Erste VDL Futura 3 Reisebusse an Kunden ausgeliefert

VDL BUS & COACH Die Fahrzeuge wurden am 23. Januar an Kupers Touringcars und De Baar Touringcars übergeben und werden nun im öffentlichen Strassenverkehr zu sehen sein. Damit beginnt offiziell der Übergang der neuesten Generation des VDL Futura von der Einführung in den täglichen Betrieb.

Die ersten VDL Futura 3 Reisebusse wurden am 23. Januar an Kupers Touringcars und De Baar Touringcars übergeben.

Mit dieser dritten Generation des VDL Futura möchte die VDL Bus Group neue Massstäbe im Fernverkehr setzen – mit einem starken Fokus auf Effizienz, Komfort, Sicherheit und niedrigeren Betriebskosten über die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs. Die ersten Auslieferungen sind ein wichtiger Meilenstein sowohl für die VDL Bus Group als auch für ihre Kunden. Vier VDL Futura 3, 12,9 Meter Eindecker, wurden an Kupers Touringcars und De Baar Touringcars übergeben; eines dieser Fahrzeuge, das von De Baar Touringcars betrieben wird, wird zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum des Unternehmens offiziell vorgestellt.

Logischer nächster Schritt

Marc van Doorn, Managing Director Coach bei der VDL Bus Group: «Mit der Auslieferung der ersten Fahrzeuge an Kunden tritt der VDL Futura 3 nun in die nächste Phase des praktischen Betriebs ein. Busunternehmen können das Fahrzeug nun im täglichen Betrieb einsetzen, während Fahrgäste die neueste Generation des Futura auf der Strasse erleben können.»

Bert Fonteijn, Managing Director von Kupers Touringcars: «Für Kupers Touringcars stehen Qualität und Zuverlässigkeit seit Generationen im Mittelpunkt unseres Unternehmens. Zu den ersten Kunden zu gehören, die den neuen VDL Futura 3 erhalten – und sogar die Allerersten zu sein, die ihn in Betrieb nehmen –, macht uns stolz. Das Fahrzeug passt perfekt zu unseren Ambitionen in Bezug auf Komfort, Sicherheit, Effizienz und Nachhaltigkeit. Wir freuen uns darauf, unsere Kunden täglich an Bord dieser neuen Generation des Futura begrüssen zu dürfen.»

VDL Futura 3 ist effizient und zukunftssicher

Eines der Hauptmerkmale des VDL Futura 3 ist seine deutlich verbesserte Treibstoffeffizienz. Dank einer Kombination aus optimierter Aerodynamik, Gewichtsreduzierung und fortschrittlicher Fahrzeugtechnologie konnten Einsparungen von bis zu 15 Prozent erzielt werden. Dies führt zu niedrigeren Betriebskosten und einer nachhaltigeren Flotte. Ferner wurde das Fahrzeug für zukünftige Updates vorbereitet, einschliesslich potenzieller alternativer Antriebsstränge. Der Futura 3 bietet zudem Vorteile in Bezug auf Wartungs- und Betriebskosten. Durch intelligente Technik, einen modularen Aufbau und eine verbesserte Zugänglichkeit der Systeme werden Reparatur- und Wartungskosten auf ein Minimum reduziert, was die Gesamtbetriebskosten (TCO) weiter senkt.

VDL Futura 3 bietet Komfort und Sicherheit

Bei der Entwicklung des VDL Futura 3 wurde umfangreiches Feedback von Kunden, Fahrern, Fahrgästen und dem Aftersales-Netzwerk berücksichtigt. Dies spiegelt sich unter anderem in einer ergonomisch gestalteten Fahrerkabine mit verbessertem Sitzkomfort und intuitiven Bedienelementen wider. Für die Fahrgäste sorgen ein neues Interieur, eine Ambientebeleuchtung und hochwertige Materialien für ein angenehmes Reiseerlebnis.

In puncto Sicherheit ist der VDL Futura 3 mit der neuesten Generation von ADAS-Fahrerassistenzsystemen und verbesserten Sichtverhältnissen ausgestattet und wurde darauf vorbereitet, die strengsten Sicherheitsstandards zu erfüllen. Das komplett neu entwickelte Klimasystem trägt zu einer leisen und effizienten Temperaturregelung im gesamten Fahrzeug bei.

VDL Bus Group Teil der VDL Groep

VDL Bus & Coach und VDL Van Hool wurden in das neue Busunternehmen VDL Bus Group integriert. Die Bündelung der Stärken beider Unternehmen schafft eine solide Grundlage für weiteres Wachstum, Innovation und Kundenorientierung auf dem europäischen und nordamerikanischen Busmarkt. Die VDL Bus Group wird mit zwei starken Marken operieren – VDL und Van Hool –, die jeweils ihre eigene Identität, ihr eigenes Know-how und ihren eigenen Markenfokus haben. Diese Zusammenarbeit unterstreicht die Vision der VDL Groep: gemeinsam zukunftssichere Mobilitätslösungen zu entwickeln, mit Blick auf Qualität, Zuverlässigkeit und Unternehmertum: strength through cooperation.

Erster Scania Fünfachser mit nur einer angetriebenen Hinterachse

WELTPREMIERE Erstmals hat Scania CV AB ein fünfachsiges Fahrgestell mit nur einer angetriebenen Hinterachse, dafür mit vier lenkbaren, davon zwei liftbaren Achsen gebaut. Die Gebr. Staub Transporte AG aus Hirzel ist die glückliche Besitzerin und freut sich über den Nutzlastgewinn bei ihrem neuesten Tankwagen mit der 10×2*/8 Radformel.

Der weltweit erste Scania Fünfachser mit nur einer angetriebenen Hinterachse ist bei der Gebr. Staub Transporte AG in Hirzel im Einsatz.

In der Transportbranche entscheidet jeder Liter zusätzliche Nutzlast über die Rentabilität. Die Gebr. Staub Transporte AG hat deshalb in enger Kooperation mit Scania ein wegweisendes Fahrzeugprojekt realisiert: einen Scania Fünfachser, der durch konsequenten Leichtbau und eine innovative Achskonfiguration neue Massstäbe in der Wirtschaftlichkeit setzt. René Staub bestätigt, dass sich das Konzept bereits nach den ersten Einsatzwochen im harten Alltag der Treibstofflogistik mehr als bewährt hat.

