VW Multivan steht vor grossem Update

MODELLPFLEGE Die aktuell fünfte Generation ist der erfolgreichste Multivan aller Zeiten. Mit einem Zuwachs von 31 Prozent auf 38.700 Fahrzeuge übertraf er 2025 alle Vorjahre. Jetzt steht eine weiterentwickelte Evolutionsstufe des Kult-Bullis in den Startlöchern: mit geschärftem Design, neuen Farben und Felgen.

Über fünf Generationen hat sich der multivariable Allrounder für die Familie, die Freizeit und das Business zum
absoluten Bestseller entwickelt. Nun steht ein grosses Update kurz bevor.

Die neue Multivan-Frontpartie folgt mit dem Update konsequent der DNA der ikonischen Vorgänger – und doch wird ihr Design, wie immer beim Bulli, neu interpretiert und damit immer weiter in die Zukunft transferiert. Deutlicher als zuvor, werden der Stossfänger und der Kühlergrillbereich in zwei Segmente unterteilt und dadurch die Breite des neuen Multivan betont. Optisch prägend: die neu designten LED-Scheinwerfer inklusive einer ebenfalls neuen Lichtsignatur.

Multivan-Update bringt neue Farben und Felgen

Neu abgemischt wurden für das Exterieur auch die Farben. Erstmals wird dabei fortan auch ein Mattlack erhältlich sein. Besonders edel: die Zweifarblackierung «Candy Weiss Uni» / «Graubraun Metallic» als eine von drei neuen Bicolor-Farbvarianten. Zudem hat Volkswagen Nutzfahrzeuge die 17 und 18 Zoll grossen Leichtmetallräder neu designt. Auch das bei den Bulli-Fans besonders beliebte 19-Zoll-Leichtmetallrad «Halmstad» wurde leicht verändert. Überdies erhält der Multivan bis zum Spätsommer viele weitere Updates.

Antriebstechnisch wird aktuell der eHybrid mit Allradantrieb besonders stark nachgefragt.

Ab sofort beim Händler: der neue Multivan

DAF, Tatra und VDL präsentierten militärischen 6×6-Lkw

DEFENCE DAF Trucks, Tatra Trucks und VDL Groep präsentierten auf der Brussels European Defence Exhibition & Conference (BEDEX 2026) vom 12. bis 14. März 2026 einen neuen, hochmodernen militärischen DAF 6×6-LKW mit unvergleichlichen Geländefähigkeiten.

DAF Trucks, Tatra Trucks und VDL Groep präsentieren einen einzigartigen militärischen 6×6-Lkw auf der BEDEX 2026.

DAF Trucks hat in Kooperation mit Tatra Trucks kürzlich erfolgreich mehr als 900 4×4- und 8×8-Lkw an das belgische Verteidigungsministerium geliefert. Die 4×4-Fahrzeuge sind für allgemeine Transportaufgaben vorgesehen, während die 8×8-Modelle für spezielle Einsätze wie den Transport von Containern im Gelände entwickelt wurden. Die beeindruckenden 8×8-Zugmaschinen sind speziell für die schnelle Bergung von Fahrzeugen während militärischer Operationen ausgelegt.

Panzergeschützte Fahrerkabine ausgestellt

Der auf der BEDEX 2026 präsentierte neue DAF-Militär-LKW verfügt über einen 6×6-Antriebsstrang, bei dem alle sechs Räder angetrieben werden. Er ist mit einer ballistischen Kabine sowie einer zivilen DAF-Kabine mit grosszügigem Innenraum, niedrigem Kabinenboden für maximale Zugänglichkeit und hervorragender Sicherheit – unter anderem durch niedrige Fensterbänder – erhältlich. Das auf der Messe gezeigte Fahrzeug ist mit der von Tatra Defence gelieferten gepanzerten Kabine ausgestattet, die einen hohen Schutz gegen ballistische Bedrohungen und Minen bietet.

Unvergleichliche Geländefähigkeiten

Der neue DAF 6×6 Militär-Lkw profitiert zudem von Tatras einzigartigem Allradantriebssystem und dem zentralen, tragenden Rohrrahmen mit unabhängiger Radaufhängung. Zusammen mit dem herausragenden Central Tyre Inflation System (CTIS) gewährleistet dies eine unvergleichliche Geländegängigkeit und aussergewöhnlichen Fahrkomfort – selbst in schwierigstem Terrain.

Wartungsunterstützung durch DAF

Ballistische Kabinen werden von Tatra Defence geliefert, zivile Kabinenversionen stammen von DAF, das zudem die Paccar MX-13-Motoren bereitstellt. Gemeinsam mit den belgischen Streitkräften unterstützt DAF zudem die Wartung der bereits gelieferten über 900 Fahrzeuge durch sein internationales Netzwerk von über 1150 Händlern weltweit und ist bereit für zukünftige militärische Lieferungen.

Vollständige Palette von VDL-Aufbauten

Der auf der BEDEX 2026 ausgestellte 6×6-Lkw ist mit einem speziellen militärischen CargoBody der VDL Groep ausgestattet. Dieses Beispiel zeigt die vollständige Palette an Aufbauten, die speziell für den neuen DAF 6×6 Militär-Lkw entwickelt wurden und für den Einsatz unter extrem anspruchsvollen Bedingungen geeignet sind.

DAF Trucks, Tatra Trucks und VDL Groep präsentieren stolz das nächste Ergebnis ihrer hervorragenden Zusammenarbeit. Gemeinsam prüfen sie nationale Produktionsmöglichkeiten, da die Verteidigungsministerien diesem Aspekt grosse Bedeutung beimessen.

MAN spendet vier TGE für Schulweg-Transporte in der Ukraine

GEMEINSAMES ENGAGEMENT Mit einer gezielten Spendenaktion unterstützt MAN erneut die humanitäre Hilfe in der Ukraine. Vier MAN TGE 9-Sitzer wurden an den Malteser Hilfsdienst übergeben, der vor Ort eng mit der Olena Zelenska Stiftung zusammenarbeitet.

Die vier gespendeten MAN TGE werden für Schultransporte eingesetzt.

Die Fahrzeuge wurden bereits im Januar von Deutschland aus in die Ukraine überführt und werden künftig Schülerinnen und Schülern in der Region Zakarpattia zugutekommen. Dort ermöglichen sie sichere Wege zur Schule und zu Bildungsangeboten – und schaffen so ein Stück Normalität im Alltag der Kinder. «Gerade Kinder trifft die derzeitige Lage in der Ukraine besonders. Umso wichtiger ist es, dass wir dabei unterstützen, dass die Kinder nicht noch weiter benachteiligt werden und eine gewisse Routine gewährleistet ist. Dazu gehören die Schule und natürlich auch der sichere Weg dahin und wieder zurück», so Landesgeschäftsführer Christoph Friedrich der Malteser Bayern.

