25 Jahre und neu mit Renault Trucks: Galati Centre Poids Lourds
NETZERWEITERUNG Die Galati Centre Poids Lourds SA in Satigny feierte kürzlich ihr 25-jähriges Jubiläum – und zugleich den Start in eine neue Ära: Das Familienunternehmen ist ab sofort offizieller Renault-Trucks-Händler für den Kanton Genf und die angrenzenden Regionen.
Redaktion: Henrik Petro
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12. November 2025
Gründer und Inhaber Leo Galati hatte gleich doppelten Grund zu feiern.
Seit der Gründung im Jahr 2000 steht Galati Centre Poids Lourds für Qualität, handwerkliche Präzision und persönlichen Service. Was einst mit einem kleinen Team und grosser Vision begann, hat sich über die Jahre zu einem modernen Kompetenzzentrum für Nutzfahrzeuge entwickelt. Heute beschäftigt das Unternehmen rund 40 Mitarbeitende und bietet auf einer Fläche von 8000 m² umfassende Dienstleistungen – von Wartung und Reparatur über Fahrzeugaufbauten bis hin zu individuellen Sonderlösungen.
Ein sichtbares Zeichen des neuen Kapitels ist das beleuchtete Renault-Trucks-Logo, das seit Kurzem die Fassade des Betriebs ziert
Mit grossem Engagement, Innovationsgeist und Kundennähe hat sich Galati in den vergangenen Jahren als zuverlässiger Partner im Nutzfahrzeugsektor etabliert – und erweitert nun sein Angebot mit der kompletten Renault-Trucks-Produktpalette, vom leichten Nutzfahrzeug bis zur schweren Sattelzugmaschine. Ein sichtbares Zeichen des neuen Kapitels ist das beleuchtete Renault-Trucks-Logo, das seit Kurzem die Fassade des Betriebs ziert – als erstes Aussenlogo dieser Art in der Schweiz und als Symbol für die enge Partnerschaft zwischen Renault Trucks und Galati Centre Poids Lourds.
Ein starkes Fundament für die Zukunft
Mit der neuen Renault-Trucks-Partnerschaft baut der Fachbetrieb seine Position in der Region weiter aus und setzt auf nachhaltige Mobilität und technische Innovation. Das Team in Satigny steht für Kundennähe, Effizienz und langfristige Betreuung – Werte, die perfekt mit der Philosophie von Renault Trucks übereinstimmen. Gemeinsam beabsichtigen beide Marken, den Übergang zu CO₂‑effizientem Transport aktiv mitzugestalten und Unternehmen auf ihrem Weg in eine klimafreundliche Zukunft zu begleiten.
Tarcis Berberat (CEO Renault Trucks Region AdriAlps, links) und Leo Galati.
Galati Centre Poids Lourds engagiert sich für den Nachwuchs
Ein zentrales Element des Erfolgs von Galati ist die Ausbildung junger Berufsleute. Das Unternehmen beschäftigt kontinuierlich mehrere Lernende und unterstützt sie bis hin zu weiterführenden Abschlüssen – ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der Fachkräfte von morgen. So verbindet Galati Centre Poids Lourds Tradition und Fortschritt – mit Leidenschaft für Technik und Verantwortung für die Zukunft.
Sortimo macht den Sprinter zum mobilen Arbeitsplatz
MODULAR UND NACHHALTIG Die langlebigen Einrichtungssysteme von Sortimo Walter Rüegg AG und der lokal emissionsfreie Mercedes-Benz eSprinter bilden zusammen eine nachhaltige Lösung, die über mehrere Fahrzeugzyklen hinweg überzeugt.
Redaktion: Henrik Petro
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11. November 2025
Die langjährige Partnerschaft zwischen Mercedes-Benz und Sortimo Walter Rüegg AG zeigt, wie massgeschneiderte Transporter-Einrichtungen und fahrzeugseitige Flexibilität zusammenspielen.
Seit vielen Jahren arbeitet der Schweizer Spezialist für Fahrzeugeinrichtungen eng mit Mercedes-Benz zusammen – und setzt dabei bevorzugt auf den Sprinter als Basisfahrzeug. «Der Sprinter ist ein sehr beliebtes Auto und von der Grösse her ideal», meint Joshua Lerch, Verkaufsleiter Ost der Sortimo Walter Rüegg AG, «man kann im Sprinter stehen, man kann im Innern eine Werkzeugbank und grosse Gestelle montieren – aus unserer Sicht ein sehr beliebtes Fahrzeug.»
In Oberhasli produziert Sortimo sämtliche Fahrzeugeinrichtungen am Hauptsitz. Das Schweizer Unternehmen beschäftigt rund 130 Mitarbeitende und verbaut wöchentlich bis zu 180 Fahrzeugeinrichtungen an drei seiner fünf Standorte. Von der Bodenplatte über den Dachträger bis hin zur kompletten Fahrzeugeinrichtung entstehen individuelle Lösungen – extraleicht, flexibel und crashsicher. Neue Fahrzeugmodelle scannt Sortimo millimetergenau, um den verfügbaren Raum optimal zu nutzen.
Kunden profitieren von der Kombination aus der Flexibilität des Mercedes-Benz eSprinters und den massgeschneiderten Einrichtungslösungen von Sortimo.
Neuer Sortimo-Standort in der Westschweiz
Der bisherige Standort Le Mont-sur-Lausanne wird in den kommenden Wochen nach Rolle verlagert. Ab dem 1. Dezember 2025 ist Sortimo in Rolle (VD) mit einem neuen Standort vertreten – näher bei den Kundinnen und Kunden in der Westschweiz und mit noch besseren Service- und Ausbaukapazitäten. Ein besonderer Fokus liegt auf Nachhaltigkeit. Die langlebigen Einrichtungssysteme von Sortimo können über mehrere Fahrzeugzyklen hinweg weiterverwendet werden. Ein entscheidender Vorteil für Flottenkunden.
Auch der vollelektrische eSprinter von Mercedes-Benz eröffnet neue Möglichkeiten. «Die Elektromobilität bringt spannende Anforderungen mit sich. Für uns ist es eine Herausforderung, aber auch eine Chance, unsere Lösungen so weiterzuentwickeln, dass sie perfekt mit dem eSprinter harmonieren», erklärt Joshua Lerch. In Kombination mit dem lokal emissionsfreien Antrieb entsteht so eine Lösung, die sowohl ökologisch als auch ökonomisch überzeugt.
