Mewa veröffentlicht aktuellen Katalog für Arbeitsschutz

MEHR AUSWAHL Das neue Sortiment 2025/26 für Arbeitsschutzartikel des Textildienstleisters Mewa ist seit kurzem erhältlich. Mit dabei sind Marken wie Elten, Puma Safety, Ansell, Hakro, U-Power, Honeywell sowie die Mewa-Eigenmarke KORSAR.

Der neue «Markenkatalog für Arbeitsschutz» überzeugt durch ein breites Angebot an Produkten aus den Bereichen Sicherheitsschuhe, Arbeitshandschuhe, Bekleidung, Atem-, Augen-, Gehör- und Kopfschutz sowie Hautschutz und Hygiene.

Mewa ist auf die Ausstattung von Industrie und Handwerk mit Berufs- und Schutzkleidung inklusive Pflege, Kontrolle sowie Hol- und Bringservice spezialisiert. Das umfangreiche Portfolio an Kaufartikeln ist exklusiv für Kunden als Teil des Rundum-Service des Textildienstleisters konzipiert. Ein Schwerpunkt des deutschen Marktführers im Berufskleidungs-Service liegt dabei auf der Bereitstellung von normkonformer Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) für verschiedenste Branchen. Durch die Ergänzung des Angebots um Kaufprodukte wie Helme, Handschuhe und Sicherheitsschuhe können Kunden aus einer Hand alles beziehen, um ihre Belegschaft von Kopf bis Fuss zu schützen. Die im Katalog aufgeführten Arbeitsschutz-Produkte sind direkt über den Onlineshop verfügbar.

Die Produktauswahl ist komfortabel: Um den optimal passenden Arbeitsschuh zu finden, liefert der Katalog präzise Angaben zu Material, Funktion und Sicherheitsklassen. Neben der grossen Auswahl überzeugen der Service und die schnelle Lieferung der Bestellungen. Im Onlineshop profitieren Mewa-Kunden zusätzlich von der einfachen Produktsuche und den detaillierten Informationen zu Preisen, Produktbeschreibungen, Funktionalitäten, Normen und Eigenschaften.

Katalog führt auch nachhaltige Marken für Arbeitsschutz

«Der Schlüssel zum Erfolg unseres Portfolios sind hochwertige Marken, die passend für die Arbeitswelten unserer Kunden zusammengestellt werden», erklärt Rainer Monteagudo Santí, Leitung Ressort Strategisches Marketing & Produktmanagement bei Mewa. «Zudem achten wir stark auf Nachhaltigkeit: Herstellern mit Zertifikaten wie Fairwear, Grüner Knopf oder OEKO-TEX Standard 100 geben wir klar den Vorzug. Auch Produkte aus recyceltem PET, etwa Arbeitshandschuhe, führen wir bereits im Sortiment.»

Die Kundenzufriedenheit gibt dem Angebot recht: Mewa beliefert inzwischen Unternehmen in 26 europäischen Ländern. 92 Prozent der Besteller empfehlen das Sortiment weiter.

 

Flux startete Produktion der neuen Fahrzeuggeneration

ELEKTRIFIZIERUNG Die Flux Mobility AG startet mit der Produktion ihrer neusten Fahrzeuggeneration. Eine komplett neue Systemarchitektur, ein klar strukturiertes Cockpit und ein serienmässig integriertes 10,9-Zoll-Display machen die Fahrzeuge noch sicherer, zuverlässiger und einfacher zu bedienen.

Der Produktionsstart der neuen Generation erfolgte bereits anfangs November.

Seit der Gründung von Flux stehen Sicherheit und intuitive Bedienung im Zentrum. Von Anfang an zählen dazu auch der höchste Komfort für Fahrer:innen und Fahrgäste sowie der konsequente Einsatz der neuesten Technologien. Mit der Evolution der Basis, des MAN TGE, gelangen die Verbesserungen auch in die Produktion von Flux. Im Hintergrund arbeitet eine komplett neu konzipierte Systemarchitektur mit einem neuen Hauptprozessor, der alle relevanten Funktionen sicher steuert. Sie verbindet Antrieb, Aufbau und Assistenzsysteme zu einem durchgängigen Gesamtsystem.

Seit über zwei Jahren arbeitete Flux Mobility an diesem neuen Konzept.

Die Grundpfeiler der Sicherheit, Übersichtlichkeit sowie der einfachen und intuitiven Bedienung prägen bereits die allerersten Modelle. «Die neue Systemarchitektur ermöglichte uns, das Fahrzeug noch sicherer und zuverlässiger zu designen und zu entwickeln. Sie bildet eine breite und starke Plattform für zukünftige Funktionen, die unsere Fahrzeuge noch attraktiver für Profis in ihren jeweiligen Handwerken machen wird», erläutert Dugagjin «Duga» Hoti, CEO und Mitbegründer der Flux Mobility AG.

Neu im Cockpit sind das ergonomische Multifunktionslenkrad und das digitale Kombiinstrument.

Die wichtigsten Erneuerungen im Überblick:

  • Neues zentrales Touch-Display MAN Media Van (10,4 Zoll) als serienmässige Bedien- und Informationszentrale mit SmartLink für Smartphone-Integration
  • Elektronische Parkbremse
  • Serienmässige Verkehrszeichenerkennung, aktiver Spurhalteassistent, Müdigkeitserkennung.
  • Keyless-Funktion
  • Ergonomisches Multifunktionslenkrad
  • Digitales Kombiinstrument
  • Neu verbauter Hauptprozessor mit überarbeiteter Systemarchitektur sowie neuen Kameras und Sensoren
Die grundlegend modernisierte Elektronik mit aktuellen Steuergeräten, Sensoren und Kameras ermöglicht den Fahrzeugen, deutlich mehr wahrzunehmen.

«Wir arbeiten seit über zwei Jahren an diesem neuen Konzept und haben uns weitreichende Gedanken zur Zukunft bzw. zu neuen Funktionen, die die neue Plattform bieten soll, gemacht. Die Fahrzeuge zu bedienen und zu sehen, wie die Fahrerinnen und Fahrer mit unseren Fahrzeugen die Arbeit noch einfacher verrichten können, macht das gesamte Entwicklungsteam und mich sehr stolz», sagt Andreas Freese, Leiter Entwicklung ad interim und erster Mitarbeiter der Flux Mobility AG.

Die im April 2021 gegründete Flux Mobility AG mit Sitz in Winterthur entwickelt hochwertige leichte Nutzfahrzeuge mit innovativen, emissionsfreien Antriebstechnologien. Als Basis dient ein flexibles Plattform-Konzept.

Die grundlegend modernisierte Elektronik mit aktuellen Steuergeräten, Sensoren und Kameras ermöglicht den Fahrzeugen, deutlich mehr «mitzusehen» und «mitzudenken» als früher. Erweiterte Assistenzsysteme unterstützen die Fahrerin oder den Fahrer nicht nur im Alltag, sondern schützen gleichzeitig andere Verkehrsteilnehmer. Die ersten Fahrzeuge werden in den kommenden Wochen den ersten Kunden übergeben. Der Produktionsstart ist bereits anfangs November erfolgt.

Imark Transport AG Sissach transportiert Milch neu vollelektrisch

ELEKTRIFZIERUNG Rechtzeitig zum 20-jährigen Standortjubiläum in Sissach durfte die Imark Transport AG ihre erste Scania 40R A 4×2 NB BEV-Sattelzugmaschine in Betrieb nehmen. Ein weiterer und wichtiger Schritt in der Unternehmensphilosophie auf dem Weg zu noch nachhaltigeren Transporten.

Das erste Battery Electric Vehicle im Fuhrpark der Imark Transport AG in Sissach ist ein Scania 40R A 4×2 NB.

Ende August hatte die Imark Transport AG gleich doppelten Grund zum Feiern. Zum einen stand das 20-jährige Jubiläum mit dem Firmensitz in Sissach an und zum zweiten durfte die innovative Transportunternehmung auch gleich ihren ersten vollelektrischen Lastwagen in Betrieb nehmen. Im Beisein von Mitarbeitenden, Kunden, Lieferanten und Freunden konnte somit gleich zwei Mal auf eine weiterhin erfolgreiche Zukunft angestossen werden.

Eingesammelte Milch wird am Firmensitz in einen bereitstehenden Auflieger umgepumt.

Dank für Unterstützung und Vertrauen in die Imark Transport AG

Für Patrik Imark, Inhaber und Geschäftsführer der Imark Transport AG in 3. Generation, war es eine grosse Freude und Ehre zugleich, seinen Mitarbeitenden für ihren täglichen und unermüdlichen Einsatz zu danken, sowie den Lieferanten und Freunden aufzuzeigen, was sich in den letzten Jahren alles verändert hat. Mit Vertrauen und Freude blickt die Imark Transport AG in die Zukunft und setzt alles daran, das Transportunternehmen erfolgreich in die kommenden Jahre zu führen.