Francesco Rubio ist der strahlende und zugleich stolze Fahrer des neuen Scania.

Nutzlastplus durch Scania Fünfachser

Basis des Fahrzeugs ist ein Scania 500R, den das Werk in Södertälje als weltweit erstes Fünfachser-Fahrgestell mit lediglich einer angetriebenen Hinterachse (10×2*/8 NB) konzipierte. Dieser Verzicht auf das zweite Differenzial spart im Vergleich zum Vorgängermodell rund 600 kg Leergewicht ein. Für den Unternehmer bedeutet dies einen massiven Effizienzsprung: Das Tankfahrzeug kann pro Tour rund 700 Liter mehr Diesel oder bis zu 800 Liter mehr Benzin transportieren. Bei vier bis fünf täglichen Einsätzen summiert sich dieser Nutzlastgewinn auf beeindruckende Volumina.

Vier der fünf Achsen sind lenkbar, zwei davon gar noch liftbar.

Wendigkeit und technologische Finessen

Die einzigartige Radformel bietet zudem betriebliche Vorteile: Da nur eine Achse angetrieben wird, stehen vier lenkbare Achsen zur Verfügung. Dies verleiht dem 11,6 Meter langen Giganten eine aussergewöhnliche Wendigkeit, die besonders in engen städtischen Liefergebieten von Vorteil ist. Angetrieben wird der Tankwagen vom hocheffizienten Scania SUPER-Antriebsstrang. Der 500 PS starke Sechszylinder liefert bereits ab 900/min ein Drehmoment von 2650 Nm. In Kombination mit dem G33CM Opticruise-Getriebe sorgt dies für minimalen Treibstoffverbrauch bei maximalem Vortrieb.

Ablad beim Kunden.

Modernisierter Aufbau für die Zukunft

Nachhaltigkeit bewies das Unternehmen auch beim Aufbau. Der bestehende, 33.500 Liter fassende Tank aus dem Jahr 2014 wurde durch die Kasag Tankfahrzeuge AG komplett überholt, elektronisch modernisiert und auf das neue Chassis montiert. Fahrer Francesco Rubio geniesst seither im kompakten CR17L-Fahrerhaus höchsten Fahrkomfort und beste Rundumsicht. Mit diesem Fahrzeug unterstreicht die Gebr. Staub Transporte AG ihre Treue zur Marke Scania und ihre Innovationskraft im Schweizer Transportmarkt.

Das digitale Cockpit zeigt jederzeit die entsprechenden Achslasten an, zur Sicher-heit für den Fahrer wie auch für das Fahrzeug.

VW Multivan mit Rekordjahr, ID. Buzz mehr als verdoppelt

AUSLIEFERUNGEN 2025 Volkswagen Nutzfahrzeuge hat im zurückliegenden Jahr insgesamt 393.700 Fahrzeuge an Kunden übergeben – inklusive Nordamerika mit dem ID. Buzz waren es 401.000. Die Anzahl an vollelektrischen Fahrzeugen verdoppelte sich auf 65.900, was einer Quote von 16,4 Prozent entspricht.

2026 wird den Kunden eine noch grössere Modellvielfalt von Volkswagen Nutzfahrzeuge zur Verfügung stehen.

Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück, geprägt von Rekordwerten (Beispiel Multivan-Rekordjahr) und der konsequenten Elektrifizierung. Laut Vertriebsvorstand Lars Krause festigt der ID. Buzz seine Position als europäischer Marktführer im Elektro-B-Segment. Weltweit wurden bereits über 60.000 Einheiten ausgeliefert, wobei die Cargo-Variante mit einem Anteil von 46 Prozent besonders bei Gewerbekunden punktet. Für 2026 ist eine Erweiterung des Portfolios um den ID. Buzz mit langem Radstand geplant.

2026 wird den Kunden eine noch grössere Modellvielfalt von Volkswagen Nutzfahrzeuge zur Verfügung stehen.

Historisches Hoch bringt Multivan-Rekordjahr

Ein echtes Highlight der Bilanz ist der Multivan: Mit 38.700 Auslieferungen (+31 %) verzeichnete das Modell aus Hannover sein bisher stärkstes Jahr. Ergänzt wird dieser Erfolg durch 14.200 California-Modelle. Für 2026 kündigt die Marke umfassende Updates mit modernisierten Cockpits und neuen Antrieben an. Der neue Transporter schliesst derweil mit 71.200 Einheiten solide an seinen Vorgänger an. Ab 2026 sollen 13 Karosserievarianten sowie neue Plug-in-Hybrid- und Allrad-Elektroversionen die Marktposition weiter stärken.

Zuwächse bei Caddy und Crafter

Die Produktion in den polnischen Werken legte ebenfalls zu. Der Caddy übertraf mit 110.400 Fahrzeugen erneut die 100.000er-Marke, unterstützt durch die Einführung der neuen PHEV-Version. Auch der Crafter wuchs auf 73.000 Auslieferungen. Ein strategischer Meilenstein war hier die Grundsteinlegung zur Werkserweiterung in Września im Dezember 2025, die den Hochlauf der nächsten e-Crafter-Generation sichert.

Herausforderungen beim Amarok

Der Amarok verzeichnete mit 30.100 Einheiten ein herausforderndes Jahr (Vorjahr: 33.700), bedingt durch den Modellwechsel in Südamerika. Dennoch setzt VWN mit dem neuen «Amarok Dark Label» Akzente im Lifestyle-Pick-up-Segment. Insgesamt beweist die Bilanz 2025, dass das «Bulli-Trio» sowie die starken Standbeine im Caddy- und Crafter-Segment die Marke trotz volatiler Märkte auf Erfolgskurs halten.

