Meiller Tectrum RS32: 32-Tonnen-Abrollkipper im Einsatz

FAHRZEUGBAU Meiller erweitert die RS-Baureihe um den Tectrum RS32 mit 32 Tonnen Nennlast. Der neue Abrollkipper richtet sich an anspruchsvolle Einsätze in Bau, Entsorgung und Containerumschlag.

Der Tectrum RS32 trägt 32 Tonnen. Quelle: zvg

Meiller entwickelt und produziert seit vielen Jahren Abrollkipper-Systeme für die Bau- und Entsorgungslogistik. Gerade bei anspruchsvollen Einsätzen sind hohe Belastbarkeit, Langlebigkeit und Flexibilität gefragt. Mit dem neuen Meiller Tectrum RS32 erweitert das Unternehmen seine RS-Baureihe um den leistungsstärksten Abrollkipper für besonders fordernde Anwendungen.

Mit einer Nennlast von 32 Tonnen ist der Tectrum RS32 für besonders fordernde Einsätze im Baugewerbe, auf Deponien und beim häufigen Containerumschlag ausgelegt. Damit eignet sich der neue Abrollkipper insbesondere für Anwendungen, bei denen hohe Belastungen und ein regelmässiger Wechsel unterschiedlicher Behälter zum Arbeitsalltag gehören.

«Der Tectrum RS32 ist die konsequente Weiterentwicklung unseres bisherigen RK30», sagt Rolf Niederhauser, Verkauf Meiller Schweiz AG in Rüthi. «Mit einer um zwei Tonnen höheren Nennlast und der robusten Konstruktion schaffen wir zusätzliche Reserven für Einsätze, bei denen das Fahrzeug regelmässig an seine Belastungsgrenzen kommt.»

Der Tectrum RS32 stemmt 32 Tonnen. Quelle: zvg

Robuste Konstruktion für hohe Belastungen

Grundlage des Meiller Tectrum RS32 ist ein modular aufgebautes Fahrzeugkonzept, das eine Anpassung an unterschiedliche Einsatzanforderungen ermöglicht. Die robuste Konstruktion wird durch eine KTL-Beschichtung und die vollständig geschraubte Montage ergänzt. Die KTL-Beschichtung schützt die Komponenten dauerhaft vor Korrosion, während die geschraubte Bauweise eine hohe Reparatur- und Wartungsfreundlichkeit ermöglicht. Zusammen mit dem modularen Aufbau entsteht so ein Abrollkipper, der auf hohe Belastungen ausgelegt ist und sich zugleich flexibel für unterschiedliche Anwendungen konfigurieren lässt.

Meiller bietet zudem eine neue Variante des Unterfahrschutzes, die speziell auf die dortigen Anforderungen abgestimmt ist. Die Ausführung kombiniert einen hydraulisch klappbaren Unterfahrschutz mit einem hydraulischen Scheren-Unterfahrschutz.

Vielfältige Optionen des Tectrum für individuelle Anforderungen

Der Tectrum lässt sich mit unterschiedlichen Hakenauslegern und Ausstattungen auf verschiedene Einsatzprofile abstimmen: Neben dem teleskopierbaren Hakenausleger (T) bietet Meiller den teleskopier- und schwenkbaren Hakenausleger (TS / TSN) an. Während sich die robuste T-Version insbesondere für den Einsatz bei gleichen Containergrössen eignet, bietet der TS / TSN zusätzliche Flexibilität bei wechselnden Containerabmessungen und Einsatzbedingungen. So ermöglicht er unter anderem das flache Aufziehen von Containern, erleichtert den Umschlag bei beengten Höhenverhältnissen und schafft problemlos das Übersetzen von Containern auf Bahnwaggons.

Ein weiteres Ausstattungsmerkmal ist die hydraulische Rollenauflage, die ein komfortables und materialschonendes Verschieben von Containern ermöglicht. Während der Fahrt liegt der Container sicher auf den Stahlauflagen, was ihn zuverlässig sichert und unbeabsichtigtes Verrücken verhindert. Beim Verschieben hebt das System den Container automatisch über ausfahrende Rollen an. Dadurch werden Aufbau, Fahrgestell, Hydraulik und Container geschont, und auch mit diesem Zubehör wird der Arbeitsablauf deutlich leiser, was insbesondere bei Einsätzen in Wohngebieten, bei nächtlichen Belieferungen oder während lärmsensibler Arbeitszeiten von Vorteil ist. Dass ruckartige Bewegungen und Schwingungen reduziert werden, wirkt sich zudem positiv auf den Fahrer aus.

Über Meiller

Als Münchner Unternehmen hat sich Meiller von einer Schmiede hin zur global agierenden Gruppe entwickelt. Seit 2017 ist Meiller mit einer eigenen Tochtergesellschaft, der Meiller Schweiz AG in Rüthi, in der Schweiz tätig. Dass diese enge Kooperation mit der österreichischen Tochter bereits seit 2002 besteht, unterstreicht die langfristige Strategie, lokales Expertenwissen für spezifische Märkte wie die Schweiz zu nutzen. Anstatt alles zentral zu steuern, setzt man auf ein eingespieltes Netzwerk, das technisches Know-how und Marktkenntnis bündelt.

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