Vom legendären blauen Sortimo-Werkzeugkoffer bis zum digital geplanten Hightech-Ausbau im eSprinter – die Partnerschaft zwischen Sortimo und Mercedes-Benz Vans zeigt, wie sich Tradition und Innovation perfekt ergänzen.
Kunden profitieren von der Kombination aus der Flexibilität des Mercedes-Benz eSprinters und den massgeschneiderten Einrichtungslösungen von Sortimo. So wird aus einem Transporter ein zukunftssicherer Arbeitsplatz, der Ordnung schafft, Prozesse vereinfacht und Produktivität steigert. Durchdachte Systeme sorgen für Übersicht, ergonomische Arbeitsabläufe und eine sichere Ladung: Jedes Kilogramm weniger spart Treibstoff, jeder Handgriff in Reichweite spart Zeit.
Erfolgreicher Abschluss der Fachmesse transport.ch 2025
BRANCHENTREFF Vier Tage lang war die Bernexpo der Mittelpunkt der Schweizer Branche für Nutzfahrzeuge und Automobil-Werkstattbedarf. Fast 30.000 Besucherinnen und Besucher erlebten die neusten Trends, Produkte und Technologien.
Redaktion: Henrik Petro
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10. November 2025
Mit einem starken Abschluss und grosser Publikumsresonanz endete am 8. November 2025 die 13. Ausgabe der transport.ch.
Unter dem Motto «Hier fährt die Zukunft an» zeigte sich die Fachmesse transport.ch 2025 als echter Branchentreffpunkt. Fachleute, Unternehmerinnen, Mechaniker, Flottenbetreiber, Ausbildner und viele passionierte Fans nutzten die Gelegenheit, sich persönlich auszutauschen, Innovationen live zu erleben und Kontakte zu pflegen.
Auch nach einem Vierteljahrhundert ist die Begeisterung für die transport.ch ungebrochen: Fachbesucher in Bern.
Zahlreiche Premieren für die Schweiz und weltweit prägten das Messebild. Viele Aussteller hatten ihre Neuheiten gezielt für den Anlass vorbereitet und präsentierten Lösungen, die den Transport von morgen prägen: von elektrischen und wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen über neue Diagnose- und Wartungssysteme bis hin zu digitalen Services und Logistikplattformen. Die transport.ch 2025 bestätigte damit ihre Rolle als Schaufenster einer dynamischen Branche, die Innovation, Nachhaltigkeit und Effizienz vereint. Besucherinnen und Besucher lobten den direkten Austausch und die praxisnahen Demonstrationen, die das Messegelände über alle Tage hinweg belebt hielten. Die Aussteller wiederum zeigten sich von der Qualität und Fachkenntnis der Besucher beeindruckt und freuten sich über die geschäftliche Nachfrage.
Die Fachmesse transport.ch hat sich erneut als der Höhepunkt der Branche alle zwei Jahre etabliert – ein Ort, an dem nicht nur Fahrzeuge, sondern auch Ideen in Bewegung geraten. Mit Blick auf die Zukunft richtet sich der Fokus bereits auf die nächste Ausgabe. Die 14. Ausgabe – die transport.ch 2027 – wird vom 10. bis 13. November stattfinden. Denn klar ist: Die Zukunft fährt hier an – und sie rollt weiter.
Einen ausführlichen Rückblick über die diesjährige Fachmesse finden Sie in der kommenden Ausgabe der TIR transNews vom 4. Dezember 2025.
Cotra setzt auf vollelektrischen Autotransporter von Scania
ABLIEFERUNG Als erster Anbieter in der Schweiz setzt die Cotra Autotransport AG einen vollelektrischen Autotransporter ein, der direkt von einem Nutzfahrzeughersteller stammt: einen Scania 40P B 6x2×4 LB.
Redaktion: Henrik Petro
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7. November 2025
Mit dem Scania 40P B 6×2*4 LB unterstreicht das Unternehmen aus Strengelbach sein Engagement für nachhaltige Fahrzeuglogistik und stärkt zugleich die langjährige Partnerschaft mit Scania.
Mit der steigenden Zahl elektrischer Personenwagen wächst auch der Wunsch, deren Transport CO₂-neutral zu gestalten. Für Jean-Marc Padrun, Leiter Transportabteilung & Berufsbildner bei Cotra, war klar: Nachhaltigkeit soll aktiv gelebt werden. Gemeinsam mit Scania wurde ein Konzept entwickelt, das die Anforderungen im Autotransport optimal erfüllt – ohne Kompromisse bei Leistung oder Nutzlast. So steht seit August 2025 nicht nur der erste vollelektrische Autotransporter von Scania bei Cotra im Einsatz, sondern auch der erste direkt von einem Nutzfahrzeughersteller.
Der neue BEV-Autotransporter verfügt über vier Batteriepakete mit insgesamt 624 kWh Kapazität. Eine ESTEPE-Vorlaufachse sorgt für optimale Nutzlast, während das komfortable CP20L-Fahrerhaus dem Fahrer auch bei Überkopfbeladung ein angenehmes Arbeitsumfeld bietet. Ergänzend wurde an den Standorten Studen bei Biel und Lupfig eine eigene Ladeinfrastruktur geschaffen, sodass das Fahrzeug über Nacht geladen und für den nächsten Einsatz bereitsteht.
Autotransporter von Scania im Jubiläums-Design
Die Inbetriebnahme fällt zusammen mit dem 60-jährigen Firmenjubiläum der Cotra. Das in einer internen Arbeitsgruppe entwickelte Jubiläumsfahrzeug erhielt ein exklusives Design, das intern wie extern grosse Anerkennung findet. Fahrer Stefan Moser, dem die Ehre zuteil wurde, den ersten vollelektrischen Scania zu steuern, zeigt sich begeistert: «Das Fahrgefühl ist ruhig, komfortabel und stressfrei – zurück zu einem Diesel käme für mich nicht mehr infrage.»
Fahrer Stefan Moser ist absolut begeistert, wie im Video zu sehen ist.
Cotra Autotransport AG, Lupfig
Seit 60 Jahren steht die Cotra Autotransport AG – Compagnie Transport d’Automobiles – für Kompetenz und Innovation in der Fahrzeuglogistik. Als Teil eines europaweiten Netzwerks transportiert Cotra über die Hälfte aller Schweizer Neufahrzeuge sicher, effizient und termingerecht. Das Unternehmen bietet Herstellern, Händlern und Werkstätten massgeschneiderte Transportlösungen mit höchster Transparenz und Servicequalität.