Kamags elektrische Terminal-Zugmaschine: ePrecisionTractor 201

HOFLOGISTIK Mit dem ePrecisionTractor 201 (ePT 201) stellt TII Kamag erstmals eine vollelektrische Sattelzugmaschine vor, die für den agilen Transport von Sattelaufliegern in der Hoflogistik entwickelt wurde.

Der Kamag ePT 201 ist für das präzise, emissionsfreie Umsetzen von Semi-Trailern konzipiert.

Der neue Kamag ePrecisionTractor 201 ersetzt den hydrostatischen Antrieb der Dieselvariante durch ein elektromechanisches System mit direkter Kraftübertragung. Das Ergebnis ist ein besonders ruhiges und präzises Fahrverhalten, ideal beim Aufnehmen von Trailern oder im Rangierbetrieb auf engstem Raum. «Mit dem ePT 201 bieten wir unseren Kunden eine elektrische Alternative für den Einsatz auf dem Betriebshof, die Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit miteinander verbindet. Der ePT 201 ist eine praxisnahe Lösung für Unternehmen, die ihre internen Transportprozesse elektrifizieren wollen, ohne Kompromisse bei Leistung und Verfügbarkeit einzugehen», betont Godehard Eidenhammer, Head of Sales Yard Logistics bei TII Kamag.

Der ePrecisionTractor 201 basiert auf der etablierten PT-Baureihe von Kamag.

Kamag ePrecisionTractor 201 für Einsatz in Logistikzentren und Produktionswerken konzipiert

Der ePrecisionTractor 201 arbeitet lokal emissionsfrei und geräuscharm und eignet sich damit besonders für Nachtschichten oder lärmsensible Betriebsbereiche. Gleichzeitig unterstützt das Fahrzeug Unternehmen bei der Umsetzung von ESG- und Nachhaltigkeitsstrategien in der Intralogistik.

Der Kamag ePT 201 ist mit einem Lithium-Ionen-Hochvoltbatteriesystem ausgestattet, das mit 160 kWh und 240 kWh verfügbar ist. Das Fahrzeug arbeitet mit einem aktiven Thermomanagement, das die Temperatur von Batterie und Fahrerhaus automatisch regelt. So bleibt die Leistung auch bei extremen Aussentemperaturen zwischen –20 °C und +45 °C konstant. Mit einer Ladefunktion bis optional 150 kW DC kann der Kamag ePT 201 in kurzen Pausen oder Schichtwechseln wieder Energie aufnehmen. Durch die Rekuperation beim Bremsen sinken der Verbrauch und der Verschleiss zusätzlich und die Reichweite wird erhöht.

Das Fahrzeug nutzt ein elektromechanisches Antriebssystem, das präzises Rangieren mit hoher
Energieeffizienz verbindet.

Effizient und ergonomisch

Das geräumige Fahrerhaus bietet einen übersichtlichen Arbeitsplatz für die Fahrer, mit einer ergonomisch optimierten Sitzposition und intuitiv angeordneten Bedienelementen mit Fingertippsteuerung. Alle wesentlichen Funktionen sind direkt erreichbar, die Sicht nach vorn und zur Sattelkupplung ist für das präzise Unterfahren von Trailern und Rangieren optimiert.

Renault D 2.1 Geburtstagsübergabe an die Negro Import AG

LEBENSMITTELTRANSPORT Mit der Übernahme eines neuen Renault Trucks D 2.1 verstärkt die Negro Import AG ihre Fahrzeugflotte. Der moderne Lkw wurde direkt in Dietikon an den langjährigen Renault-Trucks-Kunden ausgeliefert – und zwar am Geburtstag des CEO Gianni Negro.

Der Renault Trucks D 2.1 (D 16) der neuesten Generation mit modernem Dieselmotor und Automatikgetriebe.

Die Negro Import AG ist ein etablierter Lebensmittelimporteur mit Sitz in Dietikon und spezialisiert auf Produkte aus Italien. Das Sortiment umfasst unter anderem Früchte, Gemüse, Pasta, weitere italienische Spezialitäten sowie ausgewählte Non-Food-Artikel. CEO Gianni Negro, der ursprünglich aus Lecce in Italien stammt, ist seit 2006 offizieller Kunde von Renault Trucks. Die enge und vertrauensvolle Geschäftsbeziehung hat sich im Laufe der Jahre kontinuierlich entwickelt. Heute umfasst die Flotte der Negro Import AG insgesamt sieben Fahrzeuge von Renault Trucks.

Massgeschneiderter Renault Trucks D 2.1 für Negro Import AG

Ausgeliefert wurde ein Renault Trucks D 2.1 (D 16) der neuesten Generation mit modernem Dieselmotor und Automatikgetriebe. Das Fahrzeug ist mit einem Kofferaufbau von TBV sowie einer Dhollandia-Hebebühne mit einer Tragkraft von 1500 Kilogramm ausgestattet. Der Laderaum bietet Platz für 15 Paletten und verfügt über ein leistungsstarkes Carrier-Kühlgerät, wodurch der Lkw optimal für den täglichen Einsatz im Lebensmitteltransport geeignet ist. Die Fahrzeugübergabe fand am Geburtstag von CEO Gianni Negro statt – ein doppelter Anlass zur Freude und ein besonderer Rahmen für diese Ablieferung.

Tarcis Berberat (r., Managing Director AdriAlps Renault Trucks) beglückwünscht Gianni Negro zum Geburtstag.

Hess integriert Kiepe-Trolleybus Know-how

TROLLEYBUSSE Hess übernimmt die technologischen Aktivitäten von Kiepe im Trolleybus-Segment. Damit stärkt der Schweizer Hersteller seine Entwicklungs- und Systemkompetenz und erweitert das eigene Produkt- und Serviceportfolio im Bereich elektrischer Oberleitungsbusse.

Um nachhaltige Mobilität mit geringen Umweltauswirkungen in der Stadt Verona zu ermöglichen, werden im italienischen Verona vier Oberleitungsbus-Linien (Obus-Linien) mit einer Gesamtlänge von 23 Kilometern eingerichtet und 39 Trolleybusse gekauft. Die Inbetriebnahme ist für das erste Halbjahr 2026 vorgesehen.