Mit der Inbetriebnahme der ersten vollelektrischen Scania Sattelzugmaschine konnte ein weiterer Meilenstein in der Unternehmensgeschichte realisiert werden. Nicht nur von umweltbewussten Transporten zu sprechen, sondern auch in diesem Sinne zu handeln, ist schon seit Jahren eine klare Philosophie der Unternehmung. So wurden schon früher die Milchsammel-Fahrzeuge zeitnah ausgetauscht, wenn es sparsamere Fahrzeuge auf dem Markt gab. Nun macht die Unternehmung einen nächsten grossen Schritt in noch nachhaltigere und umweltbewusstere Milchtransporte.

Zweimal täglich wird die eingesammelte Milch mit der vollelektrischen Sattelzugmaschine zu verschiedenen Milchverarbeitungsbetrieben geliefert.

Umweltschonende Milchtransporte

Die neue Scania 40R A 4×2 Sattelzugmaschine steht jetzt während sieben Tagen in der Woche im Einsatz, um Milch ab Firmensitz in Sissach zu grossen Milchverarbeitungs-Betrieben zu transportieren. Dafür wird die auf den Bauernhöfen abgeholte Milch in bereitstehende, rund 28.000 Liter fassende Tankauflieger umgeladen, welche dann durch die neue BEV-Sattelzugmaschine mit täglich zwei Shuttle-Fahrten zur Weiterverarbeitung transportiert werden. So werden pro Tag rund 500 Kilometer umweltfreundlich und CO₂-frei zurückgelegt. Und dies erst noch ohne Lärm.

Als Basis für die erste vollelektrische Sattelzugmaschine mit zwei Achsen und einem Radstand von 4150 mm diente ein vollluftgefedertes Fahrgestell aus der R-Baureihe von Scania. Die Vorderachse verfügt dabei über eine Tragkraft von 9 t und die Hinterachse über 13 t. Als Fahrerhaus wurde eine CR20N Kabine gewählt, die dem Fahrer einen höchstmöglichen Komfort mit max. Geräuschdämmung bietet, was schon beim ersten Öffnen wie auch dem Schliessen der Türen bemerkbar wird. Einmal Platz genommen, geniesst der Fahrer einen hervorragenden Überblick über das gesamte Armaturenbrett und rund um sein Fahrzeug.

Der Ablad zur Weiterverarbeitung der frischen Milch kann beginnen.

Vollelektrischer EM C1-4 Antrieb

Für Vortrieb sorgt der vollelektrische EM C1-4 Antrieb von Scania. EM steht dabei für Elektrische Maschine und der Buchstabe C verrät die zentrale Position des Elektro-Aggregates. Die Zahl 1 gibt bekannt, wie viele Elektromotoren im Antriebsstrang verbaut sind und die Zahl 4 definiert die Anzahl der zur Verfügung stehenden Gänge. Aus der Typenbezeichnung 40R kann man zudem die Leistungsfähigkeit der Elektromaschine herauslesen, welche in diesem Fall über eine Leistung von 400 kW verfügt, oder in Pferdestärken ausgesprochen, über ca. 545 PS, mit einem Drehmoment von über 3000 Nm.

Zurück vom Abladen kann das Fahrzeug an der eigenen Ladeinfrastruktur geladen werden.

Imark Transport AG in Sissach

Die Imark Transport AG ist der zuverlässige Partner für die Milchsammlung in der Nordwestschweiz. Täglich sammeln die modernen Scania Milchlastwagen Rohmilch von rund 300 Bauernhöfen und Sammelstellen ein und liefern zwischen 200 und 250 Tonnen zu führenden Molkereien wie Emmi, Migros, Cremo oder Nestlé.

Das Unternehmen steht für Qualität, Effizienz und Verlässlichkeit – und setzt dabei zunehmend auf nachhaltige Transportlösungen. Mit optimierten Routen und einem modernen Fuhrpark wird der CO₂-Ausstoss stetig weiter reduziert, um die regionale Landwirtschaft umweltschonend mit der Schweizer Milchwirtschaft zu verbinden. So leistet Imark Transport einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit und zur nachhaltigen Wertschöpfungskette von Hof bis Molkerei.

Vier Iveco S-Way CNG mit Contena-Aufbau für H. Vogelsanger AG

ABLIEFERUNG Die feierliche Fahrzeugübergabe fand in der Iveco-Filiale Muttenz statt – im Beisein von Gaby Grolimund und Filippo Meschi aus der Geschäftsleitung und Inhaber der H. Vogelsanger AG sowie deren Mitarbeitenden, die ihre neuen Fahrzeuge offiziell übernehmen durften.

Ablieferung der vier S-Way CNG mit (von links) Domenico Nastasi, Managing Director Iveco (Schweiz) AG, Filippo Meschi, Geschäftsleitung/Inhaber H. Vogelsanger AG, François Mohr, Key Account Manager Iveco (Schweiz) AG, Gaby Grolimund, Geschäftsleitung/Inhaberin H. Vogelsanger AG, und Thorsten Holm, Verkaufsberater schwere Nutzfahrzeuge Iveco (Schweiz) AG

Die modernen Iveco S-Way AD260S40Y/FS 6×2-4 CNG mit Contena-Pressmüllaufbau und 26 Tonnen Gesamtgewicht für die H. Vogelsanger AG sind laut Iveco «perfekt auf die Anforderungen der kommunalen und gewerblichen Sammlung abgestimmt». Durch die Kombination des robusten Fahrgestells mit dem leistungsstarken Contena-Aufbau verspricht Iveco hohe Nutzlast, einfache Handhabung und maximale Effizienz im täglichen Einsatz. «Mit modernster Antriebstechnologie, niedrigen Emissionen und einem komfortablen Fahrerhaus überzeugen sie zudem im intensiven Entsorgungsalltag», heisst es weiter in der Mitteilung.

Die vier S-Way stehen für Effizienz, Nachhaltigkeit und Kundennähe

«Mit dieser Investition setzen wir auf Zuverlässigkeit, Wirtschaftlichkeit und Servicequalität», erklärte Filippo Meschi im Rahmen der feierlichen Übergabe. Domenico Nastasi, Managing Director der Iveco (Schweiz) AG, unterstrich die erfolgreiche Zusammenarbeit: «Wir schätzen das Vertrauen der H. Vogelsanger AG und die langjährige Partnerschaft sehr. Diese vier neuen Fahrzeuge stehen sinnbildlich für unsere gemeinsame Ausrichtung auf Effizienz, Nachhaltigkeit und Kundennähe – Werte, die Iveco und die H. Vogelsanger AG verbinden.» Ein entscheidender Faktor für die Wahl der Marke sei die regionale Nähe zur Filiale Muttenz sowie der damit verbundene Service und Kundensupport.

«Gerade im Entsorgungsbereich ist es wichtig, dass Service und Wartung schnell und unkompliziert erfolgen können. Sowohl die unmittelbare Unterstützung der Filiale Muttenz bei Bedarf als auch das Engagement von Iveco Schweiz haben uns überzeugt», ergänzte Filippo Meschi. Mit der neuen Flottenergänzung setzt die H. Vogelsanger AG auf moderne, effiziente und nachhaltige Fahrzeuge, die perfekt auf die Bedürfnisse des Unternehmens abgestimmt sind. Damit unterstreicht die H. Vogelsanger AG einmal mehr ihr Vertrauen in die Produktkompetenz und Servicequalität.

Über die H. Vogelsanger AG

Das 1944 gegründete Unternehmen ist seit Beginn inhabergeführt und wird heute in der dritten Generation von Gaby Grolimund und Filippo Meschi geleitet. Das Unternehmerpaar steht mit grossem Engagement an der Spitze des traditionsreichen Schweizer Familienbetriebs.

In den vergangenen Jahrzehnten hat der Entsorgungssektor einen tiefgreifenden Wandel erlebt – und die H. Vogelsanger AG hat diesen Wandel stets aktiv mitgestaltet. Der Name steht bis heute für Stabilität, Zuverlässigkeit, Professionalität und Fairness im Bereich der kommunalen Sammlung sämtlicher Wertstoffe sowie verwandter Dienstleistungen.

Mitarbeiterförderung im Fokus

Besonders wichtig ist der H. Vogelsanger AG die Förderung der fachlichen und sozialen Kompetenzen ihrer Mitarbeitenden. Das Wissen wird mindestens einmal jährlich durch Schulungen aufgefrischt und erweitert. Seit vielen Jahren unterstützt das Unternehmen zudem junge Schulabgängerinnen und Schulabgänger bei der Berufsfindung und ermöglicht ihnen, erste Einblicke in den kaufmännischen und technischen Bereich zu gewinnen.

Ein weiteres Anliegen von Gaby und Filippo ist es, dass auch die sogenannte Generation 50+ bei einer Stellenbesetzung eine faire Chance erhält – ein Wert, den insbesondere Gaby Grolimund intensiv fördert. Der loyale und freundschaftliche Zusammenhalt im Betrieb wird durch zahlreiche langjährige Mitarbeitende getragen.

Gemeinsam ist sich das gesamte Team seiner Verantwortung bewusst: Sorgfalt gegenüber der Umwelt gehört fest zur Unternehmensphilosophie. So war die H. Vogelsanger AG das erste Unternehmen in der Nordwestschweiz, das bereits vor 20 Jahren einen biogasbetriebenen Iveco-Lkw in Betrieb genommen hat, wie Filippo Meschi bestätigt. Ebenso zentral sind für das Unternehmen die Themen Gleichstellung von Frau und Mann, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. Unabhängig von Ausrichtung, Herkunft, Sprache oder Religion zählt für Gaby und Filippo eines über alles: der Mensch.