Der neue BEV-Autotransporter ist seit August 2025 im Einsatz.
Volvo Trucks: über 250 Millionen elektrische Kilometer
ELEKTRIFIZIERUNG Seit der Markteinführung der ersten Elektromodelle im Jahr 2019 haben die Elektro-Lkw von Volvo Trucks inzwischen mehr als 250 Mio. Kilometer zurückgelegt. Volvo Trucks lieferte mehr als 5700 E-Lkw an Kunden in 50 Ländern aus und führt damit das Elektro-Lkw-Segment an.
Redaktion: Henrik Petro
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6. November 2025
Auch in der Schweiz ist Volvo Trucks mit den vollelektrischen Lkw erfolgreich.
Seit 2019 hat die Flotte von vollelektrischen Lkw von Volvo Trucks im gewerblichen Verkehr weltweit mehr als 250 Millionen Kilometer zurückgelegt. Das entspricht beeindruckenden 6200 Runden um den Globus.
250 Millionen Kilometer sparten 78 Millionen Liter Diesel
Lkw sind für 5 Prozent der weltweiten CO2-Äquivalent-Emissionen verantwortlich. Mit batterieelektrischen Lkw leistet Volvo Trucks einen entscheidenden Beitrag für eine nachhaltigere Zukunft im Güterverkehr: Allein durch den Einsatz von Elektro-Lkw konnten im Fahrbetrieb bereits 213.000 Tonnen eingespart werden. Bei gleicher Strecke hätten dieselbetriebene Lkw über 78 Millionen Liter Diesel verbraucht.
Zu den ersten vollelektrischen Modellen gehört der FE Electric, der bevorzugt als Abfallsammler eingesetzt wird.
«Es ist grossartig, diese Entwicklung zu sehen und zu beobachten, wie Transportunternehmen die Vorteile des Einsatzes von Elektro-Lkw im täglichen Betrieb nutzen. Batterieelektrische Lkw senken die Emissionen und bieten den Fahrerinnen und Fahrern eine komfortablere und leisere Arbeitsumgebung», sagt Roger Alm, Präsident von Volvo Trucks. «Dennoch wissen wir alle, dass der Wandel zur Elektromobilität viel zu langsam voranschreitet. Uns fehlen die Marktbedingungen, die es für alle Verkehrsunternehmen rentabel machen würden, den Verkehr zu dekarbonisieren. Das muss sich ändern, wenn wir mehr Elektro-Lkw auf den Strassen sehen wollen.»
Acht Modelle für eine Vielzahl von Anwendungen
Die grössten Märkte für Elektro-Lkw von Volvo Trucks sind Deutschland, die Niederlande, Norwegen, Schweden und die USA. Das Portfolio an Elektro-Lkw des Unternehmens besteht aus acht Modellen, die den Bedarf in einer Vielzahl von Anwendungen erfüllen – vom städtischen Verteilerverkehr über die Abfallwirtschaft bis hin zum Regionalverkehr und Bauwesen. In den vergangenen sechs Jahren der Elektrifizierung hat Volvo Trucks umfassende Expertise in der Optimierung der Energieausnutzung, des Lademanagements und der Wartung von Elektro-Lkw aufgebaut. Für das Jahr 2026 plant das Unternehmen die Einführung eines elektrischen Schwerlast-Lkw, der mit nur einer Ladung eine Reichweite von bis zu 600 Kilometern erzielen soll.
Bei den von Volvo Trucks weltweit angebotenen batterieelektrischen Lkw-Modellen handelt es sich um den Volvo FL Electric, Volvo FE Electric, Volvo FM Electric, Volvo FM Low Entry, Volvo FMX Electric, Volvo FH Electric, Volvo FH Aero Electric und den Volvo VNR Electric (USA).
Die Dekarbonisierungsstrategie von Volvo Trucks umfasst batterieelektrische und Brennstoffzellen-Elektro-Lkw sowie Verbrennungsmotoren, die mit erneuerbaren Treibstoffen wie Biogas und Wasserstoff betrieben werden.
Volkswagen investiert in den Ausbau des Werks in Września
FÜR KÜNFTIGEN E-CRAFTER Das Werk von Volkswagen Poznań in Września feiert im kommenden Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Im Zuge der weiteren Elektrifizierung der Produktpalette von VW Nutzfahrzeuge werden zwei neue Hallen zur Produktion der nächsten Generation des vollelektrischen Crafter errichtet.
Redaktion: Henrik Petro
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5. November 2025
Erweiterung des Werks in Września: neue Hallen für die Produktion des vollelektrischen Crafter.
«Das Werk in Września ist eines der modernsten Werke im Volkswagen Konzern und der einzige Standort, an dem wir den Crafter und den MAN TGE produzieren. Damit ist die Erweiterung der Fertigung für die kommende Generation unseres vollelektrischen Crafter der nächste logische Schritt in der Elektrifizierung unseres Angebots», erklärt Stefan Mecha, CEO der Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge. «Diese neue Elektro-Generation wird unsere Position im Segment der Nutzfahrzeuge weiter stärken.»
Das Werk in Września gehört zu Volkswagen Poznań, wo seit über 30 Jahren Nutzfahrzeuge in Wielkopolska produziert werden. Das dazugehörige Werk in Września wurde 2016 gegründet und ist eines der modernsten in Europa. Volkswagen Poznań produziert an seinen Standorten exklusiv die Modelle Caddy und Crafter sowie dessen Schwestermodell MAN TGE.
Stefan Mecha, Vorsitzender des Markenvorstands
Neue Karosseriebauhalle und Batterielager in Września
Volkswagen Poznań verfügt über alle erforderlichen Genehmigungen, um mit der Erweiterung im Werk zu beginnen. Die Grundsteinlegung für die neuen Hallen ist für November 2025 geplant. Der Beginn der fortgeschrittenen Bauarbeiten ist für das erste Quartal des kommenden Jahres geplant, die Fertigstellung soll im Jahr 2027 erfolgen. «Die Entscheidung für die Erweiterung des Werks in Września ist von strategischer Bedeutung für das gesamte Unternehmen. Sie ist auch ein wichtiger Schritt in Richtung Elektromobilität bei Volkswagen Poznań», erklärt Stefanie Hegels, Vorstandsvorsitzende von Volkswagen Poznań, und fügt hinzu: «Im Rahmen der Investition werden eine moderne Karosseriebauhalle und ein Batterielager entstehen, die an die Produktionsanforderungen der neuen Generation des elektrischen Crafter angepasst sind. Auf diese Weise stärken wir unsere Position als Hersteller moderner Fahrzeuge und erhöhen die Beschäftigungssicherheit für die Zukunft.»