Oleksandr Ostopovych, Managing Director von MAN Truck & Bus Ukraine, betont die gemeinsame Verantwortung: «Wir freuen uns, mit dieser Aktion einen konkreten Beitrag für Menschen in Not leisten zu können. Als Unternehmen sehen wir uns nicht nur als Hersteller von Fahrzeugen, sondern auch als Partner in gesellschaftlicher Verantwortung. Mit der Spende möchten wir zeigen, dass Mobilität Leben verändern kann – gerade dort, wo sie am dringendsten gebraucht wird.»

Die Fahrzeuge wurden an die Olena Zelenska Stiftung übergeben.

Über die Olena Zelenska Stiftung

Die 2022 von Olena Zelenska, der Ehefrau des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, gegründete Stiftung setzt sich für die langfristige Unterstützung der ukrainischen Bevölkerung ein – mit einem besonderen Fokus auf Kindern, Familien, medizinischer Versorgung und Bildung.
Zu ihren zentralen Anliegen gehören:

  • die Wiederherstellung und Ausstattung von Schulen und Kindergärten,
  • der Zugang zu psychosozialer Betreuung für Kinder und Familien,
  • medizinische und humanitäre Programme in besonders belasteten Regionen.

Gemeinsam mit Partnern wie den Maltesern fördert die Stiftung Projekte, die Menschen Sicherheit, Stabilität und Perspektiven geben – genau dort, wo der Bedarf am grössten ist.

Von links: Viktoriia Romanova, Leiterin der Olena-Zelenska-Stiftung; Oleksandr Ostapovych, Geschäftsführer von MAN Truck & Bus Ukraine; Mariana Marusynets, Leiterin der Abteilung für Bildung und Wissenschaft, Jugend und Sport der Regionalen Militärverwaltung von Transkarpatien; Ivan Podolei, Direktor der kommunalen Einrichtung «Knust Professional College» des Regionalrats von Transkarpatien.

MAN und Malteser – eine gewachsene Zusammenarbeit für die Ukraine

Die Spende der vier MAN TGE ist nicht das erste gemeinsame Engagement:

  • Bereits zu Beginn des Konflikts 2022 stellte MAN den Maltesern drei Lkw für Hilfstransporte in die Nachbarländer der Ukraine bereit.
  • Seit März 2023 besteht eine enge Kooperation zwischen MAN und den bayerischen Maltesern, um im Katastrophenfall schnell und unbürokratisch Nutzfahrzeuge für Hilfseinsätze zur Verfügung zu stellen.

Mit der aktuellen Aktion wird diese Partnerschaft konsequent weitergeführt – und sie zeigt einmal mehr, wie konkrete Unterstützung unmittelbar wirken kann.

Hupac steigert Volumen trotz schwierigem Umfeld

JAHRESBILANZ 2025 beförderte die Hupac Gruppe rund 975.000 Strassensendungen im Kombinierten Verkehr Strasse/Schiene. Damit konnte das Verkehrsvolumen um 4,3 Prozent gesteigert werden. Die Leistungsfähigkeit der Bahninfrastruktur führte aber auch im Jahr 2025 zu grossen Herausforderungen.

Hupac investiert 2024 TIR transNews
Seit Anfang des Jahres betreibt Hupac auf ihren Hauptrelationen Köln Nord–Busto Arsizio (Bild) und Ludwigshafen–Busto Arsizio Angebote mit deutlich höherer Frequenz.

Im vergangenen Jahr beförderte die Hupac Gruppe rund 975.000 Strassensendungen bzw. 1.853.000 TEU im Kombinierten Verkehr Strasse/Schiene und im maritimen Hinterlandverkehr. Dies entspricht einer Steigerung von 4,3 Prozent bzw. rund 40.000 Sendungen gegenüber dem Vorjahr. Im Kerngeschäft des transalpinen Verkehrs durch die Schweiz konnte Hupac das Volumen trotz der baustellenbedingten Einschränkungen steigern (+4,5% bzw. +24.100 Sendungen). Dies ist teilweise auf die Übernahme von Verkehren auf der Achse Belgien-Italien zurückzuführen. Ohne diese Mehrverkehre wäre die Mengenentwicklung des transalpinen Verkehrs durch die Schweiz zum zweiten Mal in Folge rückläufig.

Die transalpinen Verkehre via Frankreich und Österreich konnten auf tiefem Niveau gesteigert werden (+26,9 % bzw. +5100 Sendungen). Der nicht-transalpine Verkehr im Kontinental- und Maritimbereich konnte auf knapp 390.000 Strassensendungen gesteigert werden.

«Die Mengenentwicklung ist insgesamt erfreulich, insbesondere vor dem Hintergrund grosser Herausforderungen, wie etwa der Vollsperrung der Rheintalstrecke im verkehrsstarken Monat Juni. Die Hupac arbeitet konsequent weiter, um unter diesen Rahmenbedingungen die besten Lösungen für ihre Kunden im Kombinierten Verkehr sicherzustellen», sagt Hans-Jörg Bertschi, Präsident des Verwaltungsrates.

Herausforderungen bleiben

Auch im laufenden Jahr stellt sich die Hupac dem teilweise problematischen Zustand der Schieneninfrastruktur und der dadurch erforderlichen Baustellentätigkeit. Der Kombinierte Verkehr steht vor grossen Herausforderungen. In Deutschland wird die Rheintalbahn im Frühling für zwei Wochen gesperrt. In Italien ist im Sommer eine fünfwöchige Sperrung auf der Strecke zwischen Iselle und Domodossola vorgesehen. Dazu kommt die Strecke Troisdorf–Wiesbaden, auf der im zweiten Halbjahr ein lange geplanter Umleitungsverkehr eingerichtet wird.

Gemeinsam mit ihren Bahnpartnern erarbeitet Hupac robuste Umleitungskonzepte. Um marktfähige Lösungen für die europäische Logistik anbieten zu können, fordert Hupac für Baustellen und Umleitungen die folgenden entscheidenden Bedingungen ein:

  • Kapazitäten auf den Ausweich- und Umleitungsstrecken müssen mindestens 90 Prozent betragen
  • Internationale Koordination der Baustellen, damit zeitgleiche Bautätigkeiten und Sperrungen auf den TEN-T- Korridoren, die gleiche Marktgebiete abdecken können, verhindert werden
  • Einhaltung der Produktionsparameter in Bezug auf Profil, Zuglänge und Zuggewicht auch auf den Ausweich- und Umleitungsstrecken sowie Umleitungsstrecken mit möglichst geringen Zusatzkilometern
  • Zuverlässige betriebliche Qualität der Ausweichstrecken durch vorbeugende Instandhaltung und durchgehende personelle Besetzung der Leitstellen.