My PartsHub: neuer Onlineshop für Daimler-Truck-Ersatzteile

ERSATZTEILLOGISTIK Die neue Plattform für die digitale Teilebeschaffung «My PartsHub» startet ab sofort in der Schweiz und Teilen Europas. Damit sind über 300.000 unterschiedliche Ersatzteile für Lkw und Sonderfahrzeuge von Mercedes-Benz Trucks & Buses, Setra sowie Fuso bestellbar.

My PartsHub heisst der neue Onlineshop für Ersatzteile für Nutzfahrzeuge der in Europa erhältlichen Konzernmarken von Daimler Truck.

Mit dem neuen Online-Shop «My PartsHub» stellt Daimler Truck seinen Kunden, Händlern und Werkstätten eine zentrale Plattform für die digitale Teilebeschaffung bereit, die ab sofort verfügbar ist. Sie erleichtert und beschleunigt den Vertrieb von über 300.000 unterschiedlichen Ersatzteilen für Lkw und Sonderfahrzeuge der Marken Mercedes-Benz Trucks & Buses, Setra und Fuso in Deutschland sowie weiteren europäischen Märkten. Dazu zählen die Niederlande, Belgien, Luxemburg, Italien, Polen, Spanien, Portugal, die Schweiz, Grossbritannien und die Türkei. Elf weitere Länder in Europa werden sukzessive bis zum Frühjahr 2026 folgen.

My PartsHub löst das bisherige Online-Portal Daimler Truck WebParts ab. Für die Bestellung von Lkw-Ersatzteilen ist My PartsHub direkt mit dem neuen Daimler Truck Global Parts Center in Halberstadt verbunden, das derzeit stufenweise in Betrieb genommen wird. Die Anbindung an das rund 260.000 Quadratmeter grosse Logistikzentrum gewährleistet eine schnelle und effiziente Versorgung mit Lkw-Ersatzteilen im globalen After-Sales-Logistiknetzwerk von Daimler Truck. Kunden, die neben Mercedes-Benz-Lkw auch Mercedes-Benz-Busse oder Setra-Busse in ihrem Fuhrpark haben, können die Bus-Ersatzteile ebenfalls über den neuen Online-Shop beziehen.

Mit My PartsHub offeriert Daimler Truck eine an den Bedürfnissen der Kunden ausgerichtete Lösung und treibt die konsequente Digitalisierung des After-Sales-Geschäfts voran. Die neue digitale Plattform unterstützt Kunden, Händler und Werkstätten bei der Optimierung ihrer Teileprozesse, erhöht die Transparenz der Bestellvorgänge und trägt zur Effizienzsteigerung in der Ersatzteilversorgung bei. Kunden können ihre Fahrzeuge direkt im System hinterlegen und gezielt Ersatzteile für die jeweiligen Modelle ihres Fuhrparks recherchieren und bestellen.

Erweiterte Nutzungsmöglichkeiten rund um die Uhr

My PartsHub bietet zahlreiche Vorteile im Vergleich zum bisherigen Online-Portal Daimler Truck WebParts. Der neue Onlineshop, der in den jeweiligen Landessprachen zur Verfügung steht, kann auf allen mobilen Endgeräten wie Mobiltelefonen, Notebooks oder Tablets genutzt werden und ist rund um die Uhr verfügbar. Er umfasst das vollständige Ersatzteilsortiment einschliesslich Original-Teilen, Tauschteilen sowie TruckParts by Mercedes-Benz für ältere Lkw- und Sonderfahrzeugbaureihen. Die individuellen Konditionen und Verfügbarkeiten werden direkt im Suchergebnis angezeigt.

Neu ist auch die Möglichkeit einer Kontaktaufnahme bei Rückfragen – sie erfolgt über die integrierte Chatfunktion, bei der die gestellten Fragen innerhalb kürzester Zeit beantwortet werden.

My PartsHub erleichtert die Ersatzteilsuche

Die Benutzeroberfläche ist klar gegliedert und intuitiv bedienbar. Zwölf übergeordnete Teilekategorien erleichtern die gezielte Ersatzteilsuche und -auswahl über den Online-Teilekatalog für jedes Fahrzeug. Darüber hinaus erlaubt die Suchfunktion den Zugriff auf sogenannte Explosionszeichnungen, bei denen komplizierte Fahrzeugkomponenten wie beispielsweise Motor- oder Getriebebaugruppen in ihre einzelnen Bestandteile zerlegt und teilweise auch perspektivisch dargestellt werden.

Die Verfügbarkeit der benötigten Teile über die verschiedenen Logistikstufen, die jeweiligen Preisangaben und die Bestelloptionen werden nahezu zeitgleich angezeigt. Die anschließende Preisangabe bemisst sich stets an den individuell vereinbarten kundenspezifischen Konditionen. Über die Funktion „Quick-Order“ können häufig benötigte Teile ohne lange Recherche schnell bestellt werden. Bestellungen von Kunden werden über die Service-Partner von Daimler Truck abgewickelt und versendet.

Registrierung und Zugang

Der Zugang zu My PartsHub erfolgt über die zentrale Registrierungsplattform «User Management After Sales» für Mercedes-Benz Trucks Anwendungen. Die bereits in Daimler Truck WebParts registrierten Nutzer werden automatisch in My PartsHub migriert.

DAF, Kia und Ford Pro stellen die Nutzfahrzeuge des Jahres 2026

SOLUTRANS Die internationalen Jurys von Truck of the Year (ITOY) und Van of the Year (IVOTY) haben gewählt und an der Gala Night der Solutrans die Gewinner DAF XF und XD Electric, Kia PV5 und Ford Ranger PHEV ausgezeichnet. Der Truck Innovation Award ging an Bosch für seinen Road Hazard Service.

Grosses Feuerwerk an der Solutrans 2025: Hier nehmen Vertreter von DAF Trucks die Auszeichnung zum International Truck of the Year 2026 entgegen.

DAF XD und XF Electric zum «International Truck of the Year 2026» gekürt

Harald Seidel, Präsident von DAF Trucks, nahm am Abend im Rahmen einer Preisverleihung auf der Messe Solutrans in Lyon, Frankreich, die renommierteste Auszeichnung der Lkw-Branche entgegen. Es ist die dritte Auszeichnung für DAF in nur fünf Jahren, nachdem die neue Generation XF/XG/XG+ und XD 2022 und 2023 zum «International Truck of the Year» gekürt wurde.

Bei umfangreichen Probefahrten lobten Jury-Mitglieder den XD und den XF Electric für die Perfektion der Antriebsstränge und die fast nicht wahrnehmbaren Gangwechsel.

Mit 92 Punkten lag die Schwerlast-Elektroserie des niederländischen Herstellers in der Endwertung vor ihren Mitbewerbern. Der dieselbetriebene MAN D30 PowerLion lieferte starke Konkurrenz, während der vollelektrische SANY e435 als erster chinesischer Lkw überhaupt in die engere Auswahl für Europas renommierteste Nutzfahrzeugauszeichnung kam.

Mit seinem Beitrag zur Verkehrssicherheit verdiente sich Bosch den Truck Innovation Award.

Innovation Award geht an Bosch für Road Hazard Service

Beim ebenfalls von der Jury vergebenen Innovation Award für technologische Innovationen im Lkw-Bereich setzte sich Bosch mit seinem «Road Hazard Service» durch und wurde damit für die aus Sicht der Jury herausragendste technologische Innovation des Jahres ausgezeichnet. Überreicht wurde der Preis an Mouna Romani, Vice President Cross-Domain Computing Solutions for Commercial Vehicles bei Bosch, Andreas Motsch, VicePresident Sales Commercial Vehicles bei Bosch, und Minea Schwenk, Vice President Sales Commercial Vehicles, Bosch, und Minea Schwenk, Vice President Connected Map Services, Bosch, während des Galaabends auf der internationalen Nutzfahrzeugmesse Solutrans in Lyon.

Mit dem «Road Hazard Service» liefert Bosch Fahrern in Echtzeit Informationen über mögliche Gefahren auf der Route und reduziert dadurch das Risiko für Unfälle erheblich.

Der «Road Hazard Service» von Bosch versorgt Verkehrsteilnehmer mit Echtzeitinformationen zu potenziellen Gefahren wie Nebel, Starkregen, Unfällen oder Pannenfahrzeugen. Seit Juni 2024 ist der Dienst in Millionen von Pw in ganz Europa im Einsatz. Seit Dezember 2024 ist er auch in Nutzfahrzeugen von Mercedes-Benz Trucks verfügbar. Das System nutzt anonymisierte Schwarmdaten dieser vernetzten Fahrzeuge sowie Informationen von Wetterdiensten und Strassenbetreibern, um kritische Situationen frühzeitig zu erkennen.

Sangdae Kim (Mitte) und Marc Hedrich (links) von Kia freuen sich als Newcomer besonders über die Trophäe, die der IVOTY-Vorsitzende Jarlath Sweeney überreicht hat.