Die Integration des technischen Know-hows von Kiepe stärkt die Systemkompetenz von Hess entscheidend. Die tiefgehende Erfahrung des im Kanton Solothurn beheimateten Herstellers im Bau moderner, emissionsfreier Trolleybusse wird durch das zusätzliche Kiepe‑Systemwissen gezielt erweitert und schafft einen spürbaren Mehrwert für Betreiber und Städte.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Märkten, in denen Hess bereits erfolgreich tätig ist. Zudem wird die bisherige italienische Kiepe-Niederlassung in Hess integriert und fungiert künftig als Servicepartner für bestehende Flotten mit Kiepe‑Antriebssystemen und neuen Hess-Systemen in Italien. Dadurch bleibt die durchgehende Betreuung für Kunden in Italien und weiteren internationalen Märkten zuverlässig gewährleistet.

Hess und Kiepe verbindet eine jahrzehntelange erfolgreiche Zusammenarbeit, aus der zahlreiche Trolleybus-Flotten hervorgegangen sind. Zuletzt unter anderem Projekte in Verona und künftig in Rimini. Diese Projekte werden fortgeführt und profitieren direkt von der erweiterten Systemintegration bei Hess.

Siehe auch die kurze News auf der Webseite von Kiepe.

Elektromobilität im Dauereinsatz bei der Catrina Transport AG

ELEKTRIFIZIERUNG Seit über 50 Jahren prägt Scania die Fahrzeugflotte des Unternehmens. Und schon in den ersten Monaten zeigte auch der erste vollelektrische Scania 45R A 4×2 NB Reichweiten und Leistungswerte, die selbst erfahrene Transportprofis überraschten.

Fahrzeugübergabe im Mai 2025 mit drei Generationen der Familie Catrina.

Ob regionale Kippertransporte, nationale Überlandfahrten, der Betrieb einer eigenen Deponie oder anspruchsvolle Postlogistik: Die Catrina Transport AG bietet ein breites Spektrum moderner Dienstleistungen. Für Inhaber Marcel Catrina und Sohn Renato steht fest: «Zuverlässigkeit, Kraft und Fahrkomfort – der Scania 45R passt perfekt zu unseren Anforderungen.»

Hohe Laufleistung im Zweischichtbetrieb

Seit Mai 2025 fährt das Fahrzeug im Zweischichtbetrieb nahezu ohne Unterbruch. Besonders beeindruckend: Im September erreichte der 45R eine Monatsleistung von über 14.000 Kilometern – ein Wert, der zeigt, wie sicher und belastbar das BEV-System im realen Arbeitsalltag funktioniert. «Für uns ein eindrücklicher Beweis, dass Elektroantriebe auch im schweren Segment voll mithalten können», sagt Renato.

Der erste vollelektrische Scania 45R A 4×2 NB überzeugt auf ganzer Linie.

Mit 624 kWh installierter Batteriekapazität, hoher Rekuperation, tragfähigen Achslasten und beeindruckender Wendigkeit setzt der 45R bei der Catrina Transport AG neue Standards. «Unsere Fahrer kommen deutlich entspannter zurück», erklärt Marcel Catrina. Neben der Fahrzeugleistung überzeugen ihn auch Beratung, Werkstattservice sowie Wartungs- und Reparaturangebote von Scania Schweiz.

Nachhaltigkeit Teil der Unternehmensphilosophie von Catrina Transport AG

Ein entscheidender Erfolgsfaktor ist die gemeinsam mit Scania Schweiz AG realisierte Ladeinfrastruktur in Zizers. Sie ermöglicht vollständiges Laden während des Schichtwechsels und steht bei Bedarf auch anderen Unternehmen offen. «Ein kurzer Ladestopp reicht, und der Fahrer ist wieder bereit für den ganzen Tag», erklärt Renato.

Die Ladeinfrastruktur in Zizers ermöglicht vollständiges Laden während des Schichtwechsels.

Die Investition in neue Antriebstechnologien unterstreicht den Anspruch, die Zukunft aktiv mitzugestalten. «Die E-Mobilität wird sich durchsetzen – und Scania bleibt für uns die Legende unter den Lastwagen», so die Familie Catrina.

Marcel Catrina, Inhaber & Geschäftsführer der Catrina Transport AG in Splügen.

Über die Catrina Transport AG

Die Catrina Transport AG mit Sitz in Splügen und einer Niederlassung in Trimmis zählt seit 1972 zu den etablierten Transportdienstleistern der Region. Ausgehend von einem Scania 110 Kipper entwickelte sich das Unternehmen zu einem leistungsstarken Betrieb mit heute 23 schweren Nutzfahrzeugen – davon 17 Scania. Für die Inhaberfamilie steht fest: «Scania war immer zuverlässig. Darum blieb Scania stets unsere Hausmarke.»

«Die E-Mobilität wird sich durchsetzen – und Scania bleibt für uns die Legende unter den Lastwagen», so die Familie Catrina.

Viermillionstes Fahrzeug im VW-Werk Poznań produziert

FAHRZEUGBAU Das Jubiläumsmodell ist ein Volkswagen Caddy Maxi Style eHybrid, der an einen Kunden in Polen ausgeliefert wird. Seit mehr als 30 Jahren ist der Standort in Polen ein wesentlicher Pfeiler des Produktionsnetzwerks von Volkswagen Nutzfahrzeuge.

Stolz auf 4 Millionen gefertigte Fahrzeuge: Die Mitarbeitenden am Standort Poznań mit dem Jubiläums-Fahrzeug.

Steffen Reiche, Mitglied des Markenvorstands VW Nutzfahrzeuge und verantwortlich für Produktion und Logistik: «Das Werk Poznań vereint in besonderer Weise die Kompetenz für den Bau von Fahrzeugen für den privaten Gebrauch ebenso wie für unsere gewerblichen Kunden. Die Anforderungen dieser beiden Kundengruppen unterscheiden sich deutlich – und dennoch setzt unser Team in Poznań beides mit grosser Präzision, Flexibilität und Leidenschaft um. Genau diese Fähigkeit, unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse in einem Werk optimal abzubilden, macht den Standort für Volkswagen Nutzfahrzeuge so wertvoll.»