Hupac stabilisiert Volumen

Im transalpinen Verkehr wird sich die Hupac weiterhin stark für eine Stabilisierung der Situation einsetzen. Neben den erwähnten Faktoren in Deutschland gehört dazu auch die linksrheinische Achse durch Frankreich. Diese muss auf einen 4-Meter-Korridor ausgebaut werden, um in Zukunft weitere Mengen effizient verlagern zu können.
Hupac investiert auch bei den Angeboten und in eigene Infrastrukturen, um die Verlagerung voranzutreiben. Seit Anfang des Jahres betreibt sie auf ihren Hauptrelationen Köln Nord–Busto Arsizio und Ludwigshafen–Busto Arsizio Angebote mit deutlich höherer Frequenz. «Mit dem Start der hochfrequenten Angebote zeigt sich, dass negative Auswirkungen der Verspätungen für die Kunden minimiert werden können. Allen ist klar, dass das deutsche Netz saniert werden muss. Unsere Angebote beabsichtigen wir in den kommenden Jahren konsequent auszubauen, um unseren Kunden auch in der herausfordernden Infrastruktursituation einen zuverlässigen Service bieten zu können. Der Erhalt dieser Kapazität ist für die Vernetzung der Industrien in Europa und damit für unsere Kunden alternativlos», erklärt CEO Michail Stahlhut.

Mit dem Terminal Barcelona Combiconnect konnte die Hupac ihr Netzwerk und entsprechend das Volumen erfolgreich erweitern. Hupac und der Operateur TP Nova betreiben das Terminal unter der Firma Combiconnect seit Anfang des Jahres und erschliessen den wachsenden intermodalen Markt in Spanien mit dem übrigen Europa.

Rückläufiger Trend auf der Nord-Süd-Achse festigt sich

Als einer der Hauptanbieter auf der Nord-Süd-Achse durch die Schweiz beobachtet die Hupac die Entwicklung auf dem transalpinen Korridor durch die Schweiz mit grossem Respekt. Seit 2021 sinken die Mengen im Kombinierten Verkehr kontinuierlich. Im Jahr 2024 wurden 960.000 Lkw-Fahrten registriert. Die in der schweizerischen Verfassung verankerte Zielgrösse von 650.000 Lkw-Fahrten pro Jahr wird damit deutlich verfehlt. Eine Trendwende ist nicht in Sicht, im Gegenteil, im Jahr 2025 dürfte sich die Situation noch einmal verschlechtert haben. Die bewährten Instrumente zur Förderung des Kombinierten Verkehrs sollen deshalb weitergeführt werden. So ist unter anderem sicherzustellen, dass die Betriebsbeiträge für den alpenquerenden Kombinierten Verkehr auch über das Jahr 2030 hinaus weitergeführt werden. Damit kann die Politik ein klares Zeichen für die langfristige Planbarkeit des Kombinierten Verkehrs setzen und die Anbieter von Mehrkosten, die in der aktuellen Infrastruktursituation sowie wegen der nicht erreichten Produktionsparameter entstehen, mindestens teilweise entlasten.

Schöni Transport testet Scania 11-Liter-Super-Motor mit Biodiesel

PRAXISTEST Der Scania 13-Liter-Super-Motor ist für seine Effizienz und Wirtschaftlichkeit bekannt. Dass sein «kleiner» Bruder, der neue 11-Liter-Motor, in die gleichen Fusstapfen tritt, belegt der Praxistest bei Schöni. Und dies erst noch bei 100 Prozent Biodiesel-Einsatz.

Gefahren wurden Teil- und Komplettladungen bis zu 40 Tonnen, darunter Getränke und Kolonialwaren. Genau diese alltäglichen Einsatzbedingungen machen den Test so aussagekräftig.

Dass nachhaltige Lösungen längst im harten Transportalltag bestehen, beweist ein aktueller Praxistest der Schöni Transport AG eindrücklich. Das Unternehmen testete über mehrere Tage die neue Scania 430R A 4×2 NB Sattelzugmaschine mit dem neuen 11-Liter-Super-Motor, um Effizienz und Wirtschaftlichkeit unter Realbedingungen zu prüfen – insbesondere im Einsatz mit Biodiesel.

Der durchschnittliche Verbrauch von lediglich 25,6 Litern ist insofern deshalb bemerkenswert, weil er mit einem Gesamtgewicht von 40 Tonnen und 100 Prozent Biodiesel-Einsatz gefahren wurde.

Super-Motor tankt 100 Prozent Biodiesel

Fahrer Jorge Manuel Dias Jorge Pereira absolvierte eine Gesamtstrecke von über 1500 Kilometern und erzielte dabei einen Durchschnittsverbrauch von lediglich 25,6 Litern. Bemerkenswert: Dies geschah bei einem Gesamtgewicht von 40 Tonnen und unter Einsatz von 100 Prozent Biodiesel. Da Biodiesel erfahrungsgemäss einen Mehrverbrauch von bis zu 10 Prozent verursacht, ist dieser Wert eine echte Ansage. Zum Vergleich: Wettbewerbsfahrzeuge benötigen auf identischer Route im Schnitt 30 bis 31 Liter. Diese Differenz unterstreicht die Effizienz des neuen Scania-Aggregats.

Fahrer Da Silva Pereira Dias Jorge Manuel absolvierte mit der Scania 430R A 4×2 NB Sattelzugmaschine eine Gesamtstrecke von über 1500 Kilometern.

Überraschende Performance bei 40 Tonnen

Gefahren wurden Teil- und Komplettladungen bis zu 40 Tonnen, darunter schwere Güter wie Getränke und Kolonialwaren. Besonders das Drehmoment des 11-Liter-Motors beeindruckte: Mit 2200 Nm bei 950 bis 1360/min konnte der 430 PS starke Scania problemlos mit einem 480 PS starken Wettbewerbsfahrzeug mithalten. Die Motorcharakteristik überzeugte selbst erfahrene Fahrer durch souveräne Kraftentfaltung in anspruchsvollen Fahrsituationen, was vor dem Test kaum jemand für möglich gehalten hätte.

Scania-Super-Motor und Biodiesel für eine grüne Zukunft

Der Test belegt, dass Biodiesel eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Antriebsalternative darstellt. Für Transportunternehmen bietet sich hier die Chance, den CO₂-Fussabdruck massiv zu reduzieren und gleichzeitig Betriebskosten zu senken. Die Schöni Transport AG fackelte nicht lange: Aufgrund der vielversprechenden Resultate mit dem 11-Liter-Super-Motor im Biodiesel-Betrieb wurden umgehend fünf neue Scania 430R (drei Sattelzugmaschinen und zwei Brückenfahrzeuge) bestellt.