Stefanie Hegels, Vorstandsvorsitzende von Volkswagen Poznań
Die Gesamtfläche des Werks in Września beträgt rund 220 Hektar – eine Fläche, vergleichbar mit der Grösse von 300 Fussballfeldern. Das hochmoderne Werk steht als Symbol für automatisierte Prozesse mit über 1300 Robotern in der Produktion und der Nutzung von KI-basierten Qualitätssystemen.
Sichere Arbeitsplätze und Energie aus erneuerbaren Quellen
Derzeit beschäftigt Volkswagen Poznań rund 9000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist damit der grösste Arbeitgeber in Grosspolen. «Die Entscheidung für diese Erweiterung ist ein klares Signal an unsere Mitarbeiter – die Produktion von Elektrofahrzeugen der neuen Generation ist ein wichtiger Schritt zur Kompetenzentwicklung, die zur Sicherung von Arbeitsplätzen in der Zukunft beiträgt», sagt Piotr Olbryś, Vorsitzender der Gewerkschaft «Solidarność» bei Volkswagen Poznań.
Produktion des Crafter im Werk in Września
Marzena Pillich-Grońska, Direktorin des Werks in Września, weist auf einen weiteren wichtigen Aspekt hin: die Umwelt. «Der Ausbau des Werks ist nicht nur eine Investition in neue Infrastruktur und Kompetenzen, sondern auch ein klares Signal: Die Zukunft der Mobilität kann nachhaltig, hochmodern und gleichzeitig lokal verwurzelt sein», betont Pillich-Gronska. Bereits heute wird das Werk in Września, wie alle anderen Volkswagen Werke in Polen, zu 100 Prozent mit grüner Energie versorgt. Zusätzlich wird Energie aus einer eigenen Photovoltaikanlage genutzt. Die Anlage mit einer Leistung von 18,3 MW deckt rund 25 Prozent des jährlichen Strombedarfs des Werks. Bei guten Wetterbedingungen liefert die Anlage 100 Prozent der für den Betrieb der Fabrik erforderlichen Energie.
Das Werk in Września ist eines der modernsten Werke im Volkswagen Konzern und der einzige Standort, an dem der Crafter und MAN TGE produziert werden.
Eine Schlüsselbranche für die gesamte Wirtschaft
«Die Automobilbranche ist für die polnische Wirtschaft von entscheidender Bedeutung: Sie erwirtschaftet acht Prozent des polnischen Bruttoinlandsprodukts, das im vergangenen Jahr 3,641 Billionen Zloty betrug und beschäftigt direkt über 200.000 Menschen», erklärt Jakub Faryś, Vorsitzender des polnischen Verbandes der Automobilindustrie. «Es wird auch davon ausgegangen, dass ein Arbeitsplatz in der Automobilindustrie bis zu sieben weitere Arbeitsplätze in verwandten Branchen schaffen kann – bei Zulieferern oder in der Logistik», betont Faryś. «Volkswagen spielt seit Jahren eine entscheidende Rolle für die Entwicklung von Września und der gesamten Gemeinde», sagt Artur Mokracki, amtierender Bürgermeister von Września. «Dank der vor fast zehn Jahren bei uns entstandenen Fabrik haben wir mehr Einwohner gewonnen, die Steuereinnahmen sind gestiegen, aber nicht nur das. Das Unternehmen ist nicht nur der grösste Arbeitgeber in der Region, sondern auch ein Partner, der lokale Initiativen unterstützt, in moderne Technologien investiert und das Bildungs- und Sozialpotenzial unserer Gemeinde stärkt. Die Entscheidung, das Werk zu erweitern und eine neue Generation des Crafter zu produzieren, zeigt, dass Września ein Ort ist, an dem Wirtschaft und Innovation mit Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft und der Umwelt einhergehen», betont Artur Mokracki.
sapore fresco fährt jetzt elektrisch
VOM TEST IN DEN ALLTAG Die sapore fresco AG in Näfels setzt mit einem vollelektrischen Renault Trucks T6×2 E-Tech konsequent auf Nachhaltigkeit und verstärkt ihre Investitionen in einen sauberen Fuhrpark.
Redaktion: Henrik Petro
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4. November 2025
Mit dem vollelektrischen Lastwagen setzt das traditionsreiche Handelsunternehmen auf Nachhaltigkeit.
Die Geschichte der heutigen sapore fresco AG reicht über 100 Jahre zurück und begann mit der damaligen Gentile AG. Seit 1966 ist der Hauptsitz in Näfels angesiedelt. Durch mehrere Firmenübernahmen entwickelte sich daraus die sapore fresco AG, die ihr Netzwerk seither kontinuierlich erweitert hat.
Heute ist das Unternehmen neben der Zentrale in Näfels auch in Zürich, Giubiasco und Dietikon vertreten. Als Handelsbetrieb beliefert die sapore fresco AG schweizweit Kunden aus Gastronomie, Gross- und Detailhandel, der Lebensmittelindustrie sowie Spitäler, Heime und Grossküchen. Neben frischem Obst und Gemüse umfasst das Sortiment ein breites Angebot an Tiefkühlkost, ergänzenden Produkten und sogar Non-Food-Artikeln. Zu den wichtigen Geschäftspartnern zählt unter anderem die Denner AG, die an sechs Tagen pro Woche mit rund 240 Filialen bedient wird.
Der neue Renault Trucks T6×2 E-Tech der sapore fresco AG
Mit dem elektrischen Dreiachser ergänzt die sapore fresco AG ihren 52 Fahrzeuge umfassenden Fuhrpark erstmals um ein Fahrzeug des französischen Herstellers. Der 28-Tonner mit einem Gesamtzuggewicht von 42 Tonnen bringt mit drei Elektromotoren eine Leistung von 666 PS auf die Strasse. Die 540-kWh-Batterie ermöglicht eine Reichweite mit betriebenem Kühlaggregat von deutlich über 300 Kilometern – ideal für den regionalen Transport von Frischwaren. Für zusätzlichen Komfort sorgt die geräumige Day & Night-Kabine.