Steffen Reiche, Mitglied des Markenvorstands VWN verantwortlich für Produktion und Logistik (Foto: Henning Scheffen)

Jubiläumsfahrzeug mit moderner Antriebstechnik

Der Caddy eHybrid wird seit September 2024 in Poznań gefertigt. Sein Plug-in-Hybrid-Antrieb kombiniert einen Elektromotor mit einem 1,5 TSI-Benzinmotor und leistet 110 kW. Die Batterie mit einer nutzbaren Kapazität von 19,7 kWh ermöglicht bis zu 122 Kilometer rein elektrische Reichweite. Zur Ausstattung gehören u. a. Fahrerassistenzsysteme, ein «Discover Media»-Navigationssystem mit 10-Zoll-Display, ein Panoramadach sowie elektrisch schliessbare Seitentüren.

Werk Poznań grösster Arbeitgeber der Region

Volkswagen Poznań nahm 1993 die Produktion auf – damals montierten 48 Mitarbeitende den Transporter der vierten Generation in einer Montagehalle. Heute ist das Unternehmen mit über 9000 Beschäftigten der grösste Arbeitgeber der Region. An vier Produktionsstätten werden der Caddy, die Campingversion Caddy California sowie der Crafter und das Schwestermodell MAN TGE gefertigt. Zudem werden in der Giesserei Komponenten für den Volkswagen-Konzern hergestellt. Alle Werke werden mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben. Das Crafter-Werk in Września verfügt über einen der grössten werksnahen Photovoltaikparks Europas.

Das Jubiläumsmodell ist ein Volkswagen Caddy Maxi Style eHybrid, der an einen Kunden in Polen ausgeliefert wird. (Foto: Rafal Pijanski)

Erster wasserstoffbasierter Setra-Reisebus «H2 Coach»

WASSERSTOFFANTRIEB FEV hat als führender Entwicklungspartner gemeinsam mit Daimler Buses den ersten Reisebus mit wasserstoffbasiertem Brennstoffzellenantrieb realisiert. Basis des für Erprobungszwecke vorgesehenen Technologieträgers war ein konventioneller Setra.

Kurze Betankungszeiten, Reichweiten von mindestens 800 Kilometern pro Tankfüllung und ein geräuscharmer Betrieb unterstreichen die Praxistauglichkeit des «H2 Coach».

Daimler Buses und FEV führten gemeinsam die vollständige Systemtransformation vom Dieselantrieb zum Brennstoffzellen-Elektrofahrzeug durch. Nach Erstellung des Gesamtfahrzeugkonzeptes übernahm FEV die mechanische sowie E/E-Integration. Eine Besonderheit: Die eingesetzten Einzelkomponenten – darunter Brennstoffzelle, Hochvolt-Komponenten (u. a. Batterie und E-Motor) H₂-Tankbaugruppen, Steuergeräte inklusive Software – stammten aus unterschiedlichen Technologieplattformen von Daimler Buses und Daimler Truck.

FEV integrierte die Systeme zu einem funktionsfähigen Antriebsstrang in das Gesamtfahrzeug. Ein wichtiger Baustein bei der Entwicklung war das Thema Sicherheit. Es wurden Massnahmen für verschiedene Crash-Lastfälle sowie für funktionale-, Hochvolt- und Wasserstoff-Sicherheit erarbeitet. «Der ‹H2 Coach› demonstriert eindrucksvoll, wie sich komplexe Subsysteme zu einem erprobungsfähigen, sicheren Gesamtfahrzeug integrieren lassen, wenn Fahrzeug-, Powertrain- und E/E-Kompetenz aus einer Hand kommen», sagt Klaus Wolff, Vice President Project Management bei FEV. «Mit unserem One-Stop-Shop-Ansatz lieferten wir unserem Kunden schnell und effizient die gewünschte massgeschneiderte Lösung – vom Konzept bis zur Zulassung.» Nach erfolgreicher TÜV-Abnahme und bestandenen EMV-Prüfungen übergab FEV das Fahrzeug im Sommer 2025 nach rund zwei Jahren gemeinsamer Projektlaufzeit an Daimler Buses.

Die Entwicklung markiert einen wichtigen Schritt hin zu lokal emissionsfreien Langstreckenfahrten: Kurze Betankungszeiten, Reichweiten von mindestens 800 Kilometern pro Tankfüllung und ein geräuscharmer Betrieb unterstreichen die Praxistauglichkeit.

Leistungskennzahlen «H2 Coach»:

  • Cellcentric-Brennstoffzellenaggregat mit 300 kW elektrischer Leistung
  • Zwei H₂-Tanks mit insg. 46 kg Kapazität
  • Zentralmotor mit 320 kW Dauer- bzw. 400 kW Maximalleistung
  • Integriertes Batteriesystem zur Zwischen- und Spitzenlastspeicherung

Erster MAN eTGX im Mietflotteneinsatz bei Business Fleet Swiss

ELEKTRIFIZIERUNG Die BFS Business Fleet Swiss feierte kürzlich gemeinsam mit ihren fünf Kooperationspartnern am Standort Emmen einen wichtigen Meilenstein: die symbolische Übergabe des ersten vollelektrischen MAN eTGX Wechselbrücken-Fahrzeugs zum Einsatz als Mietfahrzeug.

Mit der Integration des MAN eTGX in die Mietflotte investiert BFS in nachhaltige Mobilität.

In einem feierlichen Rahmen wurden die Schlüssel von MAN Truck und Bus an BFS Business Fleet Swiss übergeben. Dazu schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung: «Mit diesem Schritt setzt BFS Business Fleet Swiss ein deutliches Zeichen für Innovation und Nachhaltigkeit im Schweizer Transportsektor und unterstreicht ihre Rolle als führender Mobilitätsdienstleister im Nutzfahrzeugbereich. Wir sind stolz, diesen wichtigen Schritt in Richtung einer emissionsfreien Logistik als Mobilitätsdienstleister Nr. 1 in der Schweiz gemacht zu haben. Innerhalb der nächsten Monate werden weitere elektrische MAN-Sattelzugmaschinen bei uns eintreffen und ausgeliefert werden», erklärt die Geschäftsleitung des Mobilitätsdienstleisters.