Pioniergeist in Rothrist

Die Schöni Transport AG verfolgt das ambitionierte Ziel, seit 2026 als erstes Schweizer Transportunternehmen eine komplett CO₂-neutrale nationale Flotte zu betreiben. Mindestens 80 Prozent dieser Reduktion sollen durch eigene Massnahmen erreicht werden. Als Träger des «Lean & Green»-Awards setzt das Familienunternehmen damit ein klares Zeichen für generationenübergreifendes Denken und konkretes Handeln im Umweltschutz.

Das Tuch, das immer wieder kommt – von Textildienstleister Mewa

KREISLAUFWIRTSCHAFT Das System der wiederverwendbaren Putztücher von Mewa ermöglicht bis zu 50 Einsätze pro Tuch innerhalb eines geschlossenen Kreislaufs, die Lieferung, Abholung und professionelle Aufbereitung umfasst.

Ein kleines Putztuch mit grossem Einfluss auf Nachhaltigkeit, Qualität, Entlastung und Sicherheit im Betrieb. Ebenfalls zu sehen ist hier die Ölauffangmatte von Mewa.

Der Textildienstleister Mewa zeigt, wie sich ein kreislaufwirtschaftlicher Prozess praktisch in die Industrie integrieren lässt. Jedes Jahr durchlaufen über 1,2 Milliarden Putztücher den Servicekreislauf von Mewa. Die damit verbundene enorme Waschleistung stellt sicher, dass die Mewa-Kunden in ganz Europa stets saubere Putztücher zur Hand haben, um damit Maschinen und Werkzeuge von Schmierstoffen, Farben oder Schmutz zu reinigen. Eine grundlegende Leistung, die oft unbemerkt bleibt, obwohl sie im Zentrum des täglichen Funktionierens Tausender Unternehmen steht.

Die qualitativ hochwertigen Putztücher werden bis zu 50-mal gewaschen und wiederverwendet.

Ein Kreislauf, der Ressourcen schont

Wie lässt sich Sauberkeit in Werkstätten, Produktionsstätten und Unternehmen der grafischen Industrie gewährleisten, ohne grosse Mengen an Abfall zu erzeugen? Die Antwort liegt in einem nachhaltigen Kreislaufsystem: Die sauberen Putztücher werden im eigens entwickelten Sicherheitscontainer angeliefert und nach Gebrauch zurück in den Mewa-Betrieb gebracht wo sie gewaschen werden. Jedes Tuch durchläuft zum Schluss eine mehrstufige Qualitätskontrolle. Erst dann sind die Putztücher wieder zur Auslieferung an die Kunden bereit. So beginnt der Kreislauf erneut, denn jedes Tuch kann bis zu 50 Mal gewaschen und wiederverwendet werden.

Ein Servicefahrer liefert saubere Putztücher im Container SaCon und holt die gebrauchten ab.

«Unsere Putztücher sind ein Beispiel dafür, wie Kreislaufprozesse echten Mehrwert schaffen können – sowohl für Unternehmen als auch für die Umwelt», erklärt Patrick Ritter, Kfm. Geschäftsführer von Mewa Schweiz. «Sie zeigen, dass Ressourcenschonung nicht kompliziert sein muss, sondern sich dank eines gut durchdachten Services ganz natürlich in den Arbeitsalltag integrieren lässt.»

Textildienstleister verspricht weniger Aufwand und mehr Effizienz

Ob Kfz-Werkstatt, Automobilindustrie, Metallverarbeitung oder Druckereibetrieb – überall dort, wo Öle, Farben, Schmierstoffe oder Metallpartikel zum Alltag gehören, beweisen die Putztücher von Mewa ihre hohe Aufnahmekraft und Widerstandsfähigkeit. Die Tücher sind in vier verschiedenen Varianten verfügbar, die je nach Einsatzzweck und Material für optimale Effizienz entwickelt wurden. Der Mewa Rundum-Service sorgt für eine kontinuierliche Verfügbarkeit sodass sich die Unternehmen von Einkauf, die Lagerung und Entsorgung der Putztücher entlastet werden und wertvolle Zeit für ihr Kerngeschäft gewinnen.

Für jeden Handgriff das passende Tuch.

Nachhaltigkeit, die sich auszahlt

Das Mehrwegsystem leistet einen Beitrag zum Umweltschutz und bietet gleichzeitig wirtschaftliche Vorteile. Die positiven Effekte sind messbar: geringerer Ressourcenverbrauch, weniger CO₂-Emissionen und deutlich weniger Abfall. Was auf den ersten Blick unscheinbar wirkt, kann im Ergebnis viel auslösen: Abläufe werden vereinfacht und Ressourcen geschont. Mit Mewa gelingt Nachhaltigkeit in der Betriebsreinigung ganz unkompliziert, denn das Kreislaufsystem ermöglicht intelligente Lösungen, die bei den täglichen Herausforderungen den entscheidenden Unterschied machen.

Neuer eArocs 400 überzeugt im Wintertest bei minus 20 Grad

WINTERTEST Der neue batterieelektrische Mercedes-Benz eArocs 400 für den urbanen Bauverkehr hat erfolgreich intensive Wintertests unter extremen Bedingungen absolviert. Bei Temperaturen von bis zu –20°C wurde er Anfang des Jahres am finnischen Polarkreis gezielt auf Schnee und Eis erprobt.

Der Wintertest lieferte wichtige Daten für die Optimierung des Mercedes-Benz eArocs 400 vor seinem Serienstart.

Im Wintertest-Fokus standen unter anderem die Traktion und die Fahrstabilität des eArocs 400 auf schnee- und eisbedeckter Fahrbahn, das Kaltstart-, Batterie- und Ladeverhalten bei extremen Minusgraden sowie die Leistungsfähigkeit des elektrischen Antriebsstrangs und das Rekuperationsverhalten im Winterbetrieb.

Michael Kimmich, Entwicklungsleiter eArocs 400: «Die Wintertests in Finnland stellten den eArocs 400 unter trockenen, extrem kalten Bedingungen vor anspruchsvolle Prüfungen, die er souverän meisterte. Mit stabilem Fahrverhalten sowie einem Reichweiten- und Ladeprofil innerhalb der erwarteten Parameter bestätigte er seine Leistungsfähigkeit.»

Die Tandem-Antriebsachsen sorgen für ausreichend Traktion auf und neben der Strasse.

Die Erprobung unter winterlichen Extrembedingungen lieferte den Ingenieuren von Mercedes-Benz Trucks wichtige Erkenntnisse für die weitere Optimierung des eArocs 400 zum Start der Serienproduktion und unterstreicht die Ambition, elektrische Nutzfahrzeuge auch für anspruchsvolle Ganzjahreseinsätze bereitzustellen.

Der eArocs 400 wird ab Anfang April dieses Jahres verkauft. Das Grundfahrzeug wird ab dem dritten Quartal 2026 im Mercedes-Benz Werk Wörth am Rhein produziert. Die Integration des elektrischen Antriebsstrangs erfolgt anschliessend durch die in Vilshofen an der Donau ansässige Paul Group.

