Toyota setzt beim Hilux konsequent auf eine Multipath-Antriebsstrategie:
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Hilux 2.8 Hybrid 48V: Der bewährte 2,8-Liter-Dieselmotor leistet 204 PS (150 kW) sowie 500 Nm Drehmoment und wird durch ein 48V-Mildhybrid-System unterstützt. Es sorgt für eine leise, stufenlose Beschleunigung, ein schnelleres Start-Stopp-System und eine reduzierte CO₂-Emission. Nutzlast (>1000 kg) und Anhängelast (3500 kg) bleiben voll erhalten.

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Hilux BEV: Das erste rein batterieelektrische Modell auf einem klassischen Leiterrahmen nutzt zwei eAxles an Vorder- (80 kW) und Hinterachse (128 kW) für permanenten Allradantrieb. Die im Rahmen geschützte 59,2-kWh-Lithium-Ionen-Batterie ermöglicht eine Reichweite von bis zu 257 km (WLTP kombiniert) bzw. 380 km im Stadtverkehr. Per Schnellladung (DC 125 kW) lässt sich der Akku in 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent aufladen. Die Nutzlast liegt bei 715 kg, die Anhängelast bei 1600 kg.
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Wasserstoff-Brennstoffzelle (FCEV): Ein Modell mit Wasserstoffantrieb ist für das Jahr 2028 angekündigt.

Kompromisslose Geländegängigkeit und modernes T-Mate
Auch als Stromer bleibt der Hilux ein uneingeschränktes Arbeitstier. Sowohl die Mildhybrid- als auch die BEV-Variante bieten eine Wattiefe von 700 mm. Erstmals kommen eine elektrische Servolenkung (EPS) sowie das Multi-Terrain-Select-System (MTS) zum Einsatz, das beim BEV um den Modus «Mogul» für unebenes Gelände erweitert wurde.