In einem feierlichen Rahmen wurden die Schlüssel übergeben.

Mit der Integration des MAN eTGX in die Mietflotte investiert BFS Business Fleet Swiss gezielt in die Zukunft nachhaltiger Mobilität und unterstützt ihre Kunden aktiv auf dem Weg zu einer umweltfreundlicheren und zukunftssicheren Transportlösung.

BFS Business Fleet Swiss AG – ein starker Partner für Mobilität in der Schweiz

Der Mobilitätsdienstleister betreibt sieben Mietstandorte und über 27 Servicestandorte in der Schweiz, ist Teil des BFS-Netzwerks mit über 120 Standorten europaweit und bietet flexible Mietoptionen mit flexiblen Laufzeiten. Der MAN eTGX verfügt über sechs Batteriepakete mit je 89 kWh Batteriekapazität. Diese bieten eine installierte Gesamtkapazität von 534 kWh. Das Fahrzeug ist technisch auf ein kombiniertes Gesamtzuggewicht von bis zu 46 Tonnen ausgelegt.

Willkommen zu Hause: Der neue Mercedes-Benz Marco Polo

REISEMOBILE Oft sind es die liebevollen, durchdachten Details, die aus einem Fahrzeug ein wahres Zuhause auf Rädern machen. Deshalb hat Mercedes-Benz bei der Neuauflage seines beliebten Marco Polo den Fokus gezielt auf die Weiterentwicklung ausgewählter Ausstattungsmerkmale im Wohnbereich gelegt.

Der neue Mercedes-Benz Marco Polo in Sodalithblau metallic und mit Polster Leder Lugano schwarz.

Mit seinem stilvollen Design und kompakten Aussenmassen gilt der Mercedes-Benz Marco Polo als das alltagstaugliche Glampingmobil mit Stern. Für viele ist er jedoch noch mehr: Er steht für ein Gefühl von «Zuhause», auch unterwegs. Dieses Gefühl stärkt Mercedes-Benz 2026 mit dem neuen Marco Polo und setzt dafür auf neue, smarte Details im Wohnbereich und auf noch mehr Handwerkskunst aus dem eigenen Unternehmen. Denn der neue Marco Polo wird erstmals vollständig im eigenen Unternehmen gefertigt.

Dazu Roberto Lopez Garcia, Geschäftsführer & Standortleiter Mercedes-Benz Ludwigsfelde GmbH: «Unser Werk in Ludwigsfelde zeichnet sich durch eine hoch motivierte Mannschaft aus. Den Marco Polo bauen wir künftig in einer extra zu diesem Zweck errichteten Produktionshalle mit modernsten Produktionsverfahren aus.»

Dank Bluetooth-Konnektivität kann die Musik auch bei ausgeschaltetem Infotainmentsystem abgespielt werden.

So wohnlich und komfortabel wie nie zuvor

Oft sind es die liebevollen, durchdachten Details, die aus einem Fahrzeug ein wahres Zuhause auf Rädern machen. Deshalb hat Mercedes-Benz bei der Neuauflage seines beliebten Marco Polo den Fokus gezielt auf die Weiterentwicklung ausgewählter Ausstattungsmerkmale im Wohnbereich gelegt. Unverändert bleiben zunächst die Produktsubstanz, die V‑Klasse-Basis, sowie sein Anspruch, das alltagstaugliche Glampingmobil mit Stern im Markt zu sein.

Die Küchenzeile ist dieselbe geblieben, das Kühlfach verbraucht jetzt aber 25 Prozent weniger Energie.

Die Neuerungen umfassen u.a.:

  • Weiterentwickeltes Aufenthalts- und Schlafkonzept: Das weiterentwickelte Aufstelldach besteht aus einer robusten und leichten Aluminium-Doppelschale. Diese innovative Konstruktion sorgt nicht nur für hohe Stabilität und beste Isolierung bei nahezu jedem Wetter, sondern bietet auch einen um zehn Zentimeter erhöhten Faltenbalg im hinteren Bereich. Das sorgt für ein deutliches Plus an Aufenthalts- und Schlafkomfort.
  • Neues Lichtkonzept: Die rund um das Aufstelldach integrierte LED-Ambientebeleuchtung bietet zehn individuell wählbare Lichtszenarien – von kühlem, aktivierendem Licht bis hin zu warmen, wohnlichen Tönen, ganz nach individueller Präferenz des Reisenden. Ferner bringt ein (optionales) neues Schiebedach noch mehr Tageslicht und frische Luft in den Innenraum1. Bei Nacht erlaubt es einen ungehinderten Blick in den Sternenhimmel.
  • Neues Markisenkonzept: Das Markisenkonzept wurde komplett überarbeitet, sodass nun eine vollständig flexible Montage und Demontage möglich ist. Das bringt große Vorteile, etwa beim Besuch in einer Waschanlage. Die Kurbel zur Bedienung der Markise ist platzsparend und sicher direkt in der Markisenhalterung verstaut.
Die optionale Markise ist neu abnehmbar. Ein grosser Vorteil, ein man durch die Waschanlage möchte.
  • Neues Verdunkelungskonzept: Für erholsame Nächte und Privatsphäre sorgen neue, magnetische Verdunkelungslösungen. Im Cockpit lassen sie sich mit wenigen Handgriffen anbringen.
  • Weiterentwickeltes Infotainment: Auch das akustische Erlebnis wurde im neuen Marco Polo spürbar aufgewertet. Das neue, speziell auf den Marco Polo abgestimmte Soundsystem mit acht Lautsprechern, inklusive Subwoofer, liefert satten, klaren Klang – unterwegs während des Roadtrips sowie beim Campen – denn dank Bluetooth-Konnektivität kann die Musik auch bei ausgeschaltetem Infotainmentsystem abgespielt werden.
  • Noch mehr intelligente Konnektivität: Das Mercedes-Benz Advanced Control (MBAC) System, das den Marco Polo seit 2019 in ein mobiles Smarthome verwandelt, wurde um neue Funktionen ergänzt. So lassen sich jetzt beispielsweise auch das neue Schiebedach, die LED-Ambientebeleuchtung im Aufstelldach und das aktualisierte Soundsystem zentral und intuitiv über das Headunit-Display oder die MBAC-App auf dem Smartphone steuern.
  • Weitere Optimierungen: Verbesserte Klapptische, optimierte Schubladenführungen, ein überarbeitetes Bedienpanel an der Sitzbank sowie eine energieeffizientere Kühlbox sorgen für noch mehr Komfort.
Die Version mit Aufstelldach, aber ohne Küchenzeile, heisst Marco Polo Horizon. Sie verfügt über Airbags von der A- bis zur D-Säule.