Der neuer eArocs 400 überzeugt im Wintertest bei minus 20 Grad.

Über den eArocs 400 aus dem Wintertest

Seine Weltpremiere feierte der lokal CO₂e-freie und geräuscharme E-Lkw 2025 auf der bauma, der Weltleitmesse für Baufahrzeuge, Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen und Baugeräte in München. Dort zeigte er, dass auch das Baugewerbe von batterieelektrischen Fahrzeuglösungen profitieren kann. Der eArocs 400 wird zunächst mit einem technisch zulässigen Gesamtgewicht von 37- und 44-Tonnen in der Achsformel 8×4/4 und in vier verschiedenen Radständen verfügbar sein und kann unter anderem als Fahrmischer oder Kipper aufgebaut werden. Er deckt somit wesentliche Anwendungen für den strassennahen Bauverkehr ab. Durch seine CO₂e‑Freiheit im Fahrbetrieb darf der eArocs 400 in innerstädtische Low- und Zero-Emission-Zonen einfahren und eignet sich aufgrund der geringen Geräuschemissionen auch für lärmsensible Umgebungen wie Wohngebiete, das Umfeld von Krankenhäusern, Schulen und Kindergärten sowie für Nachtbaustellen.

Für den neuen eArocs 400 übernimmt Mercedes-Benz Trucks wesentliche Komponenten aus dem Mercedes-Benz eActros-Portfolio. Hierzu gehören neben der Frontbox und dem Power Take-Off (PTO) beziehungsweise Nebenabtrieb auch die auf der Lithium-Eisenphosphat-Zelltechnologie (LFP) basierenden Batterien. Diese zeichnen sich vor allem durch eine lange Lebensdauer und eine besonders hohe nutzbare Batteriekapazität aus.

Aufgrund seines deutlich höheren Wirkungsgrads sowie weiterer Energieeinsparpotentiale, die sich unter anderem aus Rekuperation und elektrisch-betriebenen Aufbauten ergeben, ist der eArocs 400 im Vergleich zu einem vergleichbaren Diesel-Lkw um mindestens 50 Prozent energieeffizienter. Er verfügt über eine Bordspannung von 800 Volt und zwei im Batterieturm direkt hinter dem Fahrerhaus untergebrachte Batteriepakete mit einer installierten Batteriekapazität von insgesamt 414 kWh.

Die Wintertests in Finnland stellten den eArocs 400 unter trockenen, extrem kalten Bedingungen vor anspruchsvolle Prüfungen, die er souverän meisterte.

Ein ganzer Arbeitstag ohne Zwischenladen möglich

Die Reichweite beträgt als Fahrmischer bis zu 200 Kilometer, bei der Kippervariante steigt die Reichweite auf bis zu 240 Kilometer. Damit ist für viele Anwendungsfälle ein ganzer Arbeitstag ohne Zwischenladen möglich. Geladen werden kann der eArocs 400 mit bis zu 400 kW über die serienmässig auf beiden Seiten des Fahrzeugs verfügbare CCS2-Ladebuchse. Die zwei Batteriepakete benötigen circa 46 Minuten, um von 10 auf 80 Prozent zu laden.

Ausgestattet ist der eArocs 400 mit einem leistungsstarken Zentralantrieb mit integriertem 3-Gang-Getriebe und einer Dauerleistung von 380 kW sowie einer Spitzenleistung von 450 kW. In Kombination mit dieser technischen Antriebslösung können die bewährten Hypoid- und Aussenplanetenachsen des Arocs genutzt werden, um weiterhin die für den Baustelleneinsatz benötigte Bodenfreiheit und Geländegängigkeit zu bieten.

Biohydrauliköl Roxor Terra Prime Synth 46 basiert auf Biomasse

SCHWEIZER INNOVATION Laemmle Chemicals AG lanciert ein vollständig neu entwickeltes, vollsynthetisches Biohydrauliköl. Es basiert auf Biomasse und soll neue Massstäbe in puncto Nachhaltigkeit, Leistungsfähigkeit sowie Normenkonformität setzen.

Ein Biohydrauliköl, das nicht nur im Falle eines Ölaustritts die Umwelt schont, sondern bereits bei den Grundstoffen auf der Kreislaufwirtschaft aufbaut, ist ein Novum in der Ölindustrie.

Laemmle Chemicals AG präsentiert mit Roxor Terra Prime Synth 46 ein neues Biohydrauliköl auf einer vollständig neuen technologischen Basis. Die innovative Formulierung basiert auf Biomasse statt auf fossilen Rohstoffen und erfüllt die neuesten technischen, ökologischen und regulatorischen Anforderungen. «Das hat es so noch nie gegeben. Ein Biohydrauliköl, das nicht nur im Falle eines Ölaustritts die Umwelt schont, sondern bereits bei den Grundstoffen auf der Kreislaufwirtschaft aufbaut, ist ein Novum in der Ölindustrie», erklärt Silvan Lämmle, CEO Marketing und Verkauf.

Roxor Terra Prime Synth 46 schont fossile Rohstoffe

Das Biohydrauliköl ist gemäss OECD 301B biologisch schnell abbaubar, nicht toxisch (OECD 201 / 202 / 203) und zeigt keine bakterienhemmende Wirkung nach OECD 209. Es erfüllt die neue ISO 15380 (Ausgabe 10/2023) und kommt ohne Gefahrensymbole aus. Durch den Einsatz biomassenbasierter Rohstoffe werden fossile Ressourcen um bis zu 46 Prozent geschont. Gleichzeitig ermöglicht die Formulierung eine CO₂-Reduktion von rund 25 Prozent ab dem ersten Einsatztag.

Neben den ökologischen Eigenschaften überzeugt Roxor Terra Prime Synth 46 durch hohe technische Leistungsfähigkeit und zeichnet sich durch eine ausgezeichnete Elastomerverträglichkeit aus, wodurch Schlauchschäden und Dichtungsquellen reduziert werden. Ein integriertes Anti-Quietsch-System minimiert Rattern und Quietschen ohne nachträgliche Additivzugabe. «Nebst der innovativen Basistechnologie haben wir das Additivsystem von Grund auf modernisiert und ein neues Meisterwerk erschaffen. Chemie mit Verantwortung steckt bei uns in jedem Liter Biohydrauliköl», ergänzt Sarah Mohr-Lämmle, CEO Produktion und Technik.

Alle Formulierungen der Laemmle Chemicals AG werden in der Schweiz nach strengen Qualitätsrichtlinien entwickelt, produziert, geprüft und vertrieben.