Der von Steinhauser Fahrzeugbau GmbH & Co. ausgestattete Kühlaufbau mit Trösch-Hebebühne und Carrier Syberia Kühlgerät entspricht exakt den Anforderungen des Unternehmens.
Transportleiter Hansruedi Menzi zeigt sich überzeugt: «Wir haben mehrere Fahrzeuge getestet. Der Renault Trucks hat uns im praktischen Einsatz, mit dem passenden Aufbau und nicht zuletzt durch die schnelle Verfügbarkeit überzeugt. Es hat einfach alles gepasst!»
Scania und MAN: robuste Ergebnisse in schwachem Markt
JAHRESZWISCHENBILANZ UND QUARTALSZAHLEN In einem anhaltend schwierigen Marktumfeld erzielte MAN Truck & Bus SE in den ersten neun Monaten 2025 erneut ein robustes Ergebnis. Scania meldet steigende Auftragseingänge, während strategische Investitionen die Profitabilität belasten.
Redaktion: Henrik Petro
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3. November 2025
MAN Truck & Bus kann sich in einem schwirigen Marktumfeld behaupten. Dies vor allem dank E-Bussen und Vans.
Scania und MAN Truck & Bus veröffentlichten zeitgleich ihre Ergebnisse des letzten Quartals resp. der ersten neun Monate 2025. Der Umsatz von MAN Truck & Bus SE blieb in den ersten neun Monaten 2025 mit 9,9 Mrd. € (-1 %) stabil im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Absatz stieg im Berichtszeitraum um 4 Prozent auf 71.700 Fahrzeuge, wobei der Zuwachs im dritten Quartal 2025 sogar 24 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum betrug.
Besonders die gute Nachfrage bei Bussen und Vans trug zum Wachstum bei. Die Nachfrage nach Lkw in den europäischen Kernmärkten, einschliesslich Deutschland, verharrt auf einem relativ niedrigen Niveau, vergleichbar mit der Corona-Zeit. Der Auftragseingang stieg im Jahresvergleich um 32 Prozent auf rund 72.615 Einheiten. Das bereinigte Operative Ergebnis lag in den ersten neun Monaten bei 557 Mio. € (9M 2024: 712 Mio. €), die bereinigte Operative Rendite bei 5,6 Prozent (9M 2024: 7,1 Prozent).
Der Ultra-Low-Liner eTruck MAN eTGX bietet mit einer Aufsattelhöhe von nur 950 mm, bei einem sehr kurzen Radstand von 3,75 Metern und dennoch maximaler Batteriekapazität eine Reichweite von rund 500 Kilometern.
E-Mobilität stützt Ergebnisse bei MAN Truck & Bus
Das Thema Elektromobilität nimmt weiter Fahrt auf – mit einem Verkaufsplus von 184 Prozent bei Trucks und Bussen in den ersten neun Monaten gegenüber dem Vorjahr. MAN-CFO Inka Koljonen betonte: «Unser Ergebnis unterstreicht die Widerstandsfähigkeit, die unser Unternehmen inzwischen aufgebaut hat – insbesondere vor dem Hintergrund eines weiterhin herausfordernden Marktumfelds beim Truck. Positiv ist, dass Absatz und Auftragseingang gestiegen sind – allerdings kommen wir von einem niedrigen Ausgangsniveau. Die erhoffte nachhaltige Erholung unserer Kernmärkte – vornehmlich in Deutschland – bleibt bislang aus. Auch mittelfristig sehen wir keine wesentliche Markterholung. Deshalb arbeiten wir weiterhin konsequent daran, unsere Resilienz zu stärken.»
Während in den ersten neun Monaten 5 Prozent weniger Lkw verkauft wurden als im Vorjahr, stiegen die Verkäufe beim Bus um deutliche 35 Prozent und beim Van um 18 Prozent. Der Van erzielte zudem im Einzelmonat September mit 3146 verkauften Fahrzeugen einen Rekordumsatz. Nie zuvor wurden in einem einzigen Monat mehr MAN TGE verkauft.
Der eCoach setzt technologische Massstäbe für einen nachhaltigen Reiseverkehr.
Europas erster elektrischer Reisebus kommt
Die Elektromobilität nimmt bei MAN weiter Fahrt auf. Das Unternehmen erweitert sein umfangreiches E-Portfolio um ein weiteres Highlight: den ersten vollelektrischen Reisebus eines grossen europäischen Herstellers. Der MAN eCoach wurde Ende September 2025 vorgestellt und läutet das Zeitalter der Elektromobilität auch beim Reisebus ein – ein Meilenstein für nachhaltige Fernreisen und Tourismus.
Zudem bedeuten 1090 abgesetzte vollelektrische Stadtbusse und Trucks in den ersten neun Monaten eine Steigerung von 184 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Damit übersprang MAN erstmals die Marke von 1000 verkauften elektrischen Bussen und Trucks innerhalb eines einzigen Jahres.
Scania mit 20 Prozent Auftragszuwachs
Scania veröffentlichte gleichzeitig die Kennzahlen Juli–September 2025:
Umsatz: Rückgang um 3 Prozent auf 46,9 Mrd. SEK (48,2).
Bereinigtes operatives Ergebnis: Rückgang um 26 Prozent auf 5,2 Mrd. SEK (7,1), mit einer bereinigten Umsatzrendite von 11,1 Prozent (14,7).
Fahrzeugauslieferungen: Rückgang um 1 Prozent auf 21.545 Fahrzeuge, davon 159 emissionsfreie Fahrzeuge (ZEV) (80).
Auftragseingang: Anstieg um 20 Prozent auf 20.492 Fahrzeuge, davon 133 emissionsfreie Fahrzeuge (169).
Der erste vollelektrische Scania 45S A 4×2 im Fuhrpark der Swisspor AG.
Widerstandsfähige Performance im dritten Quartal
Trotz des Drucks auf die Profitabilität durch geringere Volumen und strategische Investitionen konnte das Unternehmen starke Auftragseingänge verzeichnen. Der Fokus auf China und Effizienzsteigerung soll die langfristige Wettbewerbsfähigkeit stärken.