Kias erster vollelektrischer Transporter PV5 wird «International Van of the Year 2026»

«Herzlichen Glückwunsch an Kia zum Gewinn des prestigeträchtigen 34. International Van of the Year Award», sagte Jarlath Sweeney, Vorsitzender der IVOTY-Jury. «Der vollelektrische Kia PV5 setzt neue Massstäbe für Innovation, Effizienz und Vielseitigkeit im Segment der leichten Nutzfahrzeuge. Er kombiniert emissionsfreie Leistung mit praktischer Funktionalität und definiert neu, was Unternehmen von einem modernen Transporter erwarten können. Kia ist seit Langem für seine preisgekrönten Pw bekannt – nun sorgt die Transporter-Sparte für ebenso grosse Impulse in der Branche.»

Ho Sung Song, Präsident & CEO der Kia Corporation, erklärte: «Kia steht seit Langem an der Spitze der EV-Innovation, und der PV5 bringt diese Führungsrolle mit klarer Zielsetzung in den Bereich der Nutzfahrzeuge. Wir haben den PV5 entwickelt, indem wir unseren Geschäftskunden genau zugehört und ein Fahrzeug geschaffen haben, das sowohl hochpraktisch als auch unverkennbar Kia ist – mit modernem Design und Funktionalität.»

So wurde an der Solutrans der Van of the Year 2026 präsentiert.

Ford Ranger mit Plug-in-Hybrid-Antrieb erhält Pick-up-Award

Nachdem sich das Pick-up-Modell von Ford Pro bereits bei der letzten Preisverleihung 2024 als Verbrenner die renommierte Auszeichnung gesichert hatte, verteidigt nun die neue Plug-in-Hybrid-Variante den Titel und gewinnt den International Pick-up Award (IPUA) 2026. Mit vier Gesamtsiegen (2013, 2020, 2024, 2026) bei der seit 2011 zum achten Mal stattfindenden Wahl ist der Ford Ranger nun alleiniger Rekordsieger.

Jarlath Sweeney (li.) übergibt den Award für den besten Pick-up an Chris Rushton, Commercial Vehicle Marketing Manager von Ford of Europe.

Die Jury aus 20 internationalen Fachjournalisten testete die Pick-up-Kandidaten bei einem aufwendigen Onroad- und Offroad-Testprogramm, das im Oktober in Bulgarien stattfand. Der Ford Ranger Plug-in-Hybrid (PHEV) setzte sich dabei gegen vier Wettbewerber von Ineos, Foton und Maxus durch (ausführlicher Bericht in der kommenden TIR-Ausgabe vom 5. Dezember 2025).

Der Ford Ranger PHEV konnte sich gegen vier Wettbewerber durchsetzen – drei davon aus China.

«Der neue Ranger PHEV bietet eine herausragende, klassenführende Leistung mit noch höherer Effizienz und geringeren Treibstoffkosten für den Alltag und kombiniert nahtlos einen 2,3-Liter-EcoBoost-Benzinmotor mit einem 75-kW-Elektromotor», begründet der IPUA-Vorsitzende Jarlath Sweeney die Wahl. «Mit einer Leistung von 281 PS, einem Drehmoment von 697 Nm und einer maximalen Anhängelast von bis zu 3500 Kilogramm gibt es keine Kompromisse bei der legendären Robustheit und Leistungsfähigkeit des Ford Ranger.»

600 km Reichweite: Renault Trucks zeigt neue Langstrecken-E-Lkw

FERNVERKEHR Renault Trucks stellte auf der Solutrans in Lyon (F) neue, MCS-kompatible Versionen des Renault Trucks E-Tech T vor: den E-Tech T 585 und den E-Tech T 780. Dabei wurde der E-Tech T 780 auf maximale Reichweite bis 600 km entwickelt, während der Renault Trucks E-Tech T 585 auf Nutzlast ausgerichtet wurde.

Im Zentrum des Messeauftritts an der Solutrans 2025 in Lyon standen die neuen Langstrecken-E-Lkw von Renault Trucks.

Die erhöhte Reichweite der Langstrecken-E-Lkw Renault Trucks E-Tech T 780 und T 585 wurde durch die Integration einer elektrischen Achse erreicht. Diese feierte in funktionstüchtiger Ausführung ebenfalls in Lyon ihre Weltpremiere. Bei der auf der transport.ch in Bern ausgestellten E-Achse handelte es sich noch um ein Modell.

Mit der E-Achse können alle Teile des Antriebsstrangs – Elektromotoren und Getriebe – am Heck des Fahrzeugs zusammengefasst werden. Diese Architektur schafft Platz zwischen den Längsträgern, um zusätzliche Akkupacks unterzubringen. Diese neuen Modelle sind mit Lithium-Ionen-Batterien NCA (Nickel, Kobalt, Aluminium) mit hoher Energiedichte ausgestattet, die mit einem speziellen L-förmigen Design ausgestattet sind, das sich nahtlos in das neue Layout einfügt.

Technische Innovation ist die neue E-Achse, mit der alle Teile des Antriebsstrangs – Elektromotoren und Getriebe – am Heck des Fahrzeugs zusammengefasst werden.

1 Mio. Kilometer Garantie auf Batterie der Langstrecken-E-Lkw

Renault Trucks garantiert ihre Leistung bis zu 8 Jahre oder 1 Million Kilometer. Der Renault Trucks E-Tech T 585 mit einer Batteriekapazität von 585 kWh kann mit einer einzigen Ladung mehr als 460 km zurücklegen und bietet gleichzeitig die höchste Nutzlast in dieser Fahrzeugreihe. Mit einer Kapazität von 780 kWh erreicht der Renault Trucks E-Tech T 780 eine Reichweite von mehr als 600 km und ist für Spediteure konzipiert, die vor allem maximale Reichweite suchen.

Die kompakte E-Achse schafft Platz für zusätzliche Batteriepacks am Rahmen.

Um das Beste aus den Stopps herauszuholen, sind beide Modelle mit Ladestationen kompatibel, die mit dem ultraschnellen Megawatt-Charging-System (MCS) mit bis zu 720 kW ausgestattet sind. Diese Stationen können in einer 45-minütigen Pause des Fahrers die Reichweite um rund 350 km erhöhen. Die Langstrecken-E-Lkw können auch auf einem Betriebshof mit dem Standard-CCS (bis zu 350 kW) geladen werden.

E-Tech T 540 4×2 ebenfalls aufgewertet

Parallel zu diesen Entwicklungen rüstet Renault Trucks sein aktuelles Modell, den Renault Trucks E-Tech T 540 4×2, auf, der nun mit einer einzigen Ladung mehr als 450 km zurücklegen kann. Die Renault Trucks 6×2-Sattelzugmaschinen E-Tech T 585 und T 780 sind für lange Strecken konzipiert und verfügen über eine integrierte Luftfederung, die optimalen Fahrkomfort und mehr Manövrierfähigkeit beim Andocken bietet. Dank der Hinterachse ist die Manövrierfähigkeit dieser neuen Modelle mit der einer 4×2-Sattelzugmaschine vergleichbar. Diese leichte, lenkbare und anhebbare Achse schont die Reifen bei Rückfahrten bei geringer Beladung. Der Renault Trucks E-Tech T 585 hat eine Nutzlast von bis zu 28 Tonnen, gemäss den örtlichen Vorschriften.

Am Stand von Renault Trucks waren der E-Tech T 780 und die E-Achse hintereinander gruppiert.

Umfassendes Serviceangebot zur Maximierung der Verfügbarkeit

Um die Leistung und Rentabilität seiner Elektrofahrzeuge zu gewährleisten, bietet Renault Trucks eine breite Palette an vernetzten und vorausschauenden Dienstleistungen an:

  • Die Flottenmanagementlösung Optifleet mit ihren verschiedenen Modulen ermöglicht Routenplanung, Fahrzeugverfolgung in Echtzeit, Leistungsanalyse und Lademanagement für eine vereinfachte Planung und Überwachung.
  • Das Serenity Pack, ein spezieller Vertrag für Elektromobilität, sorgt für eine optimale Nutzung von Elektro-Lkw durch eine verbesserte Ortung und personalisierte Unterstützung durch die Experten von Renault Trucks im ersten Betriebsjahr.
  • Die Driver App ermöglicht es dem Fahrer, den Ladezustand zu überwachen und sein Fahrzeug aus der Ferne vorzubereiten (Vorkonditionierung der Kabine und der Batterien), um eine optimale Verfügbarkeit vor jedem Einsatz zu gewährleisten.
  • Schliesslich bietet der Beratungsservice des Renault Trucks E-Tech-Programms den Transportunternehmen Zugang zu Experten für Elektromobilität und fortschrittlichen Tools (Flotten- und Streckenanalyse, Bewertung der Energiekapazität des Standorts, Simulationen von Reichweiten und CO₂-Einsparungen usw.), um eine massgeschneiderte Dekarbonisierungsstrategie zu entwickeln.

Diese drei neuen Modelle werden im Werk in Bourg-en-Bresse produziert, wo seit Ende 2023 Fahrzeuge der elektrischen Schwerlast-Baureihe – Renault Trucks E-Tech T und Renault Trucks E-Tech C – montiert werden. Sie sind ab sofort bestellbar.