Wirtschaftlichkeit gewährleistet

Eine hervorragende Wärmeabfuhr und elektrische Leitfähigkeit tragen zum Schutz von Komponenten und Dichtungsmaterialien bei. Das gute Luftabscheidevermögen ermöglicht eine schnelle Entlüftung des Hydrauliköls, während die hohe Oxidationsstabilität lange Einsatzdauern und damit zu einer interessanten Wirtschaftlichkeit beiträgt. Nebst der ISO 46 ist das Produkt auch in den Viskositäten ISO 15, 22, 32 und 68 erhältlich.

Mercedes-Benz VLE: Grand Limousine für Business-Class-Transfer

PREMIUM-SHUTTLE Mit dem elektrischen VLE definiert Mercedes-Benz den High-End-Shuttle neu. Für Taxi- und Shuttle-Betreiber oder Hoteliers setzt der VLE dank 800-Volt-Technik, 700 km Reichweite und MB.OS-Intelligenz neue Massstäbe bei Effizienz, Digitalisierung und repräsentativem Auftritt.

Der neue vollelektrische Mercedes-Benz VLE. Der grosse Stern im Kühlergrill ist der AMG-Version vorbehalten.

Der Mercedes-Benz VLE ist mehr als ein klassischer Van: Er ist eine «Grand Limousine» für bis zu acht Personen. Als erstes Modell auf einer rein elektrischen, skalierbaren Plattform schlägt er die Brücke zwischen 140 Jahren Automobiltradition und der digitalen Zukunft. Herzstück ist das Mercedes-Benz Operating System (MB.OS), das Fahrzeugfunktionen, Infotainment und Assistenzsysteme zu einem intelligenten Ökosystem vernetzt.

Der neue VLE verkörpert ein komplett neues Design mit niedriger, stromlinienförmiger Silhouette und einem cw-Wert von nur 0,25.

10 Gründe für den VLE im gewerblichen Einsatz

  1. Herausragende Aerodynamik: Mit einem cw-Wert von 0,25 setzt der VLE Massstäbe, was direkt in eine höhere Reichweite und niedrigere Betriebskosten fliesst.
  2. Modulares Sitzkonzept: Ob exklusives VIP-Shuttle oder flexibler Familien-Transfer – die Sitze lassen sich via «Roll & Go» mühelos verschieben oder ausbauen.
  3. 800-Volt-Technologie: Zeit ist Geld. Dank Hochleistungs-Laden mit über 300 kW lädt der VLE in nur 15 Minuten bis zu 355 km Reichweite nach.
  4. Über 700 km Reichweite: Mit einer 115-kWh-Batterie (NMC) sind Langstrecken ohne häufige Ladestopps problemlos möglich.
  5. MBUX Superscreen: Das digitale Cockpit bietet dem Fahrer fokussierte Informationen und dem Beifahrer ein separates Entertainment-Display.

    Im Dachhimmel über den Frontsitzen verbirgt sich (optional) ein ausfahrbarer, 79 Zentimeter (31,3 Zoll) grosser Panorama-Screen mit 8K-Auflösung, Splitscreen-Funktion und einer Acht-Megapixel-Kamera – perfekt, um Filme, Musikvideos und Spiele zu geniessen oder an Videokonferenzen teilzunehmen. Der hier gezeigte elektrische Grand-Komfortsitz verfügt über ein zusätzliches Kissen, kabelloses Laden, Lordosenstütze, Massagefunktion und Wadenauflage.
  6. Immersives Fond-Erlebnis: Ein ausfahrbarer, optionaler 31,3-Zoll-Panorama-Screen (8K) verwandelt den Fond in ein mobiles Büro für Videokonferenzen oder ein High-End-Kino.
  7. Optionale Hinterachslenkung: Trotz seiner Grösse ist der VLE extrem agil. Ein Wendekreis von nur 10,9 Metern macht ihn zum perfekten Partner in engen City-Gassen.
  8. Airmatic-Luftfederung: Eine adaptive Niveauregulierung garantiert Fahrkomfort auf Limousinen-Niveau und schont das Transportgut.
  9. KI-Assistent: Die vierte MBUX-Generation nutzt generative KI (u. a. Google Gemini), um natürliche Dialoge zu führen und Fahrer sowie Gäste aktiv zu unterstützen.
  10. Hohe Anhängelast: Mit bis zu 2,5 Tonnen (VLE 400 4Matic) zieht der VLE mühelos zusätzliche Gepäck- oder Spezialanhänger.
Drei Bildschirme hinter einer grossen Glasfläche: 26 Zentimeter (10,25 Zoll) Instrumentendisplay, 35,6 Zentimeter (14-Zoll) Zentraldisplay und 35,6 Zentimeter (14 Zoll) Display für den Frontpassagier (optional).

Variabilität für jeden Business-Case

Der VLE ist ein Verwandlungskünstler, der sich exakt auf das jeweilige Geschäftsmodell zuschneiden lässt:

  • Exklusiv-Shuttle: Vis-à-vis-Bestuhlung, elektrische Schiebetüren mit «Hands-Free Access» und Grand-Komfortsitze mit Massagefunktion und Wadenauflage bieten VIP-Gästen First-Class-Niveau.
  • Hotel- und Airport-Transfer: Der «Gepäck-Modus» verschiebt Sitze per App nach vorn, um das Ladevolumen auf bis zu 4078 Liter zu maximieren. Die separat zu öffnende Heckscheibe erleichtert das Beladen in engen Parklücken.
  • Mobiler Business-Hub: Dank 5G-Vernetzung, 22-Lautsprecher-Burmester-Sound und dem Panorama-Screen wird jede Fahrt zur produktiven Arbeitszeit.
Die mechanischen Sitze haben vier integrierte Rollen und lassen sich mühelos vor- und zurückbewegen, in jeder Position arretieren oder einfach ausbauen und in die Garage rollen.

Effizienz und Antrieb der Grand Limousine

Zum Marktstart ist der VLE 300 (200 kW) verfügbar, gefolgt vom VLE 400 4Matic (305 kW). Der elektrische Wirkungsgrad liegt bei beeindruckenden 93 Prozent. Eine intelligente «Disconnect Unit» (DCU) schaltet den Heckmotor bei Allradmodellen nur bei Bedarf zu, um die Effizienz auf Langstrecken zu maximieren. Für kostenbewusste Kurzstrecken-Profile folgen 2027 Varianten mit 80-kWh-LFP-Batterien.

Dank des KI-gesteuerten Mercedes-Benz Operating System (MB.OS) verfügt der VLE über die neue MBUX mit intuitiver und persönlicher Bedienung – und den MBUX Virtual Assistant: Er versteht komplexe Gespräche, erinnert sich und antwortet wie ein informierter Freund.