Der Umsatzrückgang im dritten Quartal spiegelt hauptsächlich geringere Auslieferungsvolumen wider. Das bereinigte operative Ergebnis wurde zudem durch Währungseffekte, den Marktmix und Kosten im Kontext des Aufbaus des Industriezentrums in China beeinflusst. Die Lkw-Auslieferungen gingen zurück, hauptsächlich in Brasilien, wo hohe Zinsen, Inflation und Zölle die Nachfrage dämpften – teilweise kompensiert durch erhöhte Auslieferungen in Europa und Asien. Scania konnte seinen stabilen Marktanteil von 17,9 Prozent in Europa halten, obwohl der gesamte Lkw-Markt schrumpfte. Der Auftragseingang stieg im dritten Quartal signifikant an, unterstützt durch gezielte kommerzielle Anstrengungen in Schlüsselmärkten.
Christian Levin, CEO von Scania, prognostiziert langfristiges Wachstum.
«Das Geschäftsumfeld bleibt instabil, doch Scania beweist weiterhin Widerstandsfähigkeit», sagt Christian Levin, Präsident und CEO von Scania und der Traton Group. «Unsere steigenden Auftragseingänge zeigen, dass wir das Vertrauen der Kunden halten und das Unternehmen auf langfristiges Wachstum vorbereiten.»
Bund beauftragt Astag mit Umsetzung «Ladeinfrastruktur E-Lkw»
LADE-INFRASTRUKTUR Das Ziel ist, kleine und mittlere Transportunternehmen bei der Dekarbonisierung finanziell zu unterstützen. Zur Verfügung stehen Fördergelder von 20 Mio. Franken.
Redaktion: Henrik Petro
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31. Oktober 2025
Der Bund hat die Astag mit der Umsetzung des Branchenprogramms «Ladeinfrastruktur E-Lkw» beauftragt. (Foto: Traveco)
Der Schweizerische Nutzfahrzeugverband Astag betreut für den Zeitraum 2026 bis 2030 das sogenannte Branchenprogramm «Ladeinfrastruktur E-Lkw» des Bundes. Die Eingabe zur Übernahme der Programmträgerschaft wurde ohne Auflagen genehmigt, wie das zuständige Bundesamt für Energie (BFE) am 29. Oktober 2025 mitteilte. «Unser Engagement für eine rasche, zugleich aber branchenverträgliche Dekarbonisierung des Strassentransportgewerbes wird damit weiter gestärkt», ist Zentralpräsident und Ständerat Thierry Burkart erfreut.
Mit dem Branchenprogramm soll der (Aus-) Bau von Ladeinfrastruktur für Elektro-Lastwagen beschleunigt werden. Teilnahmeberechtigt sind kleinere und mittlere Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitenden. Sie erhalten damit die Chance, die Umstellung der Fahrzeugflotten auf CO₂‑freie Antriebe ebenfalls möglichst rasch zu bewältigen. «Die Astag setzt sich für faire Rahmenbedingungen ein», erklärt Thierry Burkart: «Die Elektrifizierung der Fuhrparks muss für alle möglich sein, sonst droht eine Branchenkonsolidierung zulasten der KMU-Landschaft Schweiz – dies müssen und wollen wir vermeiden!»
Gesuche für Branchenprogramm «Ladeinfrastruktur E-Lkw» ab 1. Januar 2026
Auf Grundlage von Artikel 6 des Klima- und Innovationsgesetzes (KlG) stehen Fördermittel von total 20 Mio. Franken zur Verfügung. Pro Unternehmen können damit max. 40 Prozent der Kosten für Planung, Netzanschluss, Zuleitung und Ladeeinrichtungen finanziert werden. Die Astag ist – in Kooperation mit EBP Schweiz – zuständig für die gesamte Verwaltung des Branchenprogramms inkl. Bewilligung von Fördermitteln, Controlling und Kommunikation. Erwartet werden ca. 150 Gesuche für Ladestationen für rund 600 Lkw. Pro Jahr könnten damit Einsparungen von fast 40.000 Tonnen CO₂-Äquivalenten erzielt werden. Das Branchenprogramm startet ab 2026, ab 1. Januar können Gesuche zur finanziellen Förderung von Ladestationen eingereicht werden. Bis dahin wird die Astag die Branche noch gezielt über Möglichkeiten und Inhalte des Branchenprogramms informieren. Ganz generell sind die Genehmigungsverfahren rund um Branchenprogramme in der Bundesverwaltung zu beschleunigen; unnötige Bürokratie ist zu vermeiden.
Kia PV5 Cargo stellt Reichweiten-Weltrekord für E-Transporter auf
GUINNESS WORLD RECORDS Der Kia PV5 Cargo stellt einen Guinness-Weltrekord im Bereich elektrische leichte Nutzfahrzeuge (eLCV) auf. Das Modell legte mit einer einzigen Batterieladung 693,38 km (430,84 Meilen) zurück, unter voller Auslastung seiner maximalen Nutzlast von 665 kg.
Redaktion: Henrik Petro
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30. Oktober 2025
Die Vor-Ort-Messung des voll beladenen Testfahrzeugs, des PV5 Cargo Long Range, ergab ein Gewicht von 2652 kg (verifiziert durch den TüV Hessen), mit einer zulässigen Gewichtstoleranz von 4 kg.
Kia hat Geschichte geschrieben und einen neuen weltweiten Massstab für die rein elektrische Reichweite (all-electric range, AER) gesetzt. Der Kia PV5 Cargo, das erste speziell entwickelte elektrische leichte Nutzfahrzeug (eLCV) des Unternehmens und Teil seiner bahnbrechenden «Platform Beyond Vehicle»-Reihe (PBV), hat offiziell einen Guinness-World-Records-Titel, weil er folgenden Rekord aufgestellt hat:
«Die grösste Entfernung, die ein leichter batteriebetriebener Elektro-Transporter mit maximaler Nutzlast mit einer einzigen Batterieladung zurückgelegt hat, beträgt 693,38 Kilometer (430,84 Meilen).»
Der PV5 Cargo Long Range mit 71,2-kWh-Batterie wurde für den Test mit der höchstzulässigen Nutzlast von 665 kg verwendet. Er legte 693,38 Kilometer mit einer einzigen Batterieladung zurück und setzte damit einen neuen Massstab für Effizienz und Ausdauer im eLCV-Segment. Die Rekordfahrt fand am 30. September 2025 unter authentischen, realen Bedingungen auf öffentlichen Strassen nördlich von Frankfurt am Main statt. «Auch wenn Kia neu auf dem LCV-Markt ist, beweist dieser Rekord die Vielseitigkeit und Innovation hinter dem ersten PBV von Kia und zeigt, dass wir ernst zu nehmende Konkurrenten sind», sagt Marc Hedrich, Präsident und CEO von Kia Europe. «Die Tatsache, dass ein Grossteil unserer Zielgruppe diese Transporter-Variante mit einer einzigen Ladung fast zwei volle Arbeitstage lang fahren könnte, spricht Bände über seine Leistungsfähigkeit im realen Leben. Der PV5 vereint Effizienz, Flexibilität und intelligente Konnektivität unter einer Haube.»