Der neue Marco Polo ist zeitnah bestellbar. Ebenso der neue Marco Polo  Horizon (ohne Küchenzeile und Kleiderschrank), der die Neuerungen nahezu vollständig übernimmt. Exklusiv für den neuen Marco Polo Horizon ist eine magnetische Verdunkelungslösung für den Fond erhältlich. Ein Plus an Sicherheit bietet der neue Marco Polo Horizon durch serienmässige Windowbags von der A- bis zur D-Säule. Ihre Messepremiere feiern die Fahrzeuge vom 28. August bis 6. September auf dem Caravan Salon Düsseldorf.

Das neue Aufstelldach bietet einen um zehn Zentimeter erhöhten Faltenbalg im hinteren Bereich.

Der neue Marco Polo aus dem Mercedes-Benz-Vans-Werk in Ludwigsfelde

Mit dem neuen Marco Polo setzt Mercedes-Benz erstmals auf eine vollständig unternehmensinterne Fertigung – von der Karosserie bis zum letzten Einrichtungsdetail: Die V-Klasse-Basis wird wie bisher im spanischen Mercedes-Benz-Vans-Werk Vitoria gefertigt. Zum Marco Polo wird das Fahrzeug im deutschen Mercedes-Benz-Werk Ludwigsfelde umgebaut. Durch die Integration des Ausbaus in das eigene Produktionsnetzwerk von Mercedes-Benz Vans sollen die Qualitätsstandards besser gewährleistet werden. Zudem ermöglicht die engere Verzahnung von Prozessen mehr Flexibilität und kürzere Lieferzeiten.

Das Mercedes-Benz Advanced Control (MBAC) System, das den Marco Polo seit 2019 in ein mobiles Smarthome verwandelt, wurde um neue Funktionen ergänzt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Ludwigsfelde wurden umfassend geschult. Ausgebaut wird der Marco Polo in einer eigens dafür errichteten Produktionshalle. Zum Einsatz kommen moderne Produktionsverfahren. Die Fabrik, die völlig papierlos laufen wird, wurde beispielsweise digital geplant. Zudem wird eine neue, flexible Fördertechnik implementiert, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ergonomisch bestmöglich unterstützt.

Drei neue Scania für Schutz & Rettung Zürich

ABLIEFERUNG Die beiden vierachsigen, mit Hakengerät versehenen Lastwagen sind vorwiegend in der Stadt Zürich unterwegs, während der Fünfachser – ebenfalls mit Hakengerät auf dem Flughafen Zürich-Kloten stationiert ist.

Gleich drei neue Scania 500G verstärken neu den Fuhrpark der Schutz & Rettung Zürich.

Schutz & Rettung Zürich vereint Feuerwehr, Sanität, Zivilschutz, Einsatzzentrale (144/118) und Feuerpolizei der Stadt Zürich, sowie die Rettungsorganisation des Flughafens Zürich. Zudem betreibt SRZ die Höhere Fachschule für Rettungsberufe. Schutz & Rettung Zürich beschäftigt rund 900 Personen, führt den Einsatz von rund 1500 Milizangehörigen, setzt dafür 230 Fahrzeuge ein und ist somit die grösste zivile Rettungsorganisation der Schweiz. Im Jahr 2024 nahm die Einsatzzentrale 144/118 rund 160.000 Notrufe entgegen. Die Sanität leistete über 41.000 Einsätze und die Feuerwehr rückte über 5200 Mal aus. Dazu leisteten die Angehörigen des Zivilschutzes über 6800 Diensttage.

Schutz & Rettung Zürich seit 2008 auch für Flughafen verantwortlich

Seit 2008 ist Schutz & Rettung Zürich auch für die rettungsdienstliche Versorgung und die Feuerwehr am Flughafen Zürich zuständig. Das gilt sowohl auf der für Passagiere und Besuchende frei zugänglichen «Landseite» als auch luftseitig jenseits der Sicherheitskontrolle auf dem Rollfeld und den Pisten. Für den Fluglöschbetrieb gelten eigene Zeit- und Leistungsvorgaben der internationalen Zivilluftfahrt-Organisation ICAO.

Alle drei Fahrzeuge baute die Firma Notterkran ein Hakengerät Multilift Ultima 26Z.65 Flex auf.

Synergien nutzen

Die Wache Flughafen befindet sich luftseitig auf dem Werkhofareal der Flughafen Zürich AG (FZAG). Die Disziplinen Sanität und Berufsfeuerwehr nutzen die Wache gleichermassen, wobei die Fahrzeuge der Feuerwehr die Mehrheit der Fläche beanspruchen. In der angrenzenden Halle stehen die Rettungswagen der Sanität. Die 2020 fertiggestellte Wache ist nicht nur ein hochtechnisches Infrastrukturgebäude, sondern zugleich ein Aufenthaltsort für die Mitarbeitenden. Es herrscht ein 24-Stunden-Betrieb, folglich findet hier auch der soziale Austausch statt. Während die Einsatzfahrzeuge im Erdgeschoss stehen, befinden sich Ausbildungs-, Büro- und Aufenthaltsräume, sowie Küche und Sportraum im zweiten Obergeschoss.