Renault zeigt Serienversion des neuen Trafic Van E-Tech electric

SOLUTRANS-PREMIERE Noch bis zum 22. November ist auf der Solutrans in Lyon (F) die Serienversion des neuen Trafic Van E-Tech electric zu sehen. Der vollelektrische Kastenwagen ist das erste Fahrzeug der Marke, das auf der flexiblen, skalierbaren SDV-Architektur und wird Ende 2026 lanciert.

Der neue Trafic Van E-Tech electric besitzt ein modernes Design mit einem sehr kurzen vorderen Überhang, einem langen Radstand und einer aerodynamischen Karosserie im One-Box-Design.

Sechs Monate nach der Vorstellung einer neuen Generation kompakter, zu 100 Prozent elektrischer Nutzfahrzeuge in Birmingham (UK) präsentiert Renault jetzt die Serienversion des ersten Modells dieser neuen Familie: den neuen Trafic Van E-Tech electric als Kastenwagen. Der vollelektrische Van ist das erste Fahrzeug der Marke, das auf der flexiblen, skalierbaren SDV-Architektur (Software Defined Vehicle) von Ampere basiert. Eine Premiere für die Marke ist zudem die 800-V-Technologie, die hier erstmals in einem Renault-Modell zum Einsatz kommt und ein schnelles Aufladen für eine Reichweite von bis zu 450 km WLTP ermöglicht. Der Kastenwagen kommt Ende 2026 auf den Markt, gefolgt von weiteren Versionen des Trafic E-Tech electric, etwa als Fahrgestell, Pritsche oder Cargo Box.

Serienversion des neuen Trafic Van kommt mit optimierten Abmessungen

Der neue Trafic Van E-Tech electric basiert auf einer neuen vollelektrischen Skateboard-Plattform, die ein optimales Verhältnis von Ladekapazität und Platzbedarf bietet – mit einem minimalen vorderen Überhang und einem hinten eingebauten Antrieb. Der Wendekreis ist dadurch so klein wie beim Clio (10,3 Meter).

Der neue Transporter bietet als Kastenwagen L1 ein Ladevolumen von 5,1 m³ bei einer Länge von 4,87 m und einer Breite von 1,92 m (identisch bei allen drei Modellen). Der L2 kommt bei einer Länge von 5,27 m und einem um 40 cm längeren Radstand auf ein Ladevolumen von 5,8 m³. Dank der auf 1,90 m reduzierten Gesamthöhe sind auch Einfahrten in Tiefgaragen kein Problem. Grosse seitliche und hintere Türen ermöglichen zudem das einfache Beladen mit Europaletten.

Ein Leuchtenband an der Front, das hinterleuchtete Logo und die Tagfahrleuchten sorgen für eine hochmoderne Lichtsignatur.

Futuristisches High-Tech-Design

Ein Leuchtenband an der Front, das hinterleuchtete Logo und die Tagfahrleuchten sorgen für eine hochmoderne Lichtsignatur, die dem Fahrzeug eine starke Identität verleiht. Das Lichtband zieht die Blicke auf sich und lässt die Frontpartie breiter erscheinen. Die Scheinwerfer darunter sind dezenter gestaltet.

Der Trafic ist auch der erste Renault-Transporter mit einer Lichtsignatur am Heck. Sie ist dreidimensional geformt und besteht aus einer doppelten vertikalen Linie zu beiden Seiten der asymmetrischen Flügeltüren. Die konventionellen Beleuchtungsfunktionen sind in einem einzigen Block untergebracht, der sich ebenfalls ausgeformt unter der Lichtsignatur befindet.

Wie bei den Personenwagen von Renault befindet sich das Logo direkt auf der Karosserie, auf der rechten hinteren Tür. Der Trafic Schriftzug auf der linken Seite ist in der neuen Schrift gehalten, die für die leichten Nutzfahrzeuge der Marke übernommen wurde.

Im Cockpit wird die Armaturentafel, die sich von einer Seite der Kabine bis zur anderen erstreckt, mit zwei modernen Bildschirmen kombiniert.

Moderne Cockpitgestaltung

Im Cockpit wird die zeitlose und robuste Röhrenform der Armaturentafel, die sich von einer Seite der Kabine bis zur anderen erstreckt, mit zwei modernen Bildschirmen kombiniert: einem 10-Zoll-Kombiinstrument und einem 12-Zoll-Bildschirm in der Mitte, der klar auf die Fahrerin oder den Fahrer ausgerichtet ist.

Bezüglich Stauraum erfüllt der neue Trafic die anspruchsvollen Anforderungen der Gewerbekunden mit cleveren und grosszügig bemessenen Ablagen. Neben einem geschlossenen Handschuhfach gibt es im Cockpit eine Reihe offener, unterteilter Fächer.

Hinter dem Armaturenbrett, zwischen der «Röhre» und der Windschutzscheibe, befindet sich ein grosser Bereich, in dem alle möglichen Gegenstände, wie z. B. ein Notebook, eine Jacke oder ein Block, sicher verstaut werden können. Dieser Bereich, der sowohl von aussen als auch von innen sichtbar ist, besteht aus Naturfaser-Polypropylen-Verbundwerkstoff (NFPP) und spiegelt den nachhaltigen Charakter des Fahrzeugs wider.

Der neue Trafic Van E-Tech electric wurde an der Solutrans präsentiert von Jan Ptacek, dem neuen Vice President Renault LCV (links) und Designer Yannick Bignon.

Serienversion des neuen Trafic Van steht für ökologische Nachhaltigkeit

Renault strebt beim Trafic Van E-Tech electric einen Anteil an recycelten Materialien von über 23 Prozent (einschliesslich Batterie) an, was in etwa dem Niveau der besten Elektrofahrzeuge von Renault entspricht: Beim Renault 5 E-Tech electric liegt der Anteil bei 26 Prozent. Dies steht im Einklang mit der Strategie der Renault Group, bis 2030 einen Anteil von 33 Prozent recycelter Materialien bezogen auf die Gesamtmasse der Fahrzeuge zu erreichen.

Für Langstreckeneinsätze empfiehlt sich die grosse Batterie mit NMC-Technologie (Nickel-Mangan-Kobalt), die dank hoher Energiedichte eine maximale Reichweite von rund 450 km (WLTP) bietet, im reinen Stadtverkehr sollen gar bis zu 600 km möglich sein. Diese Batterie ist ab Markteinführung erhältlich.

An Gewerbekunden, die vor allem in städtischen Gebieten unterwegs sind, richtet sich die Batterieversion mit LFP-Technologie (Lithium-Eisenphosphat), die ohne seltene Metalle wie Kobalt und Nickel auskommt. Sie ermöglicht eine Reichweite von rund 350 km (WLTP) zu einem äusserst wettbewerbsfähigen Preis. Diese Batterievariante wird zu einem späteren Zeitpunkt eingeführt. Die Zellen werden alle in Europa hergestellt. Die Batterien werden im Werk Sandouville in Frankreich montiert.

800-Volt-Technologie für ultraschnelles Laden

Für mehr Komfort und ein einfacheres Handling im Arbeitsalltag sorgt die neue 800-Volt-Schnellladetechnologie, die hier ihre Premiere bei Renault feiert. An DC-Schnellladestationen lässt sich die Batterie damit in etwa 20 Minuten von 15 auf 80 Prozent aufladen, was einer zusätzlichen Reichweite von 260 km entspricht.

Der neue Elektromotor mit hohem Wirkungsgrad wurde in Europa entwickelt, produziert 150 kW und 345 Nm. Die Kombination aus leistungsfähigem Motor und robuster Plattform ermöglicht eine Anhängelast von zwei Tonnen und eine Nutzlast von 1,25 Tonnen (Homologation ausstehend).

Der neue Transporter bietet als Kastenwagen L1 ein Ladevolumen von 5,1 m³ und als L2 mit 40 cm längerem Radstand 5,8 m³.

Dank V2L können externe Geräte wie zum Beispiel Werkzeuge oder Computer mit Strom aus der Fahrzeugbatterie versorgt werden. Dafür gibt es Steckdosen im Fahrerhaus und im Laderaum; mithilfe eines Adapters kann dafür auch der Ladeanschluss des Fahrzeugs genutzt werden. Dank der V2G -Funktion kann das Fahrzeug direkt über das bidirektionale Ladegerät Energie aus der Batterie in das öffentliche Stromnetz einspeisen.

Der Trafic wird im Renault-Werk in Sandouville in Frankreich neben der Montagelinie des aktuellen Trafic mit Verbrennungsmotor produziert, der weiterhin im Angebot bleibt. In einem Gebäude in der Nähe des Hauptwerks werden auch Karosserien für Qstomize gebaut, die Renault Tochter, die sich auf die Anpassung und den Umbau von leichten Nutzfahrzeugen spezialisiert hat. Auf diese Weise profitieren die neuen Renault Trafic Van E-Tech electric mit Fahrgestell, Fahrerhaus, Pritsche, Kipper, Ladefläche oder Cargo Box von kurzen Produktionszeiten, kontrollierten Kosten und einer vom Hersteller garantierten Qualität. Für massgeschneiderte Anpassungen besitzt die Marke Renault zudem ein Netzwerk von mehr als 300 Karosseriebauern, die eine unendliche Anzahl von Umbaulösungen anbieten.