Joanne Brent von Guinness World Records überreicht die Bestätigung an Marc Hedrich, CEO Kia Europe.
AER-Rekord beweist die Alltagstauglichkeit des Kia PV5 Cargo
Die Rekordstrecke wurde so ausgewählt, dass sie die effektive Realität eines Liefer- und Logistikbetriebs widerspiegelt. Auf einer 58,2 Kilometer langen Mischstrecke mit innerorts und ausserorts gelegenen Abschnitten war der PV5 Cargo mit Ampeln, Kreuzungen, Kreiseln und typischem Stadtverkehr konfrontiert – genau wie die meisten Lieferfahrer im Alltag. Ausserdem bewältigte der Transporter wiederholt einen Höhenunterschied von etwa 370 Metern, absolvierte die Strecke zwölf Mal mit maximaler Nutzlast und kam schliesslich nach der zwölften Runde zum Stehen. Diese anspruchsvollen Bedingungen unterstreichen die aussergewöhnliche Effizienz und Zuverlässigkeit.
Entwickelt von Ingenieuren zur Optimierung der praktischen Nutzbarkeit, bietet der PV5 eine zuverlässige Lösung für nachhaltige urbane Mobilität – ohne Kompromisse bei der Leistung.
Die Helden hinter dem Steuer
Das Steuer des rekordverdächtigen PV5 übernahmen George Barrow, ein renommierter, auf Transporter spezialisierter Journalist für Nutzfahrzeuge, und Christopher Nigemeier, leitender Ingenieur am Hyundai Motor Europe Technical Center (HMETC). Mit über 15 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über leichte Nutzfahrzeuge gehört der preisgekrönte Journalist zu den profiliertesten Stimmen der Branche. Seit 2016 ist er ausserdem Mitglied der Jury des International Van of the Year (IVOTY) Award, wo er das Vereinigte Königreich vertritt. Nigemeier hat einen Abschluss in Maschinenbau und war Teil des PV5-Entwicklungsteams.
Christopher Nigemeier (links) und George Barrow fuhren den Weltrekord ein, hier mit Joanne Brent.
«Ich bin begeistert, Teil dieses unglaublichen Guinness-Weltrekords gewesen zu sein. Es war eine anspruchsvolle, aber unvergessliche Reise», sagt Barrow. «Ich war wirklich beeindruckt davon, wie weit der Kia PV5 fahren kann: mehr als 693 Kilometer mit einer einzigen Batterieladung und bei voller Nutzlast. Das ist keine Kleinigkeit, und ich habe das Gefühl, dass dieser Rekord nicht leicht zu knacken sein wird! Der PV5 und Christopher waren grossartige Teamkollegen bei dieser Herausforderung, und ich bin stolz, Teil eines Rekords gewesen zu sein, der neue Massstäbe für Elektro-Transporter gesetzt hat.»
«Als Ingenieur war diese Herausforderung sowohl aus technischer als auch persönlicher Sicht äusserst spannend», sagt Christopher Nigemeier, Senior Engineer im Hyundai Motor Europe Technical Center. «George brachte unglaublich viel Fahrerfahrung aus Tests mit anderen Transportern mit, während ich den Vorteil hatte, dass ich den Antriebsstrang des PV5 in- und auswendig kenne. Das Ganze wurde zu einem freundschaftlichen Wettstreit zwischen uns – wer konnte das Maximum aus jeder Kilowattstunde herausholen? Am Ende war es das Fahrzeug selbst, das uns beide beeindruckt hat.»
Der Kia PV5 Cargo bietet 4,4 Kubikmeter Ladevolumen in der L2H1-Konfiguration. Die L2H2-Konfiguration, die im kommenden Jahr eingeführt wird, bietet mehr Kapazität
Der Rekordversuch wurde sorgfältig vorbereitet. Inspektoren von TÜV Hessen und buck Vermessung überwachten den Beladungsprozess und überprüften die Einhaltung der Gewichtsvorgaben. Die Fahrt wurde mittels GPS-Tracking und Kameras in der Fahrerkabine kontinuierlich aufgezeichnet. Vor der Abfahrt wurde die Batterie des PV5 zu 100 Prozent aufgeladen, und sowohl der Ladeanschluss als auch der Laderaum wurden bis zum Ende der 22 Stunden und 30 Minuten dauernden Fahrt versiegelt.
Hess liefert weitere vollelektrische Gelenkbusse an die BVB
NACHBESTELLUNG Nach der erfolgreichen Einführung der e-Gelenkbusse vom Typ lighTram 25 OPP auf der Flughafenlinie 50, werden ab dem Fahrplanwechsel 2027/2028 auch elf Fahrzeuge dieses Typs auf der stark frequentierten Linie 30 zwischen dem Bahnhof SBB und dem Badischen Bahnhof zum Einsatz kommen.
Redaktion: Henrik Petro
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29. Oktober 2025
Künftig werden elf Fahrzeuge dieses Typs zwischen dem Bahnhof SBB und dem Badischen Bahnhof zum Einsatz kommen.
Die Linie 30 ist eine der am stärksten ausgelasteten Buslinien Basels. Bereits heute verkehren die Busse in Spitzenzeiten im 3,75-Minuten-Takt. Weitere Verdichtungen sind nicht mehr möglich, weshalb die BVB künftig auf die Kapazität der 24 Meter langen Gelenkbusse setzen. Diese bieten deutlich mehr Platz für Fahrgäste, grosszügige Flächen für Gepäck, Kinderwagen oder Rollstühle und tragen damit zu einem attraktiven, barrierefreien und nachhaltigen öffentlichen Verkehr bei.
Mit ihrer hohen Fahrgastkapazität und dem flexiblen Ladeprinzip «Opportunity Charging» haben sich die Hess lighTram 25 OPP im täglichen Betrieb bewährt.
Erprobtes Fahrzeugkonzept für Basel
Seit Anfang 2023 sind die Hess lighTram 25 OPP erfolgreich auf der Linie 50 unterwegs. Mit ihrer hohen Fahrgastkapazität und dem flexiblen Ladeprinzip «Opportunity Charging» haben sie sich im täglichen Betrieb bewährt. Die Erweiterung auf die Linie 30 ist ein logischer Schritt, um den steigenden Mobilitätsbedürfnissen in Basel gerecht zu werden.