Schnelle Einsatzbereitschaft

Bei einem Alarm gehen das Licht und der Alarm genau in denjenigen Funktionsruheräumen an, in denen sich die zuständigen Einsatzkräfte befinden. Über eine Rutschstange gelangen die AdF (Angehörige der Feuerwehr) innert Sekunden zu den Fahrzeugen. Das Schliesssystem wird entriegelt und die Einsatzfahrzeuge werden von der Ladestation entkoppelt. Innerhalb von drei Minuten müssen die AdF jeden Bereich des Flughafenareals erreichen. Dies ist vom Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) und der ICAO so vorgegeben.

Eine Scania-Spezialität ist der lange Radstand beim Fünfachser, der so alle Grössen von Aufbauten aufnehmen kann.

Besondere Vorkehrungen für Airbus A380

Da der Flughafen Zürich auch vom Airbus A380 angeflogen wird, muss bei einem Einsatz immer mit drei Fahrzeugen mit jeweils über 10.000 Litern Löschmittel ausgerückt werden. Je nach Ereignis findet eine Aktivrettung statt, das heisst, es wird den Menschen mit der feuerwehreigenen Nottreppe aus dem Flugzeug geholfen, anstatt dass sie sich selbstständig über die Rutschen ins Freie begeben. Das vermindert die Verletzungsgefahr stark. Je drei grosse Löschfahrzeuge des Typs Z8 sind auf der Wache und dem Satellit Nord stationiert. Etwa 65 bis 70 Erstfälle gibt es pro Jahr im Zusammenhang mit Flugzeugen, den Einsatz der Ölwehr nicht eingerechnet.

Viermonatige Ausbildung zum Berufsfeuerwehrmann

Wer bei der Flughafen-Feuerwehr, dem Airport Fireservice arbeitet, durchläuft eine spezifische und vier Monate dauernde Ausbildung oder ist ausgebildeter Berufsfeuerwehrmann (eidg. FA). Die AdF des Flughafens sind in drei Dienstgruppen mit je 41 oder 42 Personen aufgeteilt. Ein Dienst dauert jeweils 24 Stunden, danach haben die Berufsfeuerwehrleute 48 Stunden frei.

Einer der beiden 8×4*4 NB mit zwei angetriebenen Hinterachsen und einer lenk- und liftbaren Nachlaufachse.

Die neuen Scania-Fahrzeuge für Schutz & Rettung Zürich

In den vergangenen Monaten konnte Schutz & Rettung Zürich gleich drei neue Scania-Fahrzeuge in Betrieb nehmen. Auf der Wache des Flughafens Zürich steht neu ein fünfachsiger Scania 500G B 10×4*6 NB. Das Fahrzeug ist vollluftgefedert und hat eine lenk- und liftbare Nachlaufachse. Der Motor der neuesten Serie verfügt über 500 PS und entspricht der aktuellen Abgasnorm. Dazu ist er mit den Sicherheits- und Assistenzsystemen der neuesten Generation ausgerüstet. Für hohe Flexibilität im Einsatz sorgt der Aufbau aus dem Hause Notterkran: Ein hinter der Kabine montierter Fassi F545RA.2.26 xe-dynamic-Kran mit 16,3 m hydraulischer und zusätzlich 7,2 m manueller Reichweite und einer integrierten Seilwinde ermöglichen präzise und kraftvolle Kranarbeiten. Ergänzt wird das Fahrzeug durch ein Multilift Ultima 26Z.65 Flex Hakengerät mit einer Hub- und Kippkapazität von 26 t. Es können sämtliche Container der Feuerwehr transportiert werden, wie zum Beispiel das Flugzeug-Bergungsmaterial oder einer der drei Chemiewehr-Container der Gebäudeversicherung. Zudem wird der Fünfachser zur Bergung von Kleinflugzeugen eingesetzt.

Zwei Scania 8×4*4 NB Vierachser

Dasselbe gilt auch für die beiden anderen 8×4*4 Fahrzeuge. Sie verfügen über denselben Motor und Antriebsstrang wie der Fünfachser, sind aber nur mit vier Achsen ausgestattet. Auch sie sind mit einem Hakengerät Multilift Ultima 26Z.65 Flex ausgerüstet und dienen dem Transport verschiedenster Aufbauten. Der lemonfarbige Vierachser ist am Standort Sihlhölzli an der Weststrasse in Zürich untergebracht. Er transportiert vier grosse Bobinen mit Schläuchen oder den Geniecontainer, welcher in Oerlikon stationiert ist. Der weisse Scania ist mit der Sanitätshilfsstelle oder einem Container mit Katastrophenmaterial der Sanitätskompanie beladen und bei der Ausfahrt des Milchbuck-Tunnels stationiert.

Von links: Dani Stoll, Korporal MBA, Manfred Rothlin, Einsatzleiter und Dienstgruppenleiter, Technischer Offizier und John Feusi, Gefreiter Berufsfeuerwehrmann, FA

Schutz & Rettung Zürich sehr zufrieden mit der Marke Scania

Manfred Rothlin, Einsatzleiter, Dienstgruppenleiter der Dienstgruppe 5 und Technischer Offizier, gehört zusätzlich der Arbeitsgruppe Fahrzeuge und Beschaffung von Schutz & Rettung Zürich an und ist Nutzervertreter der Wache Flughafen. Er erklärt, dass SRZ sehr zufrieden ist mit dem Produkt Scania. Inzwischen verfügt man über zehn Scania-Tanklöschfahrzeuge (TLF) und fünf Scania Autodrehleitern (ADL). Das Gute sei, dass die AdF an Scania gewohnt seien und so auch unter Zeitdruck bei einem Einsatz wüssten, wie jedes dieser Fahrzeuge zu bedienen ist. Die Lastwagen mit Hakengeräten sind so konzipiert, dass mit jedem dieser Lastwagen jeder Container geladen werden kann. Scania ist der einzige Hersteller mit einem derart tiefen und langen Fahrgestell im Angebot, mit dem auch mit den höchsten und längsten Containern die maximale zulässigen Masse des Fahrzeugs nicht überschritten werden. Dies ist ein weiterer Punkt, weshalb man sich bei SRZ für Scania entschieden hat.

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