Das neue Betriebssystem CAR OS bietet eine optimale Benutzerfreundlichkeit und Zugang zu einer Vielzahl aktueller und zukünftiger Anwendungen.

Die SDV-Revolution

Das Software-definierte Fahrzeug (Software Defined Vehicle, SDV) ist ein technologischer Durchbruch: Software ist hier nicht mehr wie bei früheren Architekturen auf bestimmte Funktionen beschränkt, sondern prägt das gesamte Fahrzeug. Die zentralisierte Software-Architektur kann über die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs aktualisiert werden, wie bei einem Smartphone oder einem Laptop.

Das neue Betriebssystem CAR OS (Car Operating System) wurde von Ampere entwickelt und läuft mit Android Automotive OS. Dadurch bietet es eine optimale Benutzerfreundlichkeit und Zugang zu einer Vielzahl aktueller und zukünftiger Anwendungen. Die zentrale Software ist mit der Cloud verbunden und kann aus der Ferne und in Echtzeit aktualisiert werden. Die Kunden können ihr Fahrzeug während der gesamten Nutzungsdauer um neue oder verbesserte Funktionen erweitern, so wie sie es auch mit ihrem Smartphone oder Laptop tun.

Zudem lassen sich personalisierte Angebote zur Verfügung stellen, die auf die tatsächliche Nutzung, die Fahrgewohnheiten und die Anforderungen der einzelnen Nutzerinnen und Nutzer zugeschnitten sind:

  • Für Fahrzeuge mit spezifischen Funktionen wie Krankenwagen, Feuerwehrfahrzeuge, Polizeifahrzeuge, Kühlfahrzeuge und andere Umbauten lassen sich etwa spezielle Apps bereitstellen, die den Betrieb der einzelnen Komponenten steuern.
  • Eine ähnliche Lösung gibt es bereits beim OpenR link System für den Renault Master, das die Erstellung individueller Apps erlaubt. Hier wird diese Möglichkeit erweitert um die zusätzliche Intelligenz der SDV-Architektur.
  • Unternehmen, die ihr eigenes Betriebssystem verwenden, um z. B. Auslieferungen vorzunehmen, können dies in das bordeigene Multimediasystem integrieren, um in Echtzeit Informationen (Zeit, Route, Kontakte, Bemerkungen usw.) an die Auslieferungsfahrer zu übermitteln.
  • Fuhrparknutzer können sich in ihr Profil einloggen und auf eine personalisierte Schnittstelle mit ihren bevorzugten Fahrzeugeinstellungen und Apps zugreifen.
Einige Karosseriebereiche sind in Wagenfarbe gehalten, andere in Schwarz, um die robuste Stärke eines Nutzfahrzeugs zum Ausdruck zu bringen.

Vorausschauende Wartung für eine lückenlose Verfügbarkeit

Die vorausschauende Wartung, die bereits bei bestehenden Renault-Fahrzeugen möglich ist, wird durch die grössere Rechenkapazität und Intelligenz der SDV-Architektur noch präziser. Die Abnutzung bestimmter Teile lässt sich in Echtzeit verfolgen und eine Ferndiagnose einleiten, um Reparaturen zu planen oder, wenn möglich, Fehler direkt zu beheben.

Unterstützt durch die SDV-Technologie führt der Trafic auch ein OpenR-Multimediasystem der neuen Generation ein. Es verfügt über einen 12-Zoll-Bildschirm und wurde für den Einsatz in leichten Nutzfahrzeugen optimiert. Das System verfügt über den grössten Bildschirm innerhalb der LCV-Modellpalette von Renault und bietet eine speziell für Nutzfahrzeuge entwickelte Navigation, die etwa Abmessungen und Beladung des Fahrzeugs berücksichtigt, um ungeeignete Routen zu vermeiden. Dank einer verbesserten Genauigkeit der Verbrauchsdaten schlägt das System auch optimierte Ladestopps vor.

Ebenfalls verfügbar sind weitere integrierte Google-Services wie Google Assistant und Google Play. Über Google Assistant können Fahrerinnen und Fahrer auf intuitive Weise die Temperatur regeln, Notizen machen, das Radio steuern oder die neuesten Nachrichten oder das Wetter abfragen – und zwar, ohne den Blick von der Strasse zu nehmen. Je nach Markt sind bereits mehr als 100 Apps auf Google Play verfügbar, darunter der Internet-Browser Vivaldi, das Park-Bezahlsystem EasyPark, Amazon Music, Spotify und Deezer.

Ebenfalls an der Solutrans gezeigt wurde – allerdings erst als Studie – die Chassis-Cab-Version mit Kühlaufbau.

Erste Serienversion des neuen Trafic Van noch ohne Google Gemini

Der dialogorientierte Google-KI-Assistent Gemini wird im Rahmen eines zukünftigen Updates die Sprachsteuerung Google Assistant ersetzen. Gemini ist ein echter KI-Assistent: Nutzerinnen und Nutzer müssen sich nicht mehr die genaue Formulierung merken, um ihre Wünsche zu äussern, sondern können ganz natürlich mit Gemini sprechen, eine Unterhaltung führen und komplexere Aufgaben erledigen lassen. Sie können Gemini auch mitten im Satz unterbrechen oder während eines Gesprächs nahtlos die Sprache wechseln. Gemini wird in allen Renault-Fahrzeugen mit OpenR link und integriertem Google verfügbar sein. Dazu gehören auch jene Fahrzeuge, die bereits auf der Strasse unterwegs sind. Diese erhalten die neue Funktion über ein Over-the-Air-Update.

Die Möglichkeit, Software-definierte Fahrzeuge über die Cloud zu aktualisieren, bringt nicht nur Vorteile in Bezug auf das Fahr- und Nutzererlebnis an Bord, sondern steigert auch den Fahrzeugwert. Ein drei oder vier Jahre altes Fahrzeug, das kontinuierlich aktualisiert und um neue Funktionen erweitert wird, verliert weniger an Wert als ein konventionelles Fahrzeug. Die Serienversion des neuen Trafic Van E-Tech electric wird ab Ende 2026 auf die Strassen rollen.

Birrer Nutzfahrzeuge AG findet neues Absatzgebiet

DAF TRUCKS BAUFAHRZEUGE Am 24. und 25. Oktober 2025 lud die Birrer Nutzfahrzeuge AG in Sisseln AG ihre Kunden zu den DAF Baustellentagen ein. Nebst spannenden Neuheiten gab es auch die Möglichkeit, die Demo-Fahrzeuge sowie DAF XF und XB Electric persönlich bei einer Probefahrt zu erleben.

Demoflotte und Kundenfahrzeuge stehen für die DAF Baustellentage bereit.

«Wir garantieren grösstmögliche Flexibilität, besonders bei dringenden Reparaturen. Die drei Säulen ‹effiziente Infrastruktur›, ‹kompetentes Personal› und ‹Flexibilität› bilden das Fundament unserer Werkstatt-Dienstleistungen und Beratungen», erklärt Kevin Birrer, seit 2017 Geschäftsführer der Birrer Nutzfahrzuge AG in 2. Generation. Ende Oktober organisierte er in seinem Betrieb die «DAF Baustellentage». «Mit dem gestärkten Angebot von DAF Trucks im Bereich Baustellenfahrzeuge haben wir ein neues Absatzgebiet gefunden», erklärt Birrer. «Die neue Kabine ist sehr ansprechend und auch die Möglichkeit einer Nachlaufachse, die den Vier- zum Fünfachser macht, ist hervorragend angekommen.» Neu bietet DAF Trucks nämlich bereits ab Werk ein Fünfachser-Fahrgestell an – für die Schweiz mit jährlich bis zu 600 Fünfachs-Zulassungen ein wichtiges Produkt.

DAF-Baustellenfahrzeuge, aber auch etwa ein Feuerwehrfahrzeug (Mitte) standen im Mittelpunkt.

Baustellensegment bietet Potenzial

Um die Baustellenkompetenz auf einen Blick zu demonstrieren, wurden zur Verstärkung der Demoflotte auch Kundenfahrzeuge aufgeboten. So standen ab Freitagabend 20 Kipper, Hakengeräte und Welaki, Betonmischer und Kippsattelzüge in Reih und Glied bereit. Viele Fahrzeuge konnten in beladenem Zustand getestet werden, darunter auch Fünfachser mit Vorlauf- und Nachlaufachse sowie ein XF Electric Sattelschlepper. Unter den Demofahrzeugen waren:

  • XF 530 FAD-G mit Schlafkabine und Moser-Kipper
  • XF 530 FAD-N mit Tageskabine und Mobas-Hakengerät
  • XF 530 FAW mit Tageskabine und Mobas-Hakengerät
  • XF 530 FAF mit Moser-Kipper
Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt: Die Käseschnitten fanden reissenden Absatz.