Seit Anfang 2023 sind die Hess lighTram 25 OPP erfolgreich auf der Linie 50 unterwegs.
Langjährige Partnerschaft zwischen Hess und BVB
«Wir freuen uns sehr, dass die Basler Verkehrsbetriebe erneut auf unsere innovativen Elektrobusse setzen», sagt Alex Naef, CEO von Hess. «Die Fahrzeuge haben bereits gezeigt, dass sie eine effiziente und nachhaltige Lösung für hochbelastete Linien darstellen. Mit unserer geografischen Nähe und Erfahrung können wir die BVB während der gesamten Lebensdauer der Fahrzeuge optimal begleiten.»
Mit dem Einsatz der neuen Fahrzeuge unterstützt Hess die schrittweise Elektrifizierung der Basler Busflotte und trägt dazu bei, die ambitionierten Klimaziele der Region zu erreichen. Entwickelt und gefertigt werden die Fahrzeuge im Stammwerk von Hess in Bellach, an dem derzeit rund 500 Mitarbeitende beschäftigt sind.
Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) setzen auch künftig auf bewährte Elektromobilität von Hess.
Praxistest bestätigt Effizienz des Scania Super-11-Fünfzylinders
VERBRAUCHSWUNDER Während eines einwöchigen Tests einer Scania 430R A 4×2 NB Sattelzugmaschine mit 11-Liter-Super-Antriebsstrang unterbot die G. Leclerc Transport AG die «Schallmauer» von 20 Liter Treibstoffverbrauch, und dies auch bei volends überzeugender Leistung.
Redaktion: Henrik Petro
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28. Oktober 2025
Während einer Woche durfte die G. Leclerc Transport AG den neuen Scania 11-Liter Motor in einer Scania 430R A 4×2 NB Sattelzugmaschine auf Herz und Nieren testen.
Treibstoffverbrauch und der damit verbundene CO₂‑Ausstoss sind bei der G. Leclerc Transport AG täglich ein Thema. So setzt die Transportunternehmung aus Egerkingen seit geraumer Zeit auch auf erste Elektrofahrzeuge und Wasserstoffantrieb, um mögliche Umweltauswirkungen der eigenen Transporte auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Dennoch ist man weiterhin offen für innovative und verbrauchsärmere herkömmliche Antriebskonzepte, die auf hohe Effizienz zielen.
Exzellente Motorleistung bei gleichzeitig beeindruckender Effizienz
Ein Transportfahrzeug, das höchste Leistung mit spürbarer Wirtschaftlichkeit verbindet – genau diese Erfahrung durfte die G. Leclerc Transport AG in diesem aktuellen Praxistest machen. Mit einer Zuladung zwischen 5 und 10 Tonnen wurden auf bestehenden Liefertouren insgesamt über 1300 Kilometer zurückgelegt. Dabei konnte das Fahrzeug in allen Belangen überzeugen, wobei das Hauptaugenmerk bei dieser Testwoche mehrheitlich auf dem neuen Scania Super-Fünfzylinder-Motor mit seinen 430 PS lag.
Besonders positiv in Szene setzen konnte sich dabei die Motorleistung mit ihrem hohen Drehmoment von 2200 Nm bei 950 bis 1360/min. Selbst anspruchsvolle Passagen wie die bekannte Steigung beim Grauholz in Bern meisterte der Motor mit Bravour und für den Fahrer kaum spürbar. Diese Souveränität ermöglicht es, auch auf langen Distanzen konstant hohe Leistung abzurufen und damit verbunden ein entspanntes Fahrgefühl.
Höheres Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen steigert Kontrolle und Langlebigkeit.
Treibstoffverbrauch von 19,4 Liter
Doch nicht nur die Performance beeindruckte, auch der Treibstoffverbrauch setzte dabei neue Massstäbe. Mit 8 Tonnen Zuladung lag der durchschnittliche Verbrauch bei lediglich 19,4 Litern – ein mehr als nur beachtlicher Wert in dieser Gewichtsklasse. Im direkten Vergleich zum im Fuhrpark der G-Leclerc Transport AG zum Einsatz kommenden 460er-Motor konnte eine weitere Einsparung von 2 bis 3 Litern pro 100 Kilometer festgestellt werden. Über die gesamte Teststrecke hinweg ergibt sich damit ein deutliches Potenzial zur Reduktion der Betriebskosten.
Ein gleichwertiges Fahrzeug mit derselben Ladung verbraucht im Schnitt rund 23,5 Liter. Der neue Motor ermöglicht somit eine signifikante Verbesserung der Wirtschaftlichkeit, ohne dass der Fahrer Abstriche bei der Leistung hinnehmen muss.
Effizienz-Kostenvorteile auf der Hand
Das Fazit ist eindeutig: hervorragende Performance und exzellente Motorleistung bei gleichzeitig hoher Rentabilität – und somit eine ausgezeichnete Wahl. Für Transportunternehmen bedeutet dies eine langfristig nachhaltige Investition, die sich Tag für Tag auf der Strasse bezahlt machen kann.
Der Super 11-Motor ist 85 kg leichter als der Super 13 und bietet eine bis zu 7 Prozent bessere Treibstoffeffizienz als der 9-Liter-Motor.
Der im Mai 2025 präsentierte neue Scania Super 11-Liter-Motor kombiniert mehr Leistung mit bis zu sieben Prozent weniger Treibstoffverbrauch gegenüber dem 9-Liter-Vorgänger. Dank kompaktem Design steigt die Nutzlast. Moderne Technologien wie Cam Phaser, Turbodosierung und variable Ventilbremse sorgen für maximale Effizienz und Fahrkomfort.
G. Leclerc Transport AG Egerkingen
Die G. Leclerc Transport AG steht seit 1960 für Flexibilität, Innovation und Verlässlichkeit. Das mittelständische Familienunternehmen hat sich zu einem führenden Spezialisten für den Transport qualitativ hochstehender, temperatursensibler Waren entwickelt. Mit grosser Fachkompetenz realisiert das Unternehmen massgeschneiderte Lösungen für die Lebensmittel-, Pharma- und Chemieindustrie. Qualität, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein sind fest verankerte Werte, die Kunden seit Jahrzehnten überzeugen.
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