Das MB.OS ermöglicht Over-the-Air-Updates, wodurch der Fuhrpark ohne Werkstattbesuch aktuell bleibt. Im Hinblick auf Sicherheit bietet der VLE das volle Mercedes-Benz-Programm: 11 Airbags, modernste Distronic und einen aktiven Spurwechsel-Assistenten, der auf Tippen des Blinkerhebels teilautonom manövriert. Das cloudbasierte Navigationssystem (Google Maps) plant Ladestopps präzise ein und nutzt Höhendaten der Route, um das Fahrwerksniveau aerodynamisch optimal anzupassen.

Der Mercedes-Benz VLE binnen 15 Minuten eine Reichweite von bis zu 355 Kilometer nachladen – dank 800-Volt-Technologie und neuer Batterie mit nutzbaren 115 kWh.

Kabellose Induktionsladung? Dieser Iveco eDaily kann das!

ELEKTRIFIZIERUNG Der erste strassentaugliche eDaily mit dynamischer und statischer kabelloser Ladetechnik geht in Zusammenarbeit mit dem italienischen Autobahnkonzessionär Brebemi in Betrieb.

Die seit 2019 gebaute siebte Generation des Iveco Daily verfügt als eDaily über einen 80-kW-Elektroantrieb.

Ein neuer Schritt in Richtung Zukunft der Mobilität nimmt entlang der A35 Brebemi Gestalt an, wobei der eDaily als erstes strassentaugliches Fahrzeug mit integrierter drahtloser Ladefunktion – sowohl dynamisch (DWPT – Dynamic Wireless Power Transfer) als auch statisch – im Mittelpunkt steht und einen neuen Schritt in Richtung Zukunft der Mobilität markiert. Dieser technologische Fortschritt in einem Iveco eDaily zeigt die zunehmende Reife und Machbarkeit der Induktionsladung, eröffnet neue Szenarien für nachhaltigen Verkehr und beschleunigt den Übergang zur Elektrifizierung.

Der italienische Autobahnkonzessionär, der Brescia und Mailand verbindet, Teil der Aleatica-Gruppe ist und international für seine wegweisenden Projekte im Bereich der nachhaltigen Mobilität bekannt ist, gibt die Erweiterung seiner Argentea-Flotte um einen neuen emissionsfreien eDaily bekannt – das ikonische leichte Nutzfahrzeug von Iveco in seiner vollelektrischen Version – in der Ausführung 42C Crew Van mit einer 6-Sitzer-Kabine, die sich ideal für den Personaltransport von Brebemi eignet und im Rahmen eines 36-monatigen GATELeasingvertrags geliefert wird.

Der mit der Fähigkeit zur Induktionsladung ausgestattete eDaily wurde in der Ausführung 42C Crew Van mit einer 6-Sitzer-Kabine konfiguriert,

Speziell für Brebemi-Infrastruktur entwickelt

Dieses Fahrzeug unterscheidet sich von den serienmässigen eDaily-Fahrzeugen durch die Integration eines induktiven Ladesystems, das speziell für die Schnittstelle mit der speziellen Infrastruktur von Brebemi entwickelt wurde. Der eDaily stellt einen wichtigen Meilenstein auf einem Weg dar, den Brebemi vor einigen Jahren mit Arena del Futuro begonnen und mit dem Start-up VoltAtire fortgesetzt hat. Dieses Freiluftlabor hat das Interesse von Herstellern, Industrieunternehmen und Institutionen geweckt und Brebemi zu einem internationalen Bezugspunkt für drahtlose Ladetechnologien gemacht.

In den letzten Monaten ist das weltweite Interesse an DWPT weitergewachsen. Frankreich hat den weltweit ersten Autobahnabschnitt mit dynamischer drahtloser Ladetechnologie eingeweiht, während die Vereinigten Staaten – zuletzt in Florida – fortgeschrittene öffentliche Strassentests für das induktive Laden von Elektrofahrzeugen gestartet haben. Diese Initiativen zeigen, wie sich die Technologie von der Experimentierphase zu einer potenziellen strukturellen Lösung für die Verkehrsinfrastruktur der Zukunft entwickelt.

Getesteter eDaily mit Induktionsladung ist serienreif

Vor diesem Hintergrund sendet die Entscheidung von Iveco, ein serienreifes Fahrzeug mit kabelloser Ladefunktion zu testen, ein starkes Signal: Sie bestätigt nicht nur den bisher eingeschlagenen Weg, sondern unterstreicht auch, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Infrastrukturbetreibern und Herstellern für die beschleunigte Einführung innovativer Technologien wird.

«Nachdem wir fast ein Jahr lang das kabellose Laden im statischen und dynamischen Modus auf dem ausgestatteten Ring am Standort A35 Brebemi ‹Arena del Futuro› getestet hatten – mit äusserst positiven Ergebnissen –, haben wir die Gelegenheit genutzt, einen neuen eDaily mit dem DWPT-System auszustatten. Unser ehrgeiziges Ziel ist es, die statische Ladefunktion auf kompatible öffentliche Standorte auszuweiten», kommentierte Marco Aimo-Boot, Vehicle Electrification – T&D Innovation & Advanced Engineering, Iveco Group.

«Die Entwicklung dieser Lösung innerhalb unseres Technologieportfolios ist ein konkreter Schritt auf unserem Weg zur Dekarbonisierung. Die Erprobung von DWPT direkt auf der Autobahn zeigt einmal mehr, wie dynamisches Laden den täglichen Betriebsbedarf effektiv unterstützen und Sicherheit, Leistung und Kontinuität des Betriebs für Fahrer und Betreiber gewährleisten kann. Unser Projekt mit A35 Brebemi eröffnet neue Perspektiven für die Elektrifizierung in diesem Sektor und bekräftigt die Entschlossenheit von Iveco, Innovationen auf der Strasse voranzutreiben, wo die Mobilität der Zukunft Gestalt annimmt», ergänzt Norberto Codegone, Leiter LCV-Produktmanagement Iveco.

H. Vogelsanger AG vertraut auch weiterhin auf Scania

ENTSORGUNG In den vergangenen zwei Jahren durfte das in Arlesheim ansässige Unternehmen zwei neue Fahrzeuge mit aussergewöhnlich langem Radstand in Betrieb nehmen. Diese kommen in der Nordwestschweiz ausschliesslich für das Einsammeln von Altglas, Büchsen und Dosen zum Einsatz.

Der neueste Scania im Fuhrpark der H. Vogelsanger AG in Arlesheim ist ein Scania 420P BN 8×2*6 NB mit lediglich einer angetriebenen Hinterachse.

Die H. Vogelsanger AG optimiert ihre Entsorgungslogistik und setzt bei der Beschaffung ihres neuesten Spezialfahrzeugs erneut auf die bewährte Partnerschaft mit Scania in Pratteln. Durch den Wechsel von einem flexiblen Kombi-Konzept hin zu einer hochspezialisierten Fixinstallation steigert das Arlesheimer Traditionsunternehmen seine Effizienz in der Glassammlung markant.

Noch mit zwei angetriebenen Hinterachsen und einem Hakengerät unterwegs, das zweite Scania Sammelfahrzeug.

Für das Unternehmerpaar Gaby Grolimund und Filippo Meschi war die Entscheidung pro Scania eine logische Konsequenz aus der hohen Serviceverfügbarkeit und der technischen Beratungskompetenz der Niederlassung Pratteln. Das Vertrauen in die Marke Scania ermöglichte es zudem, basierend auf den Erfahrungen mit dem Vorgängerfahrzeug, das technische Konzept grundlegend zu hinterfragen und für das neue Einsatzgebiet zu perfektionieren.

Teamwork und «Familien-Geist» wird bei der H. Vogelsanger AG grossgeschrieben. Von links: Thomas, Armando und Joseph.

Zuerst ein flexibler Allrounder für Vogelsanger, dann ein spezialisierter Scania

Während beim ersten Scania noch eine 8×4*4-Radformel mit zwei angetriebenen Achsen und ein kombiniertes Kran- und Hakengerät für maximale Flexibilität gewählt wurden, geht das neue Fahrzeug einen spezialisierteren Weg. Die neuesten Erfahrungen zeigten, dass eine einzige Antriebsachse (8×2*6) in Kombination mit drei lenkbaren Achsen die ideale Balance aus Traktion und Wendigkeit bietet. Statt des Wechselsystems kommen nun ein fix installierter Kran hinter dem Fahrerhaus sowie ein permanenter Aufbau zum Einsatz, was das Eigengewicht optimiert und die Nutzlast für die Glassammlung maximiert.

Präzise Technik: HMF-Kran und Moser-Glasbox

Das funktionale Herzstück bildet die kippbare Glasbox der Moser AG. Dank hydraulisch verriegelbarer Trennwände kann das Altglas bereits während der Tour sortengerecht in drei Kammern getrennt werden. Die Entleerung erfolgt über eine pneumatisch gesteuerte Rückwand. Den nötigen Hub erledigt der von der W. Flück AG aufgebaute HMF-Frontkran 1920-K4 RCS. Dieser zeichnet sich durch ein Doppelkniehebel-System aus, das gleichmässige Bewegungen und eine hohe Reichweite garantiert – ideal für das präzise Manövrieren der Glascontainer.

Die H. Vogelsanger AG wird heute bereits in 3. Generation durch Gaby Grolimund und Filippo Meschi geleitet.

Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung seit 1944

Der seit 1944 bestehende Familienbetrieb wird heute in dritter Generation geführt und verbindet moderne Technik mit menschlichen Werten. Neben dem technologischen Fortschritt durch das neue Scania-Fahrzeug legt Filippo Meschi grossen Wert auf die Förderung seines Teams. Die H. Vogelsanger AG ist bekannt für die Integration von Schulabgängern und bietet insbesondere der Generation 50+ echte berufliche Perspektiven. Dieser familiäre Zusammenhalt bildet das Fundament für die Zuverlässigkeit, die Kunden im Recycling und in der Entsorgung seit Jahrzehnten schätzen.

Continental verzichtet auf Kohle und Schweröl in Reifenproduktion

DEKARBONISIERUNG Seit Januar 2026 sind alle Reifenwerke von Continental auf alternative Energiequellen umgestellt, darunter Biomasse, Biogas und Strom aus erneuerbaren Quellen. Um eine konstante Energieversorgung sicherzustellen, werden zusätzlich Flüssiggas (LPG) und Erdgas genutzt.

Seit Januar 2026 nutzen alle Werke von Continental alternative Energiequellen, um den für die Reifenherstellung erforderlichen Dampf zu erzeugen.

Continental hat einen wichtigen Meilenstein ihrer globalen Nachhaltigkeitsstrategie erreicht: Die Nutzung von Kohle und Schweröl wurde in allen Werken der Reifenproduktion vollständig eingestellt. Seit Januar 2026 verwenden alle Produktionsstätten alternative Energiequellen, um den für die Reifenherstellung benötigten Dampf und die für Heizzwecke erforderliche Energie zu erzeugen. Dazu zählen Biomasse, Biogas, Strom aus erneuerbaren Quellen sowie andere konventionelle Energieträger wie Flüssiggas (LPG) und Erdgas, um eine konstante Energieversorgung sicherzustellen.

«Für uns gehören Kohle und Schweröl der Vergangenheit an. Die Zukunft gehört immer mehr den erneuerbaren Energien», sagt Dr. Bernhard Trilken, Leiter Produktion und Logistik des Reifenbereichs von Continental. «Durch den Einsatz eines intelligenten Energiemixes – zunehmend aus erneuerbaren Quellen und idealerweise direkt vor Ort erzeugt – machen wir unsere Fertigung unabhängiger und damit widerstandsfähiger.»

«Für uns gehören Kohle und Schweröl der Vergangenheit an. Die Zukunft gehört immer mehr den erneuerbaren Energien», sagt Dr. Bernhard Trilken, Leiter Produktion und Logistik des Reifenbereichs von Continental.

Continental reduzierte Fossilabhängigkeit in Reifenproduktion

Bis Anfang der 2020er-Jahre waren sieben der 19 Produktionsstätten von Continental weltweit noch auf Kohle und Schweröl zur Dampferzeugung angewiesen. Dieser Ansatz gewährleistete eine konstante Wärmeleistung und hohe Betriebssicherheit, auch in Regionen mit begrenzter Gas- oder Strominfrastruktur. Heute nutzen alle Reifenwerke von Continental einen breit gefächerten Mix aus alternativen Energiequellen. Dieser ist das Ergebnis systematischer und langfristiger Investitionen.

Bei der Reifenherstellung wird ein erheblicher Teil der Energie für Erhitzungsprozesse, wie etwa die Vulkanisation, benötigt. Dieser Vorgang verleiht dem Gummi seine elastischen Eigenschaften. Lange Zeit wurde der hierfür nötige Dampf aus fossilen Energieträgern erzeugt. Fortschrittliche elektrische Technologien ermöglichen heute neue, wesentlich flexiblere und energieeffizientere Gestaltungsmöglichkeiten dieses Prozesses.

70 Prozent weniger Treibhausgasausstoss seit 2019

Zudem kauft Continental seit 2020 ausschliesslich Strom aus erneuerbaren Quellen ein und erweitert ihre Eigenerzeugung von erneuerbaren Energien kontinuierlich. Das Unternehmen hat 2025 die Treibhausgasintensität der Produktion um mehr als 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr und um 70 Prozent gegenüber 2019 gesenkt. Insbesondere durch die Umstellung auf emissionsärmere Energieträger hat Continental in den vergangenen vier Jahren die absoluten Emissionen in der Reifenproduktion um rund 180.000 Tonnen CO₂ reduziert.

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