Beeindruckend auch die Liste der Kundenfahrzeuge:

  • XD 450 FAN als Feuerwehr-Fahrzeug (das erste von DAF in der Schweiz) mit Brändli-Aufbau und Notterkran Hakengerät
  • XB 260 FA Welaki von Nencki
  • 2 × 3-Achs-Schlepper XF 530 FTT 6×4
  • XF 530 FAD-G mit Meiller-Kipper
  • XFC 530 FAD mit Moser-Kipper
  • XD 450 FAW mit Meiller-Kipper
  • XF 530 FAD-N mit Multilift von Notterkran
  • XF 530 FAD-N mit Moser-Hakengerät
  • 2 × XF 530 FAD-N mit Liebherr-Fahrmischer

Ergänzt wurde diese Flotte mit einem Tatra und diversen Lieferwagen von Iveco und Isuzu. Rund 300 Besucherinnen und Besucher schätzt Birrer und nennt konkret die Zahl von 350 Käseschnitten, die von der Militärbäckerei bereitgestellt wurden.

Zur Birrer Nutzfahrzeuge AG

Die Birrer Nutzfahrzeuge AG im aargauischen Sisseln gilt als verlässlicher Partner in der Nutzfahrzeugbranche. Bereits zwei Jahre nach der Gründung 1980 durch Marcel Birrer übernahm der Garagenbetrieb die Vertretung von DAF Trucks. Diese Partnerschaft war ein entscheidender Schritt, der das Unternehmen weiter festigte und das Angebot erweiterte. Um dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden, wurde 1984 ein neuer Garagenkomplex errichtet. 1988 folgte der erste Erweiterungsbau, 2002 der zweite. Ein bedeutender Meilenstein in der Firmengeschichte war 2007 die Umwandlung in eine Familien-AG. Das Jahr 2018 markierte gleich mehrere bedeutende Veränderungen: Das Angebot wurde um Iveco Daily Transporter erweitert, gegenüber der Werkstatt wurde ein Neubau eröffnet und  Kevin Birrer übernahm in der zweiten Generation die Geschäftsführung. Diese Übergabe sicherte die Kontinuität und den Fortbestand unseres Familienunternehmens. Heute bietet das topausgestattete Nutzfahrzeug-Zentrum die neuesten Diagnose- und Prüfgeräte, sowie eine moderne Lkw-Prüfstrasse für schnelle und präzise Arbeiten an den Fahrzeugen an. Der Betrieb zählt 20 Mitarbeitende, darunter drei Lernende des Berufs Automobilmechatroniker, Fachrichtung Nutzfahrzeuge.

 

Volvo Trucks präsentiert erste Stopp/Start-Funktion

SPAREN BEIM FAHREN Volvo Trucks stellt die neueste Generation seiner I-Roll-Technologie vor und erweitert diese erstmals um eine innovative Motor-Stopp/Start-Funktion – ein Novum in der Branche der schweren Lkw.

Die neue Stopp/Start-Funktion des Motors wird ab einer Geschwindigkeit von 60 km/h aktiviert.

Die neue Motor-Stopp/Start-Funktion, die Volvo Trucks intern entwickelt hat, basiert auf den bewährten I-See- und I-Roll-Technologien und ermöglicht eine noch effizientere Nutzung des Motors. Sie nutzt die kontinuierliche Überwachung von Strassendaten und Strassenverlaufsinformationen, um bevorstehende Gefälle zu erkennen und den Motor vorübergehend abzuschalten. Dadurch wird in dieser Zeit kein Treibstoff verbraucht und es entstehen keine CO₂-Auspuffemissionen.

«Unsere Ingenieure haben es wieder einmal geschafft – sie haben eine neue Motorentechnologie entwickelt, die dazu beiträgt, den Lkw-Transport noch treibstoffsparender zu machen», sagt Jan Hjelmgren, Leiter Produktmanagement bei Volvo Trucks. Er betont: «Im Rahmen unserer Dekarbonisierungsstrategie werden wir weiterhin Innovationen vorantreiben, um unsere Verbrennungsmotoren noch besser zu machen und unsere Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren.»

Neue Stopp/Start-Funktion des Motors ab 60 km/h aktiviert

Abhängig von den jeweiligen Bedingungen wie Topografie und Umgebungstemperatur kann der neue I-Roll mit Motor-Stopp/Start-Funktion zusätzlich zu den bereits erzielten Einsparungen bis zu einem Prozent der Treibstoff- und CO₂-Emissionen einsparen. Zusammengenommen stellen die zahlreichen Innovationen von Volvo Trucks eine erhebliche Effizienzsteigerung dar und wirken sich positiv auf die Transportemissionen sowie auf die Betriebskosten für den Betreiber aus.

Das neue Feature wird für den Volvo FH und den Volvo FH Aero mit 13-Liter-Dieselmotor angeboten und kann ab November 2025 von Kunden bestellt werden.

Die Dekarbonisierungsstrategie von Volvo Trucks umfasst Verbrennungsmotoren, die mit erneuerbaren Kraftstoffen betrieben werden, batterieelektrische und brennstoffzellenelektrische Lkw. Der Erfolg des Volvo FH Aero beim Green Truck Award 2025 ist ein Beweis dafür, dass die jüngsten Technologien und Innovationen des Unternehmens einen nachhaltigen Einfluss auf die Treibstoffeffizienz haben. Insbesondere das im Jahr 2024 eingeführte Aero-Fahrerhaus und weitere seitdem umgesetzte aerodynamische Verbesserungen führen zu signifikanten Einsparungen beim Treibstoffverbrauch sowie bei den CO₂-Emissionen.

 

Erster Scania H2-Brennstoffzellen-Lkw an Pilotkunden übergeben

VIER IN DER SCHWEIZ Scania hat auf der diesjährigen transport-CH in Bern erstmals einen wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellen-Lkw vorgestellt. Das Fahrzeug ist Teil des Scania Pilot Partner-Programms, das auch in der Schweiz zur Umsetzung kommt.

Die Pilotkunden und Scania-Mitarbeitende vor dem Brennstoffzellen-Lkw an der transport-CH 2025.

Der erste Lkw wird an das norwegische Unternehmen Asko Norge AS übergeben. In den kommenden Monaten folgen vier Schweizer Unternehmen: Emmi Schweiz AG, Genossenschaft Migros Ostschweiz, Traveco Transporte AG und Retralog AG. Sie werden die Fahrzeuge im Alltagseinsatz über mehrere Jahre testen. Im Rahmen der Messe überreichte Scania-CEO Christian Levin symbolisch die Schlüssel an die Schweizer Pilotkunden.

Wasserstoff ergänzt die Elektrifizierung

Der vorgestellte Lkw basiert auf dem elektrischen Antriebsstrang von Scania, kombiniert mit einem Brennstoffzellensystem. Dieses wandelt Wasserstoff in elektrische Energie um, die (über die Batterie) den Elektromotor antreibt. Als einzige Emission entsteht Wasserdampf. Das Fahrzeug erreicht eine Reichweite von bis zu 1000 Kilometern und wird im realen Transportbetrieb getestet.

Die Kombination aus hoher Reichweite, kurzen Betankungszeiten und elektrischer Effizienz macht Brennstoffzellen besonders interessant für den Fernverkehr. Mit dieser Technologie erweitert Scania seine Multi-Energy-Strategie – von batterieelektrischen Fahrzeugen über Bio-Treibstoffen bis hin zu Wasserstoff – um je nach Einsatzbereich den Übergang zu fossilfreien Transportlösungen zu ermöglichen.

Die Pilotkunden werden die Fahrzeuge im Alltagseinsatz über mehrere Jahre testen.

Vier Schweizer Pilotkunden gehen voran

Mit Emmi Schweiz AG, Genossenschaft Migros Ostschweiz, Traveco Transporte AG und Retralog AG beteiligen sich vier führende Schweizer Unternehmen am Scania Pilot Partner-Programm. Diese Pilotkunden übernehmen in den kommenden Monaten je ein Fahrzeug und testen es im täglichen Einsatz – vom Verteilerverkehr bis zum Langstreckentransport.

Die Praxistests werden zeigen, wie sich die Technologie in unterschiedlichen Einsatzbereichen bewährt. Die gewonnenen Erkenntnisse helfen dann, den praktischen Nutzen, die Effizienz und Wirtschaftlichkeit der Wasserstofftechnologie besser zu bewerten.

Der Scania-H2-Lkw verfügt über eine 416-kWh-Traktionsbatterie, eine 300-kW-Brennstoffzelle unter der Kabine sowie über vier hinter der Kabine montierte 700-bar-Tanks für insgesamt 56 Kilogramm Wasserstoff (H2).

Scania Pilot Partner – Innovation im Alltag testen

Das Scania-Pilot-Partner-Programm bietet Raum für gemeinsame Entwicklung, Erprobung und Austausch. Zusammen mit ausgewählten Kunden testet Scania neue Antriebs- und Energielösungen unter realen Bedingungen – von Batterieelektrik über Biotreibstoffe bis hin zu Wasserstoff.

«Durch diese Partnerschaften sammeln wir wichtige Erfahrungen aus der Praxis. Sie fliessen direkt in die Weiterentwicklung serienreifer Produkte ein. So stellen wir sicher, dass neue Lösungen nicht nur technisch funktionieren – sondern auch im Alltag überzeugen», so Scania CEO Christian Levin an der Premiere in Bern.

Toyota präsentiert neuen Hilux erstmals auch als BEV

PICK-UPS Toyota kündigt seinen legendären Pick-up Hilux in der neunten Generation an. Doppelkabine, elektrische Servolenkung und Allradantrieb werden Standard in allen Ausführungen. Ein Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb folgt voraussichtlich 2028.

Ganz im Sinne der mehrgleisigen Technologiestrategie von Toyota umfasst die Modellreihe erstmals eine batterieelektrische Version.

Toyota stellte am 10. November 2025 den ganz neuen Hilux vor, die neunte Generation seiner weltweiten Ikone. Mit der Einführung des neuen Modells beginnt für den legendären Pick-up das Zeitalter der Elektromobilität. Im Rahmen der mehrgleisigen Technologiestrategie wurde erkannt, dass unterschiedliche Kundenanforderungen und lokale Gegebenheiten nicht mit einer einzigen Lösung bedient werden können. Daher wird der neue Hilux mit einer Reihe verschiedener Antriebsoptionen angeboten, darunter erstmals eine batterieelektrische Version sowie eine Variante mit Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb.

Nur noch als Doppelkabine

Das Aussendesign des neuen Hilux mit neuen Proportionen der Frontpartie wurde nach dem Motto «robust und agil» entwickelt. Schlanke, neue Scheinwerfer sind mittels einer zentralen Leiste verbunden, auf der in klassischer Manier der Schriftzug «TOYOTA» angebracht ist. Beim batterieelektrischen Modell wurde zugunsten der Aerodynamik auf den traditionellen Kühlergrill verzichtet; zudem ist es mit speziellen Leichtmetallfelgen ausgestattet.

Das Aussendesign des neuen Hilux mit neuen Proportionen der Frontpartie und der neuen Hecktrittstufe.

Zu den neuen Merkmalen aller Ausführungen zählen die neue Hecktrittstufe und die modifizierten seitlichen Trittbretter für einen verbesserten Zugang. Die neue Generation des Hilux wurde entsprechend den Kundenwünschen komplett auf die Karosserievariante mit Doppelkabine umgestellt.

Im Innenraum wurde die Haptik unter anderem durch Einflüsse des neuen Toyota Land Cruiser insgesamt aufgewertet. Die Mittelkonsole wurde neu horizontal ausgerichtet. Sie umfasst ein individuell anpassbares 12,3-Zoll-Kombiinstrument für den Fahrer sowie einen zentralen Multimedia-Touchscreen (bis zu 12,3 Zoll).

Alle Bedienelemente für den Allrad- und Offroad-Betrieb sind aus Gründen der einfacheren Bedienung zentral angeordnet.

Das batterieelektrische Modell verfügt zudem über einen Shift-by-Wire-Fahrwahlschalter mit Einhebelbedienung. Um den Anforderungen an die Konnektivität gerecht zu werden, ist der Hilux mit einem kabellosen Ladegerät für Mobilgeräte und mit zusätzlichen USB-Anschlüssen im hinteren Kabinenbereich lieferbar.

Über die MyToyota App können Besitzer eines neuen Hilux auf Remote Services und Connected Services zugreifen. Dies gilt sowohl für Privat- als auch für Geschäfts- bzw. Fuhrparkkunden. Fuhrparkmanager können die Daten von bis zu zehn Fahrzeugen abrufen, darunter Standort, Treibstoffstand und Batterieladezustand von Elektrofahrzeugen sowie Fahranalysedaten wie beispielsweise den Fahrtenverlauf.

Dieses Bild bringt etwas mehr Licht ins Dunkle.

Erstmals elektrische Servolenkung für neuen Hilux

Erstmalig ist der Hilux mit einer elektrischen Servolenkung ausgestattet. Diese bietet eine direktere Lenkung, eine noch bessere Manövrierbarkeit und ein geringeres Risiko des sogenannten Kickbacks der Lenkung beim Fahren auf unebenem Untergrund. Der Funktionsumfang des Sicherheits- und Fahrassistenzpakets «Toyota T-Mate» wurde beim Hilux erheblich erweitert. Je nach Ausstattungsvariante und Land wird das neue Modell mit einer Vielzahl neuer und verbesserter Funktionen erhältlich sein. Dazu zählen die Erweiterung des Systems Toyota Safety Sense um die Beschleunigungsunterdrückung bei niedriger Geschwindigkeit, den proaktiven Fahrassistenten und den Notbremsassistenten. Dank Over-the-Air-Updates werden Upgrades nahtlos eingespielt, sobald diese verfügbar sind. Zu den weiteren Neuerungen zählen unter anderem der Toter-Winkel-Warner, der Ausstiegsassistent und die Fahrermonitor-Kamera.

Weiterhin mit Leiterrahmen

Insbesondere Fuhrparkkunden werden laut Toyota den neuen Hilux mit batterieelektrischem Antrieb schätzen. Die charakteristische Body-on-Frame-Bauweise wurde beibehalten. Sie bildet die Grundlage für das robuste Auftreten des Hilux.

Bei dem für den Offroad-Einsatz entwickelten Pick-up wurden für die Batterie spezielle Schutzmassnahmen gegen Beschädigungen oder Wassereintritt getroffen. Die Wattiefe ist genauso hoch wie beim aktuellen Modell mit Verbrennungsmotor. Der batterieelektrische Hilux punktet zudem mit dem System Multi-Terrain Select, das die Fahrzeugleistung durch Brems- und Drehmomentregelung an unterschiedliche Geländearten anpasst. Das System entspricht dem Fahren im L4-Modus von Fahrzeugen mit herkömmlichem Antrieb.

Das Antriebssystem ist mit einer leistungsstarken Lithium-Ionen-Batterie ausgestattet, die 59,2 kWh liefert. Die vordere und die hintere e-Axle stellen den permanenten Allradantrieb mit einem Drehmoment von 205 Nm vorn und 268,6 Nm hinten bereit.

Gemäss vorläufigen Daten vor der Homologation werden nur ungefähre Werte genannt: ca. 715 kg Nutzlast, ca. 1600 kg Anhängelast und eine WLTP-Reichweite von ca. 240 km. Toyota strebt die beste Ladeleistung im Pick-Up-Segment an.

Der neue Hilux basiert weiterhin auf einem Leiterrahmen, es wird ihn aber nur noch mit Doppelkabine geben.

Hilux Hybrid 48V: vielseitig und leistungsstark

Das bei der aktuellen Hilux Modellreihe 2025 eingeführte Antriebssystem Hybrid 48V wird sich laut Toyota in der neuen Generation zum Verkaufsschlager in Europa entwickeln. Produktionsstart ist im Frühjahr 2026. Das System umfasst eine unter den Rücksitzen platzierte 48-V-Lithium-Ionen-Batterie (ohne Abstriche beim Platzangebot in der Kabine), einen Elektromotor/Generator und einen DC/DC-Wandler. Das System unterstützt den 2,8-Liter-Motor und sorgt für eine geschmeidige, ruhige und kultivierte Performance auf der Strasse und auch im Gelände. Die herausragende Fahrqualität mache sich besonders beim Anfahren und Beschleunigen bemerkbar.

Der Hilux Hybrid 48V transportiert Nutzlasten von bis zu einer Tonne und zieht gebremste Anhänger mit einem Gewicht von bis zu 3500 kg. Die Komponenten des Hybridantriebs wurden für eine einfache Integration konzipiert und sind darauf ausgelegt, dass sie auch unter extremen Betriebsbedingungen zuverlässig funktionieren. Der Elektromotor/Generator ist hoch über dem Verbrennungsmotor positioniert, sodass die Wattiefe des Fahrzeugs von 700 mm nicht verringert werden musste.

Die Geländegängigkeit wurde durch das System Multi-Terrain Select weiter verbessert. Es passt die Leistung an unterschiedliche Geländearten an. Der optional erhältliche Multi-Terrain-Monitor unterstützt den Fahrer dabei, das Fahrzeug unter schwierigen Bedingungen optimal zu positionieren.

Die Mittelkonsole besticht durch ihr neues, horizontales Design.

Wasserstoffantrieb für neuen Hilux bestätigt

Die Zukunft ist für den neuen Hilux noch vielversprechender: Die Markteinführung einer Ausführung, die mit einem Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb von Toyota ausgestattet wird, ist für das Jahr 2028 geplant. Der Hilux mit Brennstoffzellenantrieb festigt das Engagement von Toyota, das Potenzial von Wasserstoff als wertvolle saubere Energiequelle zu nutzen. Er wird zudem Impulse für den Ausbau von Wasserstoff-Ökosystemen und -Infrastrukturen in Europa setzen.

Selbstverständlich ist auch der neue Toyota Hilux mit der gratis serviceaktivierten 10-Jahres-Garantie inklusive Zusatzpaket Assistance 24/7 ausgestattet. Dieses Angebot gilt nicht nur für alle Neufahrzeuge, sondern auch für alle Fahrzeuge der Toyota-Modellpalette, die bereits auf Schweizer Strassen unterwegs sind (max. 10 Jahre oder 185.000 